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30.07.2012
KASA Newsletter 2/2012
 


Editorial 

Liebe LeserInnen,

Liebe TrägerInnen, PartnerInnen und FreundInnen,

bevor auch das KASA-Team in den Sommerurlaub geht, möchten wir noch mit dem zweiten Newsletter für 2012 über unsere letzte Reise, die derzeitigen Arbeitsschwerpunkte sowie über aktuelle Ereignisse im Südlichen Afrika berichten. Der September wird ganz im Zeichen Simbabwes stehen und er verspricht mit zwei Veranstaltungen auch sehr spannend und arbeitsintensiv zu werden. Und ab Oktober werden wir dann ins neu entstehende Welthaus im Heidelberger Hauptbanhof umziehen eine Weiterentwicklung des Eine-Welt-Zentrums im Karlstorbahnhof, die durch die stärkere Verknüpfung von Umwelt-, Entwicklungs- und Menschenrechtsthemen auch neue Möglichkeiten bieten wird.

Derzeit haben wir das Glück, dass wir unser Team um Alicia Mc Innis und Franziska Schmitt ergänzen konnten. Franziska ist für den Simbabwe Newsletter zuständig und Alicia sorgt unter anderem für die Übersetzung des Newsletters ins Englische. Außerdem unterstützt uns Katrin Mauch als Praktikantin. Ein tolles Team!

Wir wünschen anregende Lektüre und freuen uns wie immer über Rückmeldungen.

Herzliche Grüße aus Heidelberg,
das KASA-Team


Ganz nah dran

Einmal im Jahr besuchen die KASA-KoordinatorInnen die Partnerorganisationen in Sambia, Simbabwe und Südafrika. Nicht immer gelingt es so gut wie dieses Mal, direkten Einblick in die Arbeit vor Ort, an der Basis zu bekommen. Wir möchten hier einige unserer nachhaltigsten Eindrücke, die in die Arbeit der KASA mit Sicherheit einfließen werden, teilen.
von Simone Knapp | weiterlesen


Ownership auf dem Prüfstand? Wenn gute Absichten auf Wirklichkeiten treffen

Die Geschichte der Entwicklungspolitik ist voll von Modebegriffen, die immer wieder auftauchen und auf die sich alle Diskussionen fokussieren, bis sie durch andere Modebegriffe abgelöst werden. Einer dieser Begriffe, die die aktuellen Diskussionen prägen, ist Ownership. Neu ist die hinter diesem Begriff stehende Idee allerdings nicht, denn in Formulierungen wie „Hilfe zur Selbsthilfe“ oder „autozentrische Entwicklung“ aus vergangenen Entwicklungsdekaden schwang der Gedanke schon mit. Die Debatte  um Ownership hat in den letzten Jahren an Bedeutung und Intensität gewonnen. Die neue Debatte fordert nicht mehr  den „Imperialismus der Kolonialisierung, der Entwicklung und der Globalisierung“ heraus, sondern konzentriert sich auf die Wirksamkeit der Entwicklungszusammenarbeit.
von Boniface Mabanza | weiterlesen


Auf zu neuen Ufern? Der ANC ringt um ein neues Regierungsprogramm

Der Afrikanische Nationalkongress hat vom 26. bis 29. Juni einen Sonderparteitag abgehalten, der das Programm der Partei für die nächsten Jahre bestimmen soll. Dieses Programm soll im Dezember verabschiedet werden, bevor der Kandidat der Partei für die Wahlen 2013 nominiert wird. 3500 Delegierte diskutierten über Wege der Transformation der Wirtschaft 18 Jahre nach Ende der politischen Apartheid. Es ist sogar von einer zweiten Übergangszeit die Rede. In seiner Eröffnungsrede bedauerte Präsident Jakob Zuma, dass 18 Jahre nach dem Ende der politischen Apartheid die Struktur der südafrikanischen Wirtschaft fast intakt in den Händen der weißen Minderheit geblieben ist. Neu ist diese Klage nicht. Verblüffend wirkt es nur, wenn Zuma so tut, als ob mit seiner Feststellung eine neue Wahrheit ans Licht käme.
von Boniface Mabanza | weiterlesen


Macht und Ohmacht in Simbabwe

Im Herbst wird die KASA zusammen mit der EZEF den Film „Robert Mugabe – what happened?“ in deutsche Kinos bringen. Die Frage, die der Dokumentarfilm des simbabwischen Regisseurs Simon Bright stellt, beschäftigt die KASA bereits seit den von Gewalt geprägten Wahlen von 2008: Wie konnte ein so hoch gelobter und weltweit hofierter „Befreier“ zum Diktator werden? Am Ende des Films wird deutlich, dass nicht Mugabe sich verändert hat, sondern die Welt um ihn herum, dass sich die Wahrnehmung und Prioritäten verschoben haben.
Während Mugabe von vielen Menschen in Afrika selbst für einige Exil-Simbabwer, die wegen Repressalien ihr Land verlassen hatten – gleichgesetzt wird mit dem Kampf gegen den Neokolonialismus und Rassismus, wird er im Westen eher verteufelt und als alleiniges Hindernis für ein demokratisches Simbabwe angesehen, ohne jedoch die tatsächlichen Machtverhältnisse im Land zu kennen und ohne die eigene Schuld an der Misere Simbabwes in Betracht zu ziehen. Was ist mit Simbabwe tatsächlich passiert? Wie sehen die historischen Zusammenhänge aus? Dies sind einige der Fragen und Dynamiken, denen sich die KASA in ihrem diesjährigen Schwerpunkt widmet.
von Simone Knapp | weiterlesen


Simbabwe vor den Wahlen – Veranstaltungen der KASA

Noch immer geprägt von den gewaltvollen Eindrücken um die Wahlen 2008 wartet die Zivilgesellschaft in Simbabwe mit Spannung auf die angekündigten nächsten Präsidentschaftswahlen. Aus diesem Grund hat sich die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) dieses Jahr den Arbeitsschwerpunkt Simbabwe gesetzt. Im Zuge dessen bietet die KASA im September gleich zwei Veranstaltungen an, die sich mit den anstehenden Wahlen in Simbabwe, den Demokratisierungspotentialen des Landes sowie den Handlungsoptionen für die deutsche bzw. die simbabwische Zivilgesellschaft befassen.
von Lisa Stehr | weiterlesen


„Simbabwe aktuell“ - der neue Newsletter der KASA

Simbabwe stehen Neuwahlen bevor und im Zuge der Vorbereitungen nehmen die politischen Spannungen im Land wiederholt zu. Um die Entwicklungen in Simbabwe selbst und die damit einhergehenden Veränderungen im Südlichen Afrika zu begleiten, wird die KASA im laufenden Jahr in ihrer Arbeit einen deutlichen Schwerpunkt auf dieses Themengebiet setzen.
Eine kritische Beobachtung der anstehenden Wahlen ist nach Überzeugung der KASA dringend geboten, da die Hoffnung auf einen friedlichen und reibungslosen Regierungswechsel  von der Erinnerung an die blutigen Auseinandersetzungen im Umfeld der letzten Wahlen im Jahr 2008 begleitet wird.
von Franziska Schmitt | weiterlesen


Heidelberg bekommt ein WeltHaus

Schon Anfang der 90er Jahre, als sich die Werkstatt Ökonomie zusammen mit anderen Hei-delberger Gruppen und Organisationen für ein Eine-Welt-Zentrum einsetzte, war damit eine Hoffnung verbunden: Indem die vielen Initiativen für die Eine-Welt, die es in Heidelberg gibt, sich an einem Ort zusammentun, wird ihr Anliegen sichtbarer in der Stadt, werden mehr Menschen erreicht und zu eigenem Engagement motiviert. Was sich damals im Karlstorbahnhof wegen der begrenzten räumlichen Kapazitäten und des ebenfalls gegebenen Raumbedarfs von Kulturinitiativen nur in Ansätzen realisieren ließ, scheint nun, 20 Jahre danach, Wirklichkeit zu werden – im Hauptbahnhof.
von Uwe Kleinert | weiterlesen


Vorankündigung: Land ist Leben - Landrechte in Sambia

Im August erscheint die Studie zur Landfrage in Sambia, die mit Hilfe von Caritas Zambia und der Zambia Land Aliance Hintergrundinformation zu Landgrabbingvorwürfen  gegenüber deutschen Unternehmen in Sambia liefern soll.
von Simone Knapp und Boniface Mabanza | weiterlesen


Termine

22. August 2012
Südafrika-Runde der Kirchenpartnerschaften
Vortrag von Simone Knapp
Haus der Kirche, Kassel

4. September 2012
Das BIG in Namibia – und was können wir daraus lernen?
Vortrag von Simone Knapp im Rahmen der Woche für das Grundeinkommen
Bremen, St. Michael, 19 Uhr

5. September 2012
Runder Tisch Afrika der deutschen Bischofskonferenz
Afrikanische Wertvorstellungen im Wandel – Der Einfluss der Globalisierung auf Gesellschaft und Familie. Vortrag von Boniface Mabanza.
Köln, AGEH, Ripuarenstraße 8, 10.55 Uhr – 12.30 Uhr

8. September 2012
Simbabwe vor den Wahlen. Herausforderungen aus journalistischer Perspektive
KASA-Workshop mit Journalisten aus Simbabwe und Deutschland
Afrika Haus Berlin, Bochumer Str. 25, 10555 Berlin

14.-16. September 2012
14. BIEN Grundeinkommens-Weltkongress
Politische und soziale Bedeutung eines Bedingungslosen Grundeinkommens (BIG). Überlegungen aus der SADC-Region.
Workshop mit Boniface Mabanza und Simone Knapp
Ottobrunn (bei München)

22. September 2012
Kairos 2012: Kirche, Staat und Partei vor den Herausforderungen des 21. Jahrhunderts
Südafrika Partnerschaftsseminar des EMS
Vortrag von Boniface Mabanza
CVJM Stuttgart, Büchsenstr. 34, 70174 Stuttgart

27. September 2012
Mission und Säkularisierung(en) – Institut für Weltkirche und Mission-Jahrestagung 2012
Säkularisierung im afrikanischen Kontext. Vortrag von Boniface Mabanza
Sankt Georgen/Frankfurt, 11:00 – 12.30

28.+29. September 2012
Simbabwe vor den Wahlen. Handlungsoptionen für zivilgesellschaftliche Organisationen
KASA-Workshop in Zusammenarbeit mit Zimbabwe European Network und Gästen aus Simbabwe.
AZK Königswinter
 
3.-6. Oktober 2012
Werkstatttage 2012 "Wirtschaft anders denken"
Vortrag, Workshop und Podiumsdiskussion mit Boniface Mabanza
Rudof-Steiner-Schule, Dorfstraße 77, 85737 Ismaning bei München

18. Oktober 2012
„Extra Mundum nulla Salus“. Mission im Zeitalter der Globalisierung aus einer afrikanischen Perspektive
Vortrag von Boniface Mabanza im Rahmen der Studienwoche des Steyler Missionswissenschftlichen Instituts

Sankt Augustin, Steyler Missionswissenschftliches Institut, Arnold Janssen-Str. 24, 9.00 – 11 Uhr.

20. Oktober 2012
Konziliare Versammlung 2012 (18.-20. Oktober)
Zeichen der Zeichen erkennen. Das Beispiel der Kairos-Dokumente aus Südafrika (1985 und 2012). Workshop unter der Leitung von Boniface Mabanza.
Frankfurt, Saalbau Gallus, Frankenallee 111, 15:00 – 18: 00 Uhr.

23. November. 2012
Afrikanische Wochen 2012 in Augsburg
„Rohstoffreichtum im Südlichen Afrika: Fluch oder Segen?“. Vortrag von Boniface Mabanza.
Augsburg, Evangelisches Forum Annahof.


Impressum

Herausgegeberin:
KASA – Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika
Obere Seegasse 18, 69124 Heidelberg
Telefon (06221) 43336-12, Telefax (06221) 43336-29
kasa@woek.de, www.kasa.woek.de

Bankverbindung:
KASA c/o Werkstatt Ökonomie, Konto 801 885 1600
GLS Gemeinschaftsbank eG, BLZ 430 609 67

Verantwortlich:
Simone Knapp & Boniface Mabanza
unter Mitarbeit von Lisa Stehr







       

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