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11.12.2014
KASA Newsletter 3/2014
 


Editorial


Liebe LeserInnen,
liebe TrägerInnen, PartnerInnen und FreundInnen,

im ersten KASA-Newsletter 2014 hatten wir ein paar markante Ereignisse im Südlichen Afrika in diesem Jahr angekündigt. Auf einige diese Ereignisse blicken wir in diesem Newsletter zurück. Südafrika hat 20 Jahre Demokratie „gefeiert“. Zu diesem Anlass hatte die KASA eine Tagung in Berlin und anschließend eine  Speakers Tour mit Gästen aus Südafrika organisiert. Über diese Aktivitäten berichten wir, genauso wie über die Wahlen im Nachbarland Namibia. Mit Wahlen wird das Jahr 2015 in Sambia beginnen. Notwendig sind sie geworden, nachdem Präsident M. Sata ein paar Tage vor den Feierlichkeiten zum 50. Jubiläum der Unabhängigkeit gestorben war. Um seine Nachfolge ist ein heftiger Machtkampf innerhalb seiner Partei ausgebrochen. Unabhängig von den Zuständen in der Regierungspartei sollen am 20. Januar die vorgezogenen Präsidentschaftswahlen stattfinden. In einem Artikel reflektieren wir die Un-Abhängigkeit Sambias. Darüber hinaus berichten wir über weitere Aktivitäten, die unser Team in den letzten Monaten wahrgenommen hat.

Das KASA-Team wünscht Ihnen eine anregende Lektüre
und eine schöne Adventszeit,
Boniface Mabanza


SADC People's Summit in Bulawayo am 15. und 16. August 2014

“Reclaiming the SADC for People's Development – SADC Resources for SADC People“. Unter diesem Motto trafen sich am 15. und 16. August in den Lokalen von Zimbabwe International Trade Fair in Bulawayo mehr als 2000 VertreterInnen sozialer Bewegungen und zivilgesellschaftlicher Organisationen für den SADC People's Summit 2014 in Bulawayo, Simbabwe. Wie jedes Jahr wurde diese Zusammenkunft parallel zum  jährlichen Gipfel der Staats- und Regierungschefs organisiert, der in diesem Jahr in der simbabwischen Touristenhochburg Victoria Falls stattgefunden hat. Während Simbabwe mit Staatsoberhaupt Robert Mugabe dort offiziell den Vorsitz der SADC-Länder übernommen hat, wurde in Bulawayo gemeinsam über die Themen diskutiert, die bei den Treffen der Regierungen allzu oft im Hintergrund verschwinden. Im Folgenden sollen einige der angesprochenen Themen dargestellt werden.
von Boniface Mabanza | Weiterlesen


50 Jahre Un-Abhängigkeit von Sambia: eine kurze kritische Bilanz eines Panafrikanisten

Unter dem Motto „Dortmund feiert mit Sambia Independance-Party zum 50. Jahrestag der Unabhängigkeit“ fand am Freitag, dem 24. Oktober 2014 im Evangelischen Gemeindehaus Brackel eine Abendveranstaltung statt. Die Veranstaltung, an der mehr als 70 Personen teilgenommen haben, wurde vom Arbeitskreis „Partnerschaft mit Choma (Sambia) im Ev. Kirchenkreis Dortmund“ organisiert. Sie wurde vom Gospel Chor New Life aus Düsseldorf umrahmt. Die folgenden Zeilen dokumentieren den von Boniface Mabanza zu diesem Anlass gehaltenen Vortrag.
von Boniface Mabanza | Weiterlesen


Degrowth und der Süden: Stellen wir die richtigen Fragen?

Im September trafen sich über 3000 Menschen aus 74 verschiedenen Ländern für fünf Tage in Leipzig zur vierten Internationalen Degrowth-Konferenz. Trotz dieses internationalen Ansatzes waren die Teilnehmenden und ReferentInnen aus dem Süden und besonders aus afrikanischen Ländern dünn gesät. Umso interessanter die Debatte um die Relevanz des Degrowth-Ansatzes für Länder aus dem Südliche Afrika, die zumindest in einigen wenigen Beiträgen geführt wurde.
von Simone Knapp | Weiterlesen


20 Jahre Demokratie in Südafrika: Wo bleibt die soziale Gerechtigkeit? (Tagungsrückblick)

Die Wahrnehmung Südafrikas in der bundesdeutschen Öffentlichkeit hat sich seit den ersten demokratischen Wahlen 1994 grundlegend verändert. Von Armut, Elend, Ungerechtigkeit und fortdauernder Diskriminierung sowie Perspektivlosigkeit vor allem für Menschen schwarzer Hautfarbe ist inzwischen so gut wie gar nicht mehr die Rede. Getrübt wird das klischeehafte Bild Südafrikas einzig durch die Berichterstattung über Ereignisse wie das Marikana-Massaker, der brutalen Niederschlagung eines Bergarbeiterstreiks am 16. August 2012 durch südafrikanische Polizeikräfte. Die tiefer liegenden Umstände, nämlich die fortbestehende und sich noch weiter verschärfende Einkommensungleichheit und die aus dieser ökonomischen Apartheid resultierenden sozio-ökonomischen Verteilungskämpfe, kommen in der politischen Berichterstattung über Südafrika in aller Regel nicht vor. Aus dieser Wirklichkeit Südafrikas ergeben sich entwicklungspolitische Herausforderungen, mit denen sich die Tagung der KASA anlässlich des 20 Jährigen Jubiläums der südafrikanischen Demokratie auseinandersetzte. Die Tagung fand in Kooperation mit Brot für die Welt und KOSA am 16. und 17. Oktober in Berlin statt.
von Simone Knapp | Weiterlesen


Südafrika 20 Jahre nach Ende der politischen Apartheid – ein Grund zum Feiern?

Dieser Text ist die schriftliche Fassung eines Vortrags, der auf der Konferenz der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz und des Berliner Missionswerkes im Rahmen des Jahresthemas der Reformationsdekade „Reformation und Politik“ im September in Berlin gehalten worden war und soll als kurzer Überblick über die Situation Südafrikas zwanzig Jahre nach den ersten freien Wahlen von 1994 dienen.
von Simone Knapp | Weiterlesen


20 Jahre Demokratie in Südafrika – die Speakers Tour

Im Rahmen des entwicklungspolitischen Informations- und Bildungsprojektes, das KASA anlässlich des 20-jährigen Jubiläums der Post-Apartheid-Demokratie in Südafrika durchführt, wurde im Oktober 2014 im Anschluss an eine Fachtagung in Berlin, eine Speakers Tour durch Deutschland organisiert. Das ausschlaggebende Thema dieser Tour war die Frage, wie es um die soziale Gerechtigkeit in Südafrika nach 20 Jahren Demokratisierung steht.
von Mirjam Knecht | Weiterlesen


Jenseits von neuer Rhetorik: Welche Entwicklungsagenda braucht es angesichts der Herausforderungen der großen Transformation?

Am 23.10. fand in München der 8. bundesweite Fortbildungs- und Netzwerkkongress für lokale Nachhaltigkeitsinitiativen zum Thema „Brücken in die Zukunft – Wandel vor Ort gestalten" statt. Mehr als 350 Personen nahmen daran teil. Die folgenden Zeilen dokumentieren Boniface Mabanzas Beitrag.
von Boniface Mabanza | Weiterlesen


Namibia hat gewählt und die SWAPO triumphiert erneut

Die Unabhängige Wahlkommission Namibias hat am 1. Dezember die Ergebnisse der Parlaments- und Präsidentschaftswahlen bekannt gegeben. Wie seit 24 Jahren war auch bei den diesjährigen Wahlen die spannende Frage nicht, ob die Regierungspartei SWAPO (South West Africa People's Organisation) und ihr Präsidentschaftskandidat Hage Geingob gewinnt, sondern wie hoch sie gewinnen.
von Boniface Mabanza | Weiterlesen


Policy paper 10 / 2014: Natürliche Ressourcen im Südlichen Afrika

Dieses kurze Politikpapier der KASA wurde für Lobbygespräche im Vorfeld der Tagung und der Speakers Tour „20 Jahre Demokratie in Südafrika“  entworfen und will ...
•  den Blick auf die herausragende Bedeutung der mineralischen und energetischen Rohstoffe für die Entwicklungschancen in den Ländern des Südlichen Afrika lenken,
•  in Erinnerung rufen, dass sich der seit nunmehr 15 Jahren zu verzeichnende Boom auf den Ressourcenmärkten bislang in keiner Weise zum Nutzen der Bevölkerung im Südlichen Afrika ausgewirkt hat,
•  die Notwendigkeit einer grundlegenden Neuausrichtung der Rohstoffpolitik in Nord und Süd im Interesse einer fairen und ökologisch verträglichen Inwertsetzung der natürlichen Reichtümer hervorheben,
•  einige zentrale politische Empfehlungen für eine Neuausrichtung des Rohstoffsektors unterbreiten, die (auch) die deutsche Politik in die Pflicht nehmen.
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Impressum

Herausgegeberin:
KASA – Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika
im WeltHaus Heidelberg, Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg
Telefon (06221) 43336-12, Telefax (06221) 43336-29
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BIC GENODEM1GLS, IBAN DE39 4306 0967 8018 8516 00

Verantwortlich:
Simone Knapp & Boniface Mabanza







       

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