Donnerstag, 23.03.2017

Sie benötigen einen aktuellen Flashplayer!

Get Shockwave Player
 
 
 
 




Aktuell



25.01.2017
Spielzeugbranche verabschiedet sich vom ICTI CARE-Prozess
Einmal im Jahr fragt fair spielt Spielzeughersteller und -handel mithilfe eines Fragebogens, wie sie sich am brancheneigenen Programm zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in der Lieferkette, dem ICTI CARE-Prozess, beteiligen. Im Rahmen des Programms wird darüber nämlich keine Rechenschaft abgelegt. Die aktuelle Umfrage von Ende 2016 zeigt, dass sich der Trend massiv verstärkt hat, der spätestens seit 2012 zu beobachten ist: Der ICTI CARE-Prozess verliert in der Branche immer mehr an Boden. Immer weniger Firmen nutzen das Programm, um in ihrer Lieferkette für die Einhaltung grundlegender...
23.01.2016
fair spielt-Firmenumfrage: Branche verspielt Vertrauen, ICTI CARE-Prozess verliert an Substanz
Auch Ende 2015 befragte fair spielt deutsche Spielzeughersteller und -händler nach ihrer Beteiligung am ICTI CARE-Prozess (ICP), dem Programm des Weltverbandes der Spielzeugindustrie (ICTI) zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen in (v.a. asiatischen) Spielzeugfabriken. Diesmal beteiligte sich der Deutsche Verband der Spielwaren-Industrie (DVSI) an der Fragebogenaktion – in der (inzwischen enttäuschten) Erwartung, mehr Mitglieder des Verbandes würden sich an der Fragebogenaktion beteiligen: Selbst nach einer Verlängerung der Rückmeldefrist haben nur 55 der 228 angeschriebenen Firmen...
29.07.2015
Aufbruch beim DVSI? Verband gründet Arbeitsgruppe Lieferkette
Eine neue Initiative, die deutschen Spielzeughersteller für die Beachtung grundlegender Arbeitsbedingungen in ihren Produktionsstätten zu mobilisieren, hat der Deutsche Verband der Spielwaren-Industrie (DVSI) im Juli gestartet. Den Impuls dazu hatten Dr. Jürgen Bergmann von Mission EineWelt, Maik Pflaum von der Christlichen Initiative Romero und Uwe Kleinert von der Werkstatt Ökonomie in einem Vorgespräch im Frühjahr gegeben. Sie waren dabei auf offene Ohren von Verbandsgeschäftsführer Uli Brobeil gestoßen. Grund zur Klage gibt die stagnierende Beteiligung deutscher Spielzeughersteller am...
23.12.2014
Firmenumfrage: Deutsche Spielzeugfirmen schenken dem Thema "Sozialstandards in der Lieferkette" immer weniger Aufmerksamkeit
Wenig Neues zu vermelden gibt es nach der auch dieses Jahr wieder durchgeführten Umfrage unter Spielzeugfirmen, was sie denn unternehmen, um in ihrer Lieferkette die Einhaltung sozialer Mindeststandards zu gewährleisten. Die schon im letzten Jahr immer deutlicher zu Tage tretenden Trends halten an: Diesmal hat ein noch kleinerer Teil der insgesamt 256 angeschriebenen Unternehmen überhaupt geantwortet. Die Rücklaufquote ging damit von knapp 30 Prozent auf nur noch 23,4 Prozent zurück. Offenbar sehen die Unternehmen nach der Beendigung der Aktion fair spielt zum Jahresende 2012 immer weniger...
20.12.2013
fair spielt-Firmenliste nach Fragebogenaktion überarbeitet: Das Thema Arbeitsrechte verliert an Boden
Nach unserer jährlichen Fragebogenaktion, die sich wieder an rund 250 Spielzeughersteller und -händler richtete, haben wir die fair spielt-Firmenliste umfassend aktualisiert. Trotzdem gibt es wenig Neues, wenn man von der nachlassenden Bereitschaft der Firmen absieht, sich an der Fragebogenaktion zu beteiligen. Während vor sechs Jahren noch rund 30 Prozent der Angeschriebenen antworteten, ist es aktuell nur noch ein knappes Viertel. Das ist ein Signal in die falsche Richtung: Das Thema "Menschen- und Arbeitsrechte in der Lieferkette" verliert bei den Unternehmen der Branche an Bedeutung. Dem...
15.02.2013
In eigener Sache: fair spielt macht ohne "Aktion" weiter
Seit 1999 setzt sich die Aktion fair spielt für menschenwürdige Arbeitsbedingungen in der Spielzeugindustrie ein – als Kooperationsprojekt des Bischöflichen Hilfswerkes Misereor, der Kath. Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd), der Kath. Arbeitnehmer-Bewegung Deutschlands (KAB), des Nürnberger Bündnisses Fair Toys und der Werkstatt Ökonomie. Nach 13 Jah­ren haben nun die katholischen Organi­sationen die Weiterarbeit an die bisherigen Koalitionspartner übertragen: Das Nürnberger Bündnis wird als regionales Netzwerk weiter aktiv sein. Und die Werkstatt Ökonomie wird künftig –...
19.12.2012
Neuauflage der Broschüre "So bringen Sie Menschenrechte ins Spiel!"
Seit heute gibt es die aktualisierte Neuauflage der Verbraucherbroschüre der Aktion fair spielt von 2005. Die Grundstruktur des 20-seitigen Heftes blieb erhalten, auf den Stand gebracht wurden aber insbesondere die Informationen zum ICTI-CARE-Prozess, die statistischen Angaben und der Auszug aus der fair spielt-Firmenliste. Auch die Ergebnisse des Gutachtens von Prof. Dr. Lin-Hi wurden in Form eines Interviews und einer Kurzfassung der Stellungnahme der Aktion fair spielt angesprochen. Die Broschüre kann – gerne auch in größerer Stückzahl – bei der Werkstatt Ökonomie bestellt...
17.12.2012
Aktuelle Umfrage der Aktion fair spielt: Vier von fünf Spielzeugfirmen mauern
Nur jedes fünfte der 250 Spielzeugfirmen, denen wir im Rahmen unserer diesjährigen Firmenumfrage einen Fragebogen zugesandt haben, hat diesen beantwortet. Vier von fünf Unternehmen der Branche lassen sich nicht in die Karten schauen, wenn es darum geht, wie sie ihrer Verantwortung für die Arbeitsbedingungen in ihrer Lieferkette gerecht werden. Die aktualisierte Firmenübersicht listet 111 Firmen auf, von denen bekannt ist, dass sie in Fernost produzieren (lassen). Nur 48 von ihnen haben gegenüber der Aktion fair spielt nachgewiesen, dass sie und ihre Lieferanten sich am ICTI CARE-Prozess...
09.11.2012
Studie im Auftrag von Misereor: ICTI CARE-Prozess schöpft Potenzial nicht aus – Aktion fair spielt zieht Bilanz
Im Dezember 2011 beauftragte das Bischöfliche Hilfswerk MISEREOR Prof. Dr. Nick Lin-Hi, Juniorprofessor für Corporate Social Responsibility an der Universität Mannheim, mit einer Evaluierung des ICTI CARE-Prozesses, um der Frage nachzugehen, welchen Beitrag das Programm zur Verbesserung der Arbeits- und Sozialstandards in chinesischen Spielzeugfabriken leistet bzw. leisten kann. Generell bestätigt die jetzt vorgelegte Studie die bisherigen Einschätzungen der Aktion fair spielt über die Stärken und Schwächen des ICTI CARE-Prozesses: Er habe als branchenweites Programm gute Voraussetzungen, zur...
05.12.2011
"Making Toys Without Joy": SACOM deckt wiederholt Verstöße gegen Arbeiterrechte in chinesischen Spielzeugfabriken auf
Heute veröffentlichte die Hongkonger Arbeitsrechtsorganisation SACOM eine Pressemitteilung und drei Fallstudien über die Zustände in chinesischen Spielzeugfabriken und die Rolle des ICTI CARE-Prozesses, eines Programms des Internationalen Verbandes der Spielwarenindustrie für ethische Spielzeugfertigung.SACOM hatte im Sommer 2011 verdeckte Untersuchungen in drei Spielzeugfabriken durchgeführt, nämlich in der Dongguan On Tai Toys Co., der Sturdy Products Factory und der Hung Hing Printing Group, die Lieferanten bekannter Markenfirmen sind, auch solcher aus Deutschland. Alle drei Fabriken sind...






 

nach oben Seite zurück Seite drucken