Samstag, 25.03.2017

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Forum Nachhaltige Beschaffung Baden-Württemberg


Das Forum Nachhaltige Beschaffung Baden-Württemberg greift die Impulse aus den unten wiedergegebenen Passagen der Entwicklungspolitischen Leitlinien des Landes auf und diskutiert Handlungsoptionen für ihre wirkungsvolle und zügige Umsetzung. Zentrale Herausforderungen sind die vergaberechtliche Verankerung einer nachhaltigen öffentlichen Beschaffung und die Bereitstellung qualifizierter Serviceleistungen für Beschafferinnen und Beschaffer durch das Land.

Alle Beteiligten teilen das Anliegen, eine nachhaltige öffentliche Beschaffung in Baden-Württemberg wirkungsvoll und zügig umzusetzen. Das Forum Nachhaltige Beschaffung Baden-Württemberg ist offen für Akteure aus unterschiedlichen Handlungsfeldern. Es ist damit eine geeignete Plattform für den Austausch zwischen den Beteiligten. Vor diesem Hintergrund verzichtet das Forum auf öffentliche Stellungnahmen, es sei denn sie werden von allen Beteiligten mitgetragen.

Interessierte wenden sich bitte an uwe.kleinert@woek.de.

Im Koordinierungskreis des Forums arbeiten mit:
• Dietmar Hage, Stadt Ostfildern
• Susanne Henkel, Geschäftsführerin der Richard Henkel GmbH, Forchtenberg
• Uwe Kleinert, Fachpromotor für nachhaltige öffentliche Beschaffung ...
• Klaus-Peter Koch, Umweltbeauftragter der Evang. Landeskirche in Württemberg
• Jobst Kraus, BUND Landesverband Baden-Württemberg
• Uta Umpfenbach, Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB)
• Silja-Kristin Vogt, Engagement Global, Außenstelle Baden-Württemberg, Bayern



Unser Verständnis von Entwicklungspolitik
Unsere Lebensweise und das globale Wirtschaftssystem führen zu sich verschärfenden ökonomischen, ökologischen und sozialen Krisen. Sie sind geprägt von einem nicht vertretbaren Ressourcenverbrauch, rasantem Klimawandel und ungerechten Welthandelsstrukturen. Sie vergrößern die Schere zwischen Arm und Reich und bedrohen die Lebensgrundlage vor allem in ärmeren Regionen der Welt. … Vor diesem Hintergrund kommt dem entwicklungspolitischen Engagement des Landes wachsende Bedeutung zu. Entwicklungspolitik bedeutet heute, weltweit die gemeinsame Verantwortung für eine ökonomisch, ökologisch und sozial tragfähige Gestaltung der Zukunft wahrzunehmen. Das erfordert sowohl politische und wirtschaftliche Rahmenbedingungen, die sich an dieser Verantwortung orientieren als auch ein entsprechendes individuelles Verhalten. Dazu gehört, alles zu unterlassen, was entwicklungsschädlich ist, und sich aktiv gegen Menschenrechtsverletzungen, kriegerische Gewalt und wirtschaftliche Notlagen einzusetzen …“

Nachhaltigen Konsum, verantwortliche Beschaffung und Fairen Handel vorantreiben
Nachhaltiges Konsumverhalten ist ein entscheidendes Element, um nachhaltige Entwicklung zu fördern. Nachhaltige Produkte sind ökologisch und möglichst regional erzeugt und fair gehandelt. Bei ihrer Herstellung werden die Menschenrechte und internationale Sozialstandards wie die Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) beachtet. Das Ziel ist, in allen Wirtschaftsbereichen gerechte internationale Handels-beziehungen und faire Arbeitsbedingungen zu erreichen. Das Land hat bei der verantwortlichen Beschaffung eine Vorbildfunktion. Die Landesregierung berücksichtigt deshalb bei ihrer Beschaffung neben ökonomischen auch regionale, ökologische und soziale Kriterien und bevorzugt, wo möglich, Produkte aus Fairem Handel. Die Landesregierung wird die dafür notwendigen Voraussetzungen im Bereich des Vergaberechts schaffen. … Das Land erkennt die besondere Rolle der Kommunen als Beschaffer von Waren und Dienstleistungen an und setzt sich für Rahmenbedingungen ein, die für ein verantwortliches kommunales Beschaffungswesen notwendig sind.“

(aus den Entwicklungspolitischen Leitlinien für Baden-Württemberg)







     

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