Samstag, 25.03.2017

Sie benötigen einen aktuellen Flashplayer!

Get Shockwave Player
 
 
 
 




03.08.2016
KASA Newsletter 2/2016
 


Editorial 
 
Liebe LeserInnen,
liebe TrägerInnen, PartnerInnen und FreundInnen,

unsere diesjährige Dienstreise haben wir nach unserem erfolgreichen Jubiläum erst im Juni angetreten. Am 16. Juni landeten wir in Johannesburg und aus dem Flugzeug ging es direkt ins Stadion von Soweto, um dem Jugendaufstand von 1976 zu gedenken. Neben Südafrika konnten wir drei weitere Länder (Simbabwe, Sambia, Namibia) besuchen und neben dem intensiven Austausch mit langjährigen Partnern auch wieder neue Organisationen kennen lernen. Davon berichtet ein Großteil der Artikel dieses Newsletters.

Vieles von dem, was wir erlebt, erfahren und gehört haben, wird direkt und mittelbar in unsere Arbeit einfließen und in neuen Projekte, Ausstellungen, Veranstaltungen und Vorträgen verarbeitet werden. Darauf freuen wir uns und hoffen, mit den ersten Einblicken in unsere Reiseerfahrungen interessanten Lesestoff für die noch anstehenden Ferientage produziert zu haben.

Das KASA-Team jedenfalls verabschiedet sich in den Urlaub und ist erst im September wieder vollzählig im Büro anzutreffen.

Mit solidarischen Grüßen aus Heidelberg,
das KASA-Team

 
 
Namibia: Versöhnung braucht Wiedergutmachung
Endlich ist das Thema Versöhnung in der breiten Öffentlichkeit angekommen. Es vergeht kein Tag, an dem nicht eine größere deutsche Tageszeitung oder ein anderes Medium einen Bei-trag zum Völkermord in Namibia vor über 100 Jahren veröffentlicht. Und endlich wird auch in der Politik darüber debattiert. Doch es scheint, als würde Deutschland gerade wieder einen diplomatischen Fauxpas in der Beziehung zur namibischen Bevölkerung begehen.
von Simone Knapp | weiterlesen


Simbabwe: Ist das Ende nahe?
#Tajamuka, #Thisflag, #ShutdownZimbabwe …über Twitter, Facebook und WhatsApp verbreiteten sich Unmut und Aufrufe zu landesweiten Streiks so rasend schnell, dass die simbabwische Regierung zeitweise sogar versuchte, WhatsApp abzuschalten. Als dies nicht fruchtete, begann sie mit ihren üblichen Methoden der Polizeigewalt gegenüber friedlichen DemonstrantInnen: Sie führte Verhaftungen durch und übte Einschüchterungen aus. Jetzt haben sich sogar die Kriegsveteranen von Mugabe distanziert.
von Simone Knapp | weiterlesen


David Chinyama: Von der Darstellung des Schönen hin zur Bearbeitung sozioökonomischer Missstände
Anfang Juni diesen Jahres fand anlässlich des zwanzigjährigen Jubiläums der KASA eine Tagung zum Thema „Solidarität neu beleben. Nord-Süd-Beziehungen unter veränderten Rahmenbedingungen“ in Heidelberg statt. Der Tagungsraum in der Arche in Kirchheim wurde von David Chinyama, einem Maler und langjährigen Freund der KASA aus Simbabwe, künstlerisch bespielt. Chinyama findet nicht nur in seinen Bildern eine Farb- und Formgewaltige Sprache, sondern auch klare Worte zur sozioökonomischen Lage in seinem Heimatland Simbabwe.
von Fiona Hauke| weiterlesen


Mosambik – Ein Pulverfass mit Gefährdungspotential für die ganze Region
Beim jährlich stattfindenden SADC-Summit war es in den letzten Jahren für die sozialen Be-wegungen und zivilgesellschaftlichen Organisationen zu einem Mantra geworden, nach Frie-densdividenden zu fragen. Diese Forderung basierte darauf, dass im Vergleich zu anderen afrikanischen Regionen, das Südliche Afrika auf eine lange Periode politische Stabilität zu-rückblickt, deren Früchte für die Mehrheit der Bevölkerung der Region jedoch auf sich warten lassen. Diese politische Stabilität scheint nun mit dem Konflikt in Mosambik gefährdet zu sein.
von Boniface Mabanza | weiterlesen


Südafrika und sein drohender „Junk Status“: Downgrade als notwendiges Übel?
Das Katholische Parlamentarische Verbindungsbüro (Catholic Parliamentary Liaison Office), eine Service-Stelle der Südafrikanischen Bischofskonferenz für die Beziehungen zum Parla-ment mit Sitz in Kapstadt, hatte am 22. Juni zu einem Runden Tisch zum Thema „Downgrade: A Necessary Evil?“ eingeladen. Die Veranstaltung analysierte die ökonomische Situation Südafrikas im Lichte der durch die Rating Agenturen erzeugten Situation und die Rolle dieser Rating Agenturen selbst. Es referierten Stan Du Plessis von der Universität Stellenbosch, Conrad Beyers vom Barclays Africa Chair an der Universität Pretoria und Jeff Rudin vom Alternative Information and Development Centre. Das KASA-Team hat an der Veranstaltung teilgenommen. Die folgenden Zeilen geben einige Diskussionsstränge wider.
von Boniface Mabanza | weiterlesen


Zwischen Marktfundamentalismus und Selbstrechtfertigung: wie sich die Elite in der SADC das WPA mit der EU schön redet
Am 9. Juni wurde im  Urlaubsort Katane im Norden Botswanas  das Wirtschaftspartner-schaftsabkommen zwischen der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) und der EU  unterzeichnet. Damit wurden die seit 2002 andauernden Verhandlungen – zumindest was den Warenhandel angeht – vorerst abgeschlossen, bevor in sechs Monaten die Verhandlungen um weitere Kapitel wie Dienstleistungen, Öffentliches Beschaffungswesen, Wettbewerbsregeln etc. aufgenommen werden. Profiteur dieses Deals ist die EU, die Druckmittel parat hatte, um den Abschluss zu erzwingen. Den SADC-Verantwortlichen bleibt jetzt  nicht viel mehr übrig, als ein Abkommen schön zu reden, das sie eigentlich nicht unter-zeichnen wollten.
von Boniface Mabanza | weiterlesen


In Sambia wird wieder gewählt, aber dieses Mal steht auch die Verfassung zur Abstimmung
Am 11. August wird in Sambia wieder gewählt. Es ist der zweite Wahlprozess in zwei Jahren hintereinander. Im Januar 2015 wurde bereits eine Nachwahl organisiert, die den amtierenden Präsidenten Edgar Lungu an die Macht gebracht hat. Die diesjährigen Wahlen könnten das Land  ein wenig verändern. Nicht weil sie einen Typus von PolitikerInnen an die Macht bringen könnten, die das Land anders regieren würden, was zu wünschen ist, sondern weil parallel zu den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen ein Verfassungsreferendum stattfindet. Die neue Verfassung würde ohne Zweifel das politische System ein bisschen verändern. Einige der Neuerungen dieser Verfassung kommen bereits bei den diesjährigen Wahlen zur Anwendung.     
von Boniface Mabanza | weiterlesen


Eine Dorfgemeinschaft in Simbabwe mit Vision
Mavhaire liegt etwa 60 km nördlich von Masvingo in Simbabwe, nicht weit von den Ruinen Great Simbabwe entfernt, und doch hat sich bis hierher noch kaum ein Tourist verirrt. Bekannt in der Region ist allerdings das große katholische Krankenhaus St. Theresa, das auch von Misereor unterstützt wird. Hier haben sich 17 kleine Dörfer zum Mavhaire Community Development Trust zusammengeschlossen, um sich eine gemeinsame Zukunft aufzubauen. Timothy Kondo von ANSA ist maßgeblich an diesem Projekt in seinem Heimatdorf beteiligt und hatte das KASA-Team eingeladen, die Dorfgemeinschaft kennen zu lernen.
von Simone Knapp | weiterlesen


20 Jahre Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika: Ein kurzer Rückblick
Die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika hat ihr zwanzigjähriges Jubiläum hinter sich. Die Feierlichkeiten fanden am vom 3. zum 4. Juni 2016  in der Wicherngemeinde in Heidelberg-Kirchheim statt.
von Boniface Mabanza und Simone Knapp | weiterlesen


Roswith Gerloff – Auf Grenzen. Ein Leben im Dazwischen von Kulturen / On the Border. An In-Between Existance
Die evangelische Pfarrerin Roswith Gerloff (1933—2013) hat sich an vielen Orten, vor allem in England, Südafrika und den USA einen Namen als Vorkämpferin für den Dialog zwischen schwarzen und weißen Christen gemacht. Jetzt ist ein Erinnerungsband erschienen.
Armin Triebel | weiterlesen
 


Impressum

Herausgeberin:
KASA – Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika
im WeltHaus Heidelberg, Willy-Brandt-Platz 5, 69115 Heidelberg
Telefon (06221) 43336-12, Telefax (06221) 43336-29
kasa@woek.de, www.kasa.de

Bankverbindung:
KASA c/o Werkstatt Ökonomie, GLS Gemeinschaftsbank eG
BLZ 430 609 67, Konto 801 885 1600

BIC GENODEM1GLS, IBAN DE39 4306 0967 8018 8516 00

Verantwortlich:
Simone Knapp & Boniface Mabanza
unter Mitarbeit von Fiona Hauke und Katrin Mauch







       

      nach oben Seite zurück Seite drucken