Samstag, 25.03.2017

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Projektinformation


Im Rahmen eines von der EU geförderten Projektes trat das Netzwerk 2008 bis 2010 dafür ein, die Beziehungen zwischen EU und China so zu gestalten, dass sie soziale Gerechtigkeit fördern, zum Schutz der Umwelt beitragen und die Menschenrechte stärken. Koordiniert wurde das Projekt von Asienhaus und Werkstatt Ökonomie


EU und China: gegenseitige Abhängigkeiten

Vielfältig sind die Beziehungen zwischen der EU und ihrer Mitgliedsländer zu China. Gegenseitige Abhängigkeiten sind gewachsen. Heute ist China der zweitgrößte Handelspartner der EU, der drittgrößte Lieferant Deutschlands und die EU der wichtigste Exportmarkt Chinas.

Mit ihrer Handels- und Wirtschaftspolitik unterstützt die Kommission der EU die Integration Chinas in den Weltmarkt. Sie drängt auf eine weitere Liberalisierung der chinesischen Märkte. Ein neues Partnerschaftsabkommen soll die Beziehungen zwischen China und der EU auf eine feste Grundlage stellen.

Dabei darf es aber nicht nur um wirtschaftliche Interessen und Perspektiven gehen. Denn die sozialen und ökologischen Folgen des chinesischen Entwicklungsweges sind für Chinas Bevölkerung dramatisch. Und die globalen Auswirkungen der chinesischen Entwicklung sind eine umwelt- und entwicklungspolitische Herausforderung.


Ziele des „EU-China: Civil Society Forum“

Das „EU-China: Civil Society Forum“ tritt dafür ein, dass die Beziehungen der EU und ihrer Mitgliedsländer zu China so gestaltet werden, dass sie soziale Gerechtigkeit fördern, zum Schutz der Umwelt beitragen und die Menschenrechte stärken.

Deshalb trägt das „EU-China: Civil Society Forum“ dazu bei, dass ...

  • die öffentliche Auseinandersetzung mit China und mit den europäisch-chinesischen Beziehungen in der EU qualifiziert wird und differenzierte China-Bilder und die konstruktive Suche nach Problemlösungen anstelle von Ansätzen einer konfrontativen Abgrenzung bestimmend werden;
  • die politischen Institutionen der EU und ihrer Mitgliedsländer die Beziehungen zu China an sozialen, menschenrechtlichen und ökologischen Zielen ausrichten;
  • in den chinesischen Beteiligungsgesellschaften und Zulieferunternehmen von Unternehmen aus Europa Arbeitsnormen und weitere soziale und ökologische Standards eingehalten werden;
  • das Verständnis und die Zusammenarbeit zwischen europäischen und chinesischen Akteuren wachsen.

Zur Erreichung dieser Ziele arbeitet das „EU-China: Civil Society Forum“ mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren in Europa und in China zusammen.


Aktivitäten des „EU-China: Civil Society Forum“

Das „EU – China: Civil Society Forum“ wird durch das Projekt „EU-China: zivilgesellschaftliche Partnerschaft für soziale und ökologische Gerechtigkeit“ initiiert. Es ...

  • lädt ein zum Aufbau eines offenen Netzwerkes zivilgesellschaftlicher Organisationen aus Europa und China;
  • organisiert Austauschprogramme für chinesische und europäische zivilgesellschaftliche Akteure;
  • informiert über Entwicklungen in China sowie über die China-Politik der EU und ihrer Mitgliedsländer und die Politik Chinas gegenüber der EU;
  • entwickelt Vorschläge dafür, wie die Beziehungen zwischen der EU und ihrer Mitgliedsländer zu China soziale und ökologische Gerechtigkeit fördern können;
  • veranstaltet internationale Fachkonferenzen in Europa und China.;
  • bietet Veranstaltungen und Materialien für MultiplikatorInnen der entwicklungs-, friedens- und umweltpolitischen Bildung an;
  • stellt Hintergrundinformationen für Medien bereit;
  • wirkt mit bei Fortbildungsveranstaltungen für BetriebsrätInnen und für gewerkschaftliche Funktionsträger und
  • initiiert Fachgespräche mit ParlamentarierInnen und VertreterInnen von Regierungen und der Europäischen Kommission.


  eu-china.net 
   

Das Internetportal www.eu-china.net

  • bietet Hintergrundinformationen, Analysen, Studien und Positionspapiere von zivilgesellschaftlichen Organisationen zu den Entwicklungen der europäisch-chinesischen Beziehungen;
  • macht wichtige zivilgesellschaftliche Wortmeldungen aus China bekannt;
  • erschließt zentrale Dokumente zu den Beziehungen der EU und ihrer Mitgliedsländer zu China;
  • präsentiert Daten zur Entwicklung der europäisch-chinesischen Wirtschaftsbeziehungen;
  • stellt Materialien für die schulische und außerschulische Bildungsarbeit zusammen;
  • informiert über Veranstaltungen zivilgesellschaftlicher Organisationen und
  • weist auf wichtige Neuerscheinungen hin.


Weitere Angebote

  • Publikationen für die Bildungsarbeit
  • Wanderausstellung „Chinesische Lebenswelten“ (ab 2009)
  • Hilfe bei der Suche nach Referierenden für die Bildungsarbeit
  • Regelmäßige Informationen durch den EU-China-Newsletter

Flagge EUDas Projekt wird gefördert
von der Europäischen Union


 Internetportal www.eu-china.net
PDF Faltblatt zum Projekt (deutsch)
PDF Project flyer (in English)







       

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