Donnerstag, 23.02.2017

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Aktuell



11.10.2016
Provisorische Anwendung des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens SADC-EU beginnt
Am 10. Oktober 2016 ist die provisorische Anwendung des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (EPA) der EU mit fünf Ländern des Südlichen Afrika in Kraft getreten. Bei diesen Ländern handelt es sich um Botswana, Namibia, Swasiland, Lesotho und Südafrika. Alle fünf haben das Abkommen bereits ratifiziert. Mosambik hatte das Abkommen ebenfalls am 10. Juni zusammen mit allen anderen unterzeichnet, den Ratifizierungsprozess aber noch nicht abgeschlossen. Das Abkommen sieht vor, dass Mosambiks Beitritt erfolgen kann, sobald die Ratifizierung erfolgt ist. Angola, das siebte Land dieser Gruppe, hatte...
10.10.2016
KASA veröffentlicht „Fair gehandelter Wein aus Südafrika. Ansatzpunkte für Aktivitäten in Deutschland“
Im Rahmen des Projektes „Farmarbeiter im Südlichen Afrika“ war es ein zentrales Anliegen der KASA, der Frage nachzugehen, welche fair gehandelten Produkte aus Südafrika in Deutschland ankommen. Diese Klärung ist wichtig, um die Relevanz der Frage danach einschätzen zu können, was „fair“ im südafrikanischen Kontext mit sich trägt. Die erste Fragestellung wird in der vorliegenden Studie aufgegriffen. Darüber hinaus reflektiert sie die sozialen, ökologischen und ökonomischen Herausforderungen, mit denen sich der faire Handel mit Wein aus Südafrika konfrontiert sieht, und...
15.09.2016
Simone Knapp und Boniface Mabanza erhalten Henry Mathews-Preis 2016
Der Henry Mathews-Preis wurde vom Dachverband der Kritischen Aktionärinnen und Aktionäre im Jahr 2007 zum Nachgedächtnis des Geschäftsführers Henry Mathews ins Leben gerufen. Er wird an Menschen und Initiativen verliehen, die sich in herausragender Weise für die Ziele des Dachverbands stark gemacht haben. Mit dem Preis ist keine monetäre Ausschüttung verbunden, er ist eher als ausdrückliche Würdigung der Arbeit der PreisträgerInnen zu verstehen und wird auch von der Presse wahrgenommen. Verliehen wird der Preis im Herbst jeden Jahres anlässlich der Hauptversammlung des Dachverbands. Für 2016...
14.09.2016
EU-Parlament ratifiziert das Wirtschaftspartnerschaftsabkommen mit der SADC
Wie erwartet, hat das EU-Parlament heute mit einer überwiegenden Mehrheit der Stimmen von konservativen und sozialdemokratischen Parteien das Freihandelsabkommen der EU mit der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC-EPA-Gruppe) ratifiziert. 417 Abgeordnete haben dem Abkommen zugestimmt, 216 waren dagegen und 66 haben sich enthalten. Das Abkommen wird in Kraft treten, sobald es vom EU-Rat genehmigt und von allen SADC-EPA-Ländern ratifiziert wurde. Dies ist u.a. in Mosambik noch nicht der Fall. Das Abkommen wurde vom EU-Parlament ratifiziert, obwohl zivilgesellschaftliche...
02.09.2016
Südafrikanische Gewerkschaft CSAAWU mobilisiert gegen Ausbeutung in der Weinproduktion
In der südafrikanischen Provinz Western Cape, in der Wein auch für den Export nach Deutschland produziert wird, hat sich auch 26 Jahre nach offizieller Abschaffung der politischen Apartheid und 22 Jahre nach Einführung der Demokratie nicht viel verändert. ArbeiterInnen in der Weinproduktion sehen sich nach wie vor mit sklavenähnlichen Arbeits- und Lebensbedingungen konfrontiert. Die Gewerkschaft Commercial Stevedoring Agricultural & Allied Workers (CSAAWU) versucht seit ihrer Gründung, die ArbeiterInnen zu organisieren, damit diese sich für Veränderungen einsetzen. Letztes Jahr wurde CSAAWU...
03.08.2016
KASA Newsletter 2/2016
Editorial   Liebe LeserInnen, liebe TrägerInnen, PartnerInnen und FreundInnen,unsere diesjährige Dienstreise haben wir nach unserem erfolgreichen Jubiläum erst im Juni angetreten. Am 16. Juni landeten wir in Johannesburg und aus dem Flugzeug ging es direkt ins Stadion von Soweto, um dem Jugendaufstand von 1976 zu gedenken. Neben Südafrika konnten wir drei weitere Länder (Simbabwe, Sambia, Namibia) besuchen und neben dem intensiven Austausch mit langjährigen Partnern auch wieder neue Organisationen kennen lernen. Davon berichtet ein Großteil der Artikel dieses Newsletters.Vieles von dem, was...
21.07.2016
Simbabwe: Brutale Übergriffe der Sicherheitsorgane bei Demonstrationen
Bei den Protesten in Simbabwe gegen massive Korruption, Arbeitslosigkeit und das Unvermögen der Regierung, auf die wirtschaftlichen Herausforderungen Simbabwes zu reagieren, ist es zu brutalen Übergriffen der Sicherheitsorgane auf die Bevölkerung gekommen.Die Menschenrechtsorganisation Zimbabwe Human Rights Association (Zim Rights) und führende Geistliche werfen der Regierung vor, nicht nur ihre Augen davor zu verschließen, sondern die gewaltsamen Ausschreitungen aktiv zu befeuern. Gleichzeitig werde gegen Akteure aus der Zivilgesellschaft, die sich mit den Demonstranten solidarisieren oder...
10.06.2016
Unterzeichnung des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens der EU mit der SADC
Heute hat am Urlaubsort Kasane in Botswana die Unterzeichnung des Wirtschaftspartnerschaftsabkommens (WPA) der EU mit de Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika stattgefunden. Diese Unterzeichnung, die sich mit der Paraphierung dieses Abkommens im Juli 2014 angebahnt hatte, markiert das Ende von langwierigen und harten Verhandlungen, die offiziell 2002 begonnen hatten, durch viele Krisen gegangen sind und zahlreiche Unterbrechungen erlebt haben. Die schwerste dieser Unterbrechungen fand Ende 2007 statt, nachdem die EU-Kommission im Blick auf strittige Themen wie Exportsteuern,...
23.05.2016
KASA Newsletter 1/2016
Editorial   Liebe LeserInnen, liebe TrägerInnen, PartnerInnen und FreundInnen,  seit zwanzig Jahren steht die KASA für den Kampf für sozio-ökonomische Gerechtigkeit im Südlichen Afrika und hier. Hervorgegangen aus der kirchlichen Anti-Apartheid-Bewegung haben sich ihre Themen – Entschuldung und Entschädigung, Landfrage und Handel – nicht geändert, weil die Rahmenbedingungen nach wie vor zu Ungunsten der marginalisierten und vulnerablen Bevölkerungsgruppen ausgehandelt werden. Nach wie vor werden Initiativen und Organisationen wie die KASA gebraucht. Dies zeigt sich in unserem...
09.05.2016
BASF: vielbeschworene soziale Verantwortung entlang der Lieferkette gerät zur Farce
Der Platinlieferant LONMIN ist laut südafrikanischer Untersuchungskommission mitverantwortlich für das Massaker von Marikana. Dennoch weist BASF jegliche Zuständigkeit gegenüber den Opfern des Massakers zurück. Eine Delegation aus Südafrika konfrontierte die BASF bei der Hauptversammlung am 29. April 2016 erneut mit den weiterhin skandalösen Lebens- und Arbeitsbedingungen in Marikana und der erwiesenen Mitverantwortung ihres Platinlieferanten LONMIN  am Massaker von Marikana. BASF ist der Hauptabnehmer des Platins von LONMIN. Bischof Jo Seoka, Vertreter der MinenarbeiterInnen von Marikana,...






 

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