Samstag, 25.03.2017

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31.07.2011
KASA Newsletter 2/2011
 


Editorial

Liebe LeserInnen,
Liebe TrägerInnen, PartnerInnen und FreundInnen,

fast pünktlich zur Sommerpause in Baden-Württemberg kommt die zweite Ausgabe des Newsletters der KASA. Die neue Simbabwe-Ausstellung, die kleine Anfrage der Fraktion Die Linke zu Reparationen in Namibia und der Besuch von Angela Merkel in Angola sind einige der Themen, mit denen sich unsere Artikel beschäftigen. Auch in dieser Ausgabe sind zwei Gastbeiträge zu lesen: einer von Barbara Müller von unserer Schweizer Partnerorganisation zur Khulumani-Klage und einer von Martin Gück von Kairos Europa zur Postwachstumsdebatte.

Hinweisen möchten wir auf die neue Selbstdarstellungsbroschüre der KASA. Sie kann hier heruntergeladen oder bei der Geschäftsstelle der KASA bestellt werden.
| Download

Und last, but not least: Der Geschäftsführende Ausschuss hat Dr. Helga Rau vom Zentrum Ökumene der EKHN im Juli als seine neue Sprecherin gewählt. Helga Rau tritt die Nachfolge von Burchard Schlömer (Missio Aachen) an. Das KASA-Team wünscht Helga Rau eine fruchtbare Zeit als Sprecherin und bedankt sich bei Burchard Schlömer für sein sehr beachtliches Engagement für die KASA.

Und nun Ihnen allen eine angenehme Lektüre,
Boniface Mabanza, Simone Knapp & Lisa Stehr



Fotoausstellung
Simbabwe hat die Wahl – The story of a stolen election


Die Fotoausstellung „Reflections – The story of a stolen election” der simbabwischen Menschenrechtsorganisation ZimRights ist in Deutschland. Die 23 Bilder dokumentieren die zahlreichen Menschenrechtsverletzungen von Militär, Polizei und Geheimdiensten in Simbabwe während der Wahlen von 2008. Mit der Ausstellung will die KASA für die Situation in Simbabwe sensibilisieren, die Erinnerung an die Menschenrechtsverletzungen vor, nach und während der Wahl von 2008 wach halten und zur Solidarität mit den Menschen, die seit vielen Jahren für eine Demokratisierung Simbabwes arbeiten, aufrufen. Lokale Veranstalter können die Ausstellung bei der KASA gegen eine Versandpauschale ausleihen. | weiterlesen


Entwicklungszusammenarbeit als Reparation für die Gräueltaten?

Anlässlich der bevorstehenden Rückführung nach Namibia von zwanzig geraubten Schädeln von Opfern des deutschen Vernichtungsfeldzugs zu Beginn des letzten Jahrhunderts stellen Niema Movassat, Sevim Dagdelen, Annette Groth und weitere Abgeordnete der linken Partei eine Kleine Anfrage an die Bundesregierung. Dieser Artikel dokumentiert eine der formulierten Fragen und die Antwort darauf. | weiterlesen


Waffendeal mit Angola: Die deutsche Interessenpolitik legt ein neues Selbstbewusstsein an den Tag

Der letzte Besuch von Angela Merkel in Nigeria, Kenia und Angola hat viele Diskussionen hervorgerufen. Vor allem der Deal mit Angola ist von vielen Seiten mit Empörung registriert worden. Aber ist das, was dort passiert ist, wirklich neu? | weiterlesen


Padkos – Das Church Land Program bietet „Wegzehrung“ für eine lebendige, gelebte Politik

Was hat der heutige Kampf der marginalisierten Menschen in Südafrika mit dem vor 50 Jahren verstorbenen algerischen Humanisten und Anti-Rassisten Frantz Fanon zu tun? Welcher Zusammenhang besteht zwischen seinem Werk und der Schwarzen Theologie, dem Schwarzen Bewusstsein und dem emanzipatorischen Kampf der Bewohner von informellen Siedlungen in Südafrika? Diesen Fragen ist das Church Land Program in einer breit angelegten Debatte nachgegangen. | weiterlesen


Reform des Bildungssektors:
Macht Namibia den entscheidenden richtigen Schritt?


Nach der Unabhängigkeit konnte und durfte Namibia kaum warten, das aus der Kolonialzeit stammende Bildungssystem zu reformieren. So berechtigt und schnell diese Reform auch war, so kurz griff sie in ihrer Wirkkraft angesichts der Herausforderungen des Landes. 21 Jahre nach der Unabhängigkeit ist Namibia wieder mit einer Reform des Bildungssektors befasst. Ausgangspunkt der jetzigen Auseinandersetzungen ist die Feststellung, dass die Reform die Bildungsprobleme Namibias nicht gelöst hat und kein Weg der Zukunft sein kann. Notwendig ist eine Reform des Bildungssektors, die von den realen Notwendigkeiten geleitet ist. | weiterlesen


Die andere Seite des Atomausstiegs: Uranabbau unter Areva-Gesetzen

Aus deutscher Sicht darf man froh sein, dass der Ausstieg in Sicht ist. Aber ein Ausstieg erst im Jahr 2022, wenn der Energiebedarf hierzulande mit alternativen Energiequellen wieder gedeckt ist, bedeutet, dass der Uranabbau im Kongo und in Niger, in Namibia und in Südafrika bis dahin weitergeht. Schon jetzt ist das Ausmaß der Zerstörung für die Menschen und die Natur unbeschreiblich. | weiterlesen


Grenzen des Wachstums
Die „Dritte Industrielle Revolution“ – ein moderner Mythos?


In Anbetracht der vielfältigen, immer bedrohlicher werdenden globalen Umweltveränderungen hat der einstmals rein quantitativ definierte Wachstumsimperativ allenthalben eine Ergänzung um Attribute wie „qualitativ“, „nachhaltig“ oder „grün“ erfahren. Galt Wirtschaftswachstum in der Vergangenheit als das Patentrezept zur Lösung ökonomischer und sozialer Probleme, wird es nun auch noch als entscheidender Impulsgeber für die Rettung des Planeten hochstilisiert. Im Zentrum steht dabei die „Dritte Industrielle Revolution“: Mit einem Quantensprung bei der Energie- und Ressourceneffizienz sollen umwelt- und rohstoffschonende Technologien die Rolle einer Leitindustrie übernehmen. | weiterlesen


General Motors will verhandeln

Obwohl auf juristischer Ebene bei den Apartheidklagen Stillstand herrscht, ist doch etwas Bewegung in die Sache gekommen. Eine der sechs Beklagten hat signalisiert, dass sie eine außergerichtliche Einigung sucht. Bei dem Unternehmen handelt es sich um General Motors (GM), das 2010 Konkurs einreichen musste. Das für das Insolvenzverfahren zuständige Amt hat nun verlangt, dass das Damoklesschwert der Klagen mit einer außergerichtlichen Einigung aus der Welt geschafft wird, damit das Verfahren abgeschlossen werden kann. | weiterlesen


EPAs-Verhandlungen gehen weiter. Mit Schrittgeschwindigkeit

Die Öffentlichkeit erfährt nicht viel, aber die Verhandlungen um die EPAs gehen hinter verschlossenen Türen weiter. So zumindest die Aussage des vom namibischen Vize-Minister für Handel und Industrie, Tjekero Tweya, am 19.7. im Parlament vorgestellten Berichts. Parallel zu den Verhandlungen zwischen SADC und EU bemühe sich die SACU um eine Konsolidierung und Harmonisierung der Regeln für einen Marktzugang. | weiterlesen


Termine

21. bis 22. September 2011
Grundeinkommen und soziale Sicherung global. Bielefeld, Evangelische Akademie Villigst. Eine Tagung der Ev. Akademie Villigst in Kooperation mit MöWe, GMÖ und VEM

23. bis 24. September 2011
Die Fußball WM 2010 in Südafrika. Wer hat profitiert? Erfahrungen aus Südafrika – Perspektiven für die WM 2014 in Brasilien, Arbeitsnehmerzentrum Königswinter. Eine Tagung von KOSA

30. September bis 02. Oktober 2011
Brauchen wir Wachstum – und wenn ja, welches? Öko-soziale Transformation in Nord und Süd, Mannheim, Ökumenisches Bildungszentrum Sanctclara. Eine Tagung von Kairos Europa

18. bis 19.11.2011
Südliches Afrika. Klimagerechtigkeit und Entwicklung, Evangelische Akademie Bad Boll. Tagung der Ev. Akademie Bad Boll in Kooperation mit EED, KASA, EMS und DEAB.


Impressum

Herausgegeberin:
KASA – Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika
Obere Seegasse 18, 69124 Heidelberg
Telefon (06221) 43336-12, Telefax (06221) 43336-29
kasa@woek.de, www.kasa.woek.de

Bankverbindung:
KASA c/o Werkstatt Ökonomie, Konto 801 885 1600
GLS Gemeinschaftsbank eG, BLZ 430 609 67

Verantwortlich:
Simone Knapp & Boniface Mabanza
unter Mitarbeit von Lisa Stehr



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