Samstag, 25.03.2017

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Projektinformation


Jenseits des Interesses der Weltöffentlichkeit liegt ein unglaublicher Skandal: Noch heute gibt es Millionen Menschen, die als Sklaven oder Zwangsarbeiter ein kümmerliches Dasein fristen müssen. Manche Schätzungen gehen von 30 Millionen aus. Ein großer Teil dieser Menschen ist nicht nur extremer Armut, sondern darüber hinaus täglicher physischer Gewalt ausgesetzt. Die Formen von Sklaverei und Zwangsarbeit sind vielfältig: Sie reichen von der traditionellen Schuldknechtschaft bis hin zum modernen Einsatz illegal eingereister Arbeitskräfte, die aufgrund ihres illegalen Aufenthaltes ihren Arbeitgebern rechtlos ausgeliefert sind. Solche Formen von Zwangsarbeit und Sklaverei sind zwar durch internationale Abkommen verboten, da die Weltöffentlichkeit von diesen verbrecherischen Arbeitsverhältnissen aber kaum Notiz nimmt, sind die Verbote bisher weitgehend wirkungslos geblieben.

Aus diesem Grund regte Anti-Slavery International, die älteste britische Menschenrechtsorganisation, eine europaweite Aktion an, um auf das Los der Menschen in Sklaverei und Zwangsarbeit aufmerksam zu machen und zur Abschaffung dieser verbrecherischen Arbeitsverhältnisse beizutragen. Unter anderem fanden Tagungen, Fachgespräche mit Mitgliedern nationaler Parlamente und des Europäischen Parlamentes, Medienarbeit und Briefaktionen statt.

Die Europäische Aktion zur Überwindung von Sklaverei und Zwangsarbeit, die mit finanzieller Unterstützung der Europäischen Union durchgeführt wurde, startete im Oktober 1999. Getragen wurde sie von Anti-Slavery International, der irischen Nichtregierungsrechtsorganisation DEFY (Development Education for Youth), dem europäischen Netzwerk Solidar, dem Internationalen Bund Freier Gewerkschaften (ICFTU) und der Werkstatt Ökonomie.

In Deutschland wurde die Europäische Aktion zur Überwindung von Sklaverei und Zwangsarbeit unterstützt von: DGB-Bildungswerk, Dienste in Übersee, IG Metall, Kindernothilfe, Sudan Forum, Terre des Femmes und Werkstatt Ökonomie. Die Werkstatt Ökonomie koordinierte die Aktion in Deutschland.








       

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