Freitag, 09.12.2016

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KASA - Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika


English version
Die KASA im Kurzprofil
 
KASA SelbstdarstellungDie KASA versteht sich als Informations- und Servicestelle zum Südlichen Afrika und als Lobby- und Kampagnenbüro zu ausgewählten Themen sozialer und wirtschaftlicher Gerechtigkeit im Kontext von Globalisierung und Klimawandel.

Die KASA wurde 1996 auf Initiative der Werkstatt Ökonomie als Kooperationsprojekt kirchlicher Gruppen und Organisationen gegründet und ist seither bei der Werkstatt Ökonomie in Heidelberg angesiedelt.

Im Sinne der christlichen Option für die Armen setzt sich die KASA dafür ein, zivilgesellschaftliche und kirchliche Kompetenz zu Fragen wirtschaftlicher und sozialer Gerechtigkeit zu stärken, politisch durchzusetzen und theologisch zu reflektieren.
 
 
Die KASA ist ökumenisch
 
Sie wird von 15 kirchlichen Organisationen und ökumenischen Gruppierungen getragen und unterstützt.
 
•  Aktion Bundesschluss
•  Bischöfliches Hilfswerk Misereor e.V. 
•  Bistum Limburg
•  Brot für die Welt – Evangelischer Entwicklungsdienst
•  Evangelische Blumhardtgemeinde Heidelberg
•  Evangelische Landeskirche in Baden
•  Evangelischer Kirchenkreis Dortmund
•  Evangelische Mission in Solidarität (EMS)
•  Evangelisch-Lutherisches Missionswerk in Niedersachsen (ELM)
•  Mainzer Arbeitskreis Südliches Afrika (MAKSA)
•  Missio Aachen – Internationales Katholisches Missionswerk e.V.
•  Missionszentrale der Franziskaner
•  Netzwerk Afrika Deutschland e.V.
•  Referat Weltmission, Gerechtigkeit und Frieden des Bistums Mainz 
•  Werkstatt Ökonomie 
•  Zentrum Ökumene der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau


Die KASA ist solidarisch

Sie versteht sich als Schnittstelle zwischen Gruppen und Organisationen im Südlichen Afrika und Europa, die sich für soziale und wirtschaftliche Gerechtigkeit einsetzen. Die KASA öffnet Räume für die Diskussion von Alternativen und möchte Menschen Gehör verschaffen, deren Stimme von den Mächtigen allzu oft überhört wird („Voice & Space“). Grundlage dafür sind Partnerbeziehungen auf Augenhöhe. Die Impulse aus dem Südlichen Afrika nimmt die KASA in ihre Solidaritätsarbeit auf und bringt sie in die politische Debatte hierzulande ein.


Die KASA ist vernetzt

Bei jährlichen Reisen ins Südliche Afrika suchen wir den intensiven Austausch mit Partnerorganisationen, zivilgesellschaftlichen Gruppen und sozialen Bewegungen vor Ort. Rundreisen mit Südpartnern hier in Deutschland vertiefen die Beziehungen und ermöglichen einen lebendigen Perspektivenwechsel.


Die KASA sucht Alternativen:
Eine Querschnittsaufgabe


Unser Wirtschafts- und Konsummodell stößt an seine Grenzen: Das führen uns die Ernährungskrise und die Finanz- und Wirtschaftskrise ebenso vor Augen wie der Klimawandel. Sie verlangen nach globalen Antworten und einer grundlegenden Neuorientierung unseres Lebens und Zusammenlebens. Im Blick auf diese Aufgabe kann die theologische Reflexion wichtige Impulse für Gerechtigkeit, ein gutes Leben für alle und einen verantwortungsvollen Umgang mit der Erde und ihren Ressourcen vermitteln.

Entwickelt und ausprobiert werden solche Alternativmodelle oftmals in lokalen Zusammenhängen an der Basis – auch im Südlichen Afrika. Sie zu stärken, miteinander in Kontakt zu bringen und ihre Impulse aufzunehmen, ist ein Grundanliegen der KASA und ihrer Partner. Das schließt das gemeinsame Nachdenken über die Rolle von Theologie und Kirche bei dieser Neuorientierung mit ein.

Karte Südliches Afrika
Schwerpunktländer

In der Region Südliches Afrika konzentriert sich die KASA auf die Länder Südafrika, Simbabwe, Namibia und Sambia. Südafrika kommt als Hegemonialmacht eine besondere Bedeutung zu. Berührungspunkte mit anderen Ländern der Region gibt es vor allem, wenn es um Rohstoffförderung oder die Zusammenarbeit in der Südafrikanischen Entwicklungsgemeinschaft (SADC) geht.


Die KASA arbeitet prozessorientiert

Wirtschaftliche und soziale Gerechtigkeit sind für die KASA entscheidende Voraussetzungen für das Gelingen eines ausgewogenen und nachhaltigen Umverteilungs- und Transformationsprozesses im Südlichen Afrika. Im Mittelpunkt des Interesses stehen dabei die Verbindungen zwischen dem Südlichen Afrika und Deutschland bzw. Europa:

•  Welche Rolle spielen Deutschland und die Europäische Union in den Wirtschaftsstrukturen  des Südlichen Afrika?
•  Unter welchen Bedingungen beuten deutsche Firmen Rohstoffe im Südlichen Afrika aus und wer profitiert davon?
•  Welche deutschen Banken und Firmen sind an großflächigem Landkauf („Land Grabbing“) und Nahrungsmittelspekulationen beteiligt?
•  Welche Verantwortung tragen deutsche Unternehmen gegenüber den Opfern der Apartheid und wie stehen sie zur Frage der Entschädigung?
•  Wie verhält sich die Bundesregierung in der Schuldenfrage der Länder der Region?
•  Wie kohärent ist die Entwicklungszusammenarbeit mit den Staaten im Südlichen Afrika?


Lobby- und Advocacyarbeit

Die politische Advocacyarbeit der KASA wird getragen von lebendigen Beziehungen zu den Partnerorganisationen und Basisbewegungen im Südlichen Afrika. Deren Anliegen nimmt die KASA auf und setzt sie themenspezifisch und ergebnisorientiert in Forderungen gegenüber Entscheidungsträgern in Politik und Unternehmen um. Diese Lobbyarbeit wird durch Vernetzung mit Bündnispartnern gestärkt und durch zielgerichtete Kampagnen unterstützt. Wir suchen dabei nach wirksamen Handlungsoptionen, ohne die Komplexität politischer Zusammenhänge außer Acht zu lassen.


Kampagnenarbeit

Anhand von konkreten Herausforderungen thematisiert die KASA in der Öffentlichkeit die negativen Auswirkungen des Handelns von Politik und Unternehmen auf die Menschen im Südlichen Afrika.

Neben der deutschen „Stop EPA“-Kampagne, die die Verhandlungen über Freihandelsabkommen der Europäischen Union mit afrikanischen Ländern kritisch begleitet, fordert die KASA mit der „Internationalen Kampagne für Entschuldung und Entschädigung im Südlichen Afrika” die Streichung der durch die Apartheid verursachten Schulden und setzt sich für eine Entschädigung der Opfer und Überlebenden ein.


Bildungsarbeit

Die KASA unterstützt kirchliche Gruppen und Organisationen in Deutschland, die zum Südlichen Afrika arbeiten, indem sie Informationen bereitstellt, Hintergründe deutlich macht oder Kontakte vermittelt. Das schließt die Beratung von Gemeindepartnerschaften, die Arbeit mit Schulklassen und Konfirmandengruppen und eine breit angelegte Vortrags und Seminartätigkeit, auch in Kooperation mit Einrichtungen der Erwachsenenbildung, mit ein.


Vernetzung

Die KASA bringt sozio-ökonomische Fragen in kirchliche und außerkirchliche Strukturen ein und versucht dafür auf nationaler und internationaler Ebene Bündnispartner zu gewinnen und Kräfte zu bündeln. Die KASA ist Mitglied beim Ökumenischen Netz in Deutschland (ÖNiD), bei der Koordination Südliches Afrika (KOSA), bei erlassjahr.de und bei Attac.


Recherche und Information

Durch den regelmäßig erscheinenden Newsletter, die Zusammenstellung von Hintergrundmaterial auf der Webseite und die Veröffentlichung von Artikeln in Fachzeitschriften versucht die KASA ihre Themen einer breiten Öffentlichkeit näher zu bringen und fundierte Diskussionen anzustoßen. Zusammen mit der Bildungs- und der Kampagnenarbeit schafft dies die Grundlage für die Advocacy- und Lobbyarbeit.


KASA-Team

„Wir richten unsere Forderungen an Verantwortliche in Politik, Wirtschaft und Kirchen. Wir gehen aber davon aus, dass tief greifende Veränderungen nur durch machtvolle Impulse von unten in Gang gesetzt werden können.“

Dr. Boniface Mabanza, KASA-Koordinator

Dr. Boniface Mabanza

Simone Knapp
„Wir bleiben an Themen dran, auch wenn sie für andere längst kein Renner mehr sind, und wir greifen neue Themen auf, auch wenn sie sich nicht sofort medienwirksam umsetzen lassen.“
 
Simone Knapp, KASA-Koordinatorin








       

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