Donnerstag, 23.02.2017

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Das Eine Welt-PromotorInnenprogramm


Seit April 2013 ist die Werkstatt Ökonomie Trägerin einer Stelle im Rahmen des Eine Welt-PromotorInnenprogramms. Uwe Kleinert, bisher schon für den Arbeitsbereich "Wirtschaft und Menschenrechte" zuständig, ist seither baden-württembergischer Fachpromotor für nachhaltige öffentliche Beschaffung und Unternehmensverantwortung.

Banner PromotorInnen-Programm




Das Eine Welt-PromotorInnen-Programm ...

... wurde von der Arbeitsgemeinschaft der Eine Welt Landesnetzwerke in Deutschland (agl) in Kooperation mit dem Verband Entwicklungspolitik deutscher Nichtregierungsorganisationen (VENRO) entwickelt. Die Eine-Welt-PromotorInnen sollen das Wissen und die Kompetenz für eine weltweit nachhaltige Entwicklung in unserer Gesellschaft vermitteln, Handlungsbereitschaft und bürgerschaftliches Engagement wecken und unterstützen sowie Netzwerke, Kooperationen und Partnerschaften initiieren und stärken. Finanziert wird das Programm gemeinsam von den Ländern und dem Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ).

In Baden-Württemberg ...

... hat der Dialogprozess „Welt:Bürger gefragt!“ zur Fortschreibung der Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes zu einer breiten Legitimation, stringenten inhaltlichen Ausrichtung, soliden politischen Verankerung und substanziellen Umsetzung des PromotorInnenprogramms beigetragen. Die Trägerschaft auf Landesebene liegt beim Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB); es gibt elf Fach- und acht RegionalpromotorInnen, die bei entwicklungspolitischen Organisationen der Zivilgesellschaft angesiedelt sind.

Banner Nachhaltige Beschaffung






Nachhaltige öffentliche Beschaffung ...

... ist als Anliegen in den neuen Entwicklungspolitischen Leitlinien, die sich die Landesregierung im Februar 2013 zu eigen machte und die vom Landtag einmütig begrüßt wurden, fest verankert: „Die Landesregierung berücksichtigt […] bei ihrer Beschaffung neben ökonomischen auch regionale, ökologische und soziale Kriterien und bevorzugt, wo möglich, Produkte aus Fairem Handel. Die Landesregierung wird die dafür notwendigen Voraussetzungen im Bereich des Vergaberechts schaffen.“ In den Handlungsvorschlägen zu den Leitlinien heißt es weiter: „Das bisherige Serviceangebot im Bereich der verantwortlichen Beschaffung wird weiter ausgebaut und vom Land durch seine Vorbildfunktion und die Entwicklung verbindlicher Standards politisch flankiert. Um eine verantwortliche öffentliche Beschaffung auf Landes- und kommunaler Ebene praxisnah zu unterstützen, wird das Land eine Servicestelle aufbauen, die entsprechende Beratungsleistungen, Schulungen und Informationsmaterialien anbietet.“

Bei der Arbeit des Fachpromotors ...

... geht es dementsprechend zunächst vor allem darum, diese beiden Ziele voranzutreiben und dafür Sorge zu tragen, dass dabei die zivilgesellschaftlichen Erwartungen angemessen berücksichtigt werden. Dazu soll auch der Aufbau eines landesweiten Forums Nachhaltige Beschaffung beitragen, das offen ist für alle Akteure, denen eine verantwortliche öffentliche Beschaffung ein Anliegen ist. Außerdem wird es darum gehen, zivilgesellschaftliche Gruppen und Organisationen für das Thema zu sensibilisieren und zu motivieren. Im Austausch mit ihnen wird sich die Agenda des Fachpromotors weiter konkretisieren.

Unter dem Motto "Mehr Recht als billig! Baden-Württemberg kauft verantwortlich ein" arbeitet die Werkstatt Ökonomie auch inhaltlich eng mit dem DEAB zusammen.

Getragen von   Gefördert von  
DEAB - Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg   BMZ - Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung 
Staatsministerium Baden-Württemberg



 

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