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08.11.2016
KASA veröffentlicht neue Studie zur Situation der FarmarbeiterInnen im Südlichen Afrika
 


Die Robertson Farmen in der westlichen Kapprovinz Südafrikas werden seit Mitte August bestreikt. Der derzeitige Streik ist möglich geworden, weil es der Gewerkschaft CSAAWU (Commercial Stevedoring, Agricultural and Allied Workers Union) in diesem Jahr gelungen ist, trotz Einschüchterung der FarmarbeiterInnen durch den Arbeitgeber, Mehrheitsgewerkschaft zu werden. 211 der auf den Robertson Farmen 250 arbeitenden Menschen sind dieser Gewerkschaft beigetreten und dieser lange Arbeitskampf ist für CSAAWU an sich schon ein Sieg. Unabhängig davon, wie der aktuelle Streik ausgeht, werden die Robertson Farmen nicht mehr das sein, was sie zuvor waren. Ihr Ruf ist geschädigt und an den Beziehungen zwischen dem Farmmanagement und den ArbeiterInnen wird sich einiges ändern müssen. Wie damals 2012/2013 in der ganzen westlichen Kapprovinz, protestieren die FarmarbeiterInnen von Robertson auch dieses Mal gegen ihre schlechten Arbeits- und Lebensbedingungen. Die Robertson Farmen befinden sich im Distrikt Langeberg, der in dieser vorliegenden Studie untersucht wird. Insofern beinhaltet diese neue Studie „Langeberg Weinfarmen und deren ArbeiterInnen“, die KASA in Kooperation mit ihrer Partnerorganisation TCOE (Trust for Community Outreach and Education) und mit der Gewerkschaft CSAAWU veröffentlicht, wichtige Hintergrundinformationen zum Verständnis des Streiks auf den Robertson Farmen.




 

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