Sonntag, 26.02.2017

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Klimagerechtigkeit
 


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Über die Tatsache, dass der Klimawandel die Zukunft der Menschheit mehr bedroht als alle anderen Krisen, die die Gegenwart prägen, besteht mittlerweile Konsens. Es besteht auch Einvernehmen darüber, dass diejenigen, die am wenigsten zum Klimawandel beitragen, jetzt schon am stärksten unter seinen Auswirkungen zu leiden haben. Dies lässt sich im Südlichen Afrika bestätigen: Dürren und Überschwemmungen sind dort an der Tagesordnung, machen in einigen Ländern Entwicklungsfortschritte zunichte und verursachen hohe Anpassungskosten.

Klimawandel ist keine Naturkatastrophe, sondern steht in engem Zusammenhang mit einem energie- und ressourcenaufwändigen Lebensstil (vor allem in den Industrieländern) oder mit einem ineffizienten Umgang mit Naturressourcen (in Industrie- und Entwicklungsländern). Gefordert ist angesichts dieser Problematik ein Umdenken, das über Individualethik und freiwillige Vereinfachung des Lebensstils hinausgeht. Auch die Strukturen der Produktion und die Verteilung von Wohlstand müssen grundlegend neu definiert werden. Um Alternativen zum herrschenden Wirtschaftsmodell zu entwickeln, bedarf es erheblicher Fantasie und politischer Entschlossenheit, die nur durch Massenmobilisierung und sozialen Druck erzwungen werden kann.

Diese Alternativen sollen einerseits auf theoretischer Ebene neue Visionen artikulieren, um möglichst viele Menschen zu inspirieren und zum Handeln zu motivieren und andererseits politisch-strategisch so konzipiert werden, dass sie auch eine Durchsetzungsperspektive entfalten. KASA setzt sich dafür ein, die Entwicklung solcher Alternativen im Südlichen Afrika zu identifizieren und sichtbar zu machen und arbeitet im Europäischen Kontext mit anderen Organisationen und sozialen Bewegungen, um Europa an seine Verantwortung angesichts des Klimawandels sowie der damit verbundenen Bedrohungen für verwundbare und oft schutzlose Teile der Welt zu erinnern.




 

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