BAFA-Beschwerde gegen BASF: Umweltaktivist aus Marikana fordert Verantwortung entlang der Lieferkette

 

Anfang November 2025 hat der südafrikanische Umwelt- und Community-Aktivist Brown Matloko in Zusammenarbeit mit der Kampagne Plough back the fruits und dem Dachverband Kritischer Aktionär:innen beim Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) eine förmliche Beschwerde gegen den Chemiekonzern BASF eingereicht. Die Beschwerde stützt sich auf das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz und richtet den Blick auf die anhaltenden sozialen und ökologischen Missstände im Umfeld der Platinminen von Sibanye-Stillwater in Marikana. Matloko, der in der zur Mine gehörenden Gemeinde Wonderkop lebt, beschreibt in der Eingabe die fortdauernden Belastungen durch Staubemissionen, Schadstoffe aus der Aufbereitung und unzureichend gesicherte Absetzbecken, aus denen kontaminiertes Wasser immer wieder in die lokale Umgebung gelangt. Seiner Ansicht nach hat BASF als Abnehmer des Platins von Sibanye-Stillwater und früher Lonmin über Jahre hinweg nicht ausreichend dafür Sorge getragen, dass grundlegende Umwelt- und Menschenrechtsstandards eingehalten werden.

„Die BASF betont zu Recht ihr Engagement für Nachhaltigkeit und verantwortungsvolle Beschaffung. Diese Verpflichtungen auf dem Papier sind lobenswert. Der wahre Maßstab für Engagement und Verantwortung sind jedoch nicht Grundsatzpapiere, sondern greifbare Lösungen für aufgezeigte Probleme vor Ort. Bei der Platinumbeschaffung von Sibanye-Stillwater in Südafrika, sehen wir eine erhebliche und anhaltende Kluft zwischen erklärten Absichten und der Realität,“ so Matloko auf der digitalen Aktionärsversammlung der BASF 2025.

Der Fall wirft ein Schlaglicht auf eine Region, die durch das Massaker von 2012 traurige Berühmtheit erlangte und bis heute mit den sozialen Folgen des Bergbaus lebt. Obwohl BASF und der südafrikanische Bergbaukonzern in den vergangenen Jahren eine Vielzahl von Dialogen, Audits und Aktionsprogrammen angekündigt haben, berichten Bewohner:innen von Wonderkop weiterhin von massiven Belastungen und fehlender Beteiligung an Entscheidungsprozessen.

Auch dies wirft Matloko dem Vorstand und Aufsichtsrat bei der diesjährigen Hauptversammlung vor: „Als Teilnehmer an diesem Treffen [zwischen BASF und der Community] kann ich bestätigen, dass wir uns auf konkrete nächste Schritte geeinigt haben. So sollte beispielsweise ein unabhängiger, von allen Seiten anerkannter Experte die örtliche Abbauhalde von Sibanye Stillwater zusammen mit Vertretern der Zivilgesellschaft, der Gemeinde und des Minenunternehmens besuchen, um sich gemeinsam vor Ort über die vorgebrachten Bedenken auszutauschen, die angesprochenen Probleme anzugehen, Möglichkeiten der Beteiligung und Zusammenarbeit zu erkunden und Vertrauen zu schaffen. Soweit ich weiß, wurde bisher keine der Vereinbarungen eingehalten.”

Hier zeigt sich exemplarisch, wie groß die Lücke zwischen freiwilligen Unternehmensinitiativen und tatsächlich wirksamer Sorgfaltspraxis bleibt. Matloko hat parallel zu seiner Beschwerde eine internationale Petition gestartet, um öffentlich Aufmerksamkeit zu mobilisieren und politischen Druck auf die beteiligten Unternehmen auszuüben.

Mit dem Lieferkettengesetz existiert erstmals ein rechtlich verbindlicher Rahmen, der Unternehmen verpflichtet, auf nachvollziehbare Risiken in ihren globalen Wertschöpfungsketten zu reagieren. Der BAFA-Beschwerdemechanismus eröffnet Betroffenen oder unterstützenden Organisationen die Möglichkeit, mutmaßliche Verletzungen dieser Pflichten offiziell prüfen zu lassen. Der Fall Matloko gehört zu den ersten international bedeutsamen Eingaben und wird daher als Test betrachtet, ob das Gesetz tatsächlich die strukturelle Machtasymmetrie zwischen Konzernen des Globalen Nordens und Gemeinden im Globalen Süden abmildern kann.

Während das deutsche Gesetz im Grundsatz begrüßt wird, stehen die jüngsten politischen Entwicklungen in Europa im deutlichen Kontrast dazu. Die europäische Lieferkettenrichtlinie, ursprünglich deutlich ambitionierter als das deutsche Gesetz, wurde in den vergangenen Monaten spürbar abgeschwächt. Stark angehobene Schwellenwerte und der Wegfall zentraler Verpflichtungen drohen die Durchschlagskraft der Richtlinie erheblich zu verringern. Dies bedeutet, dass Communities wie in Marikana weiterhin auf freiwillige Verbesserungszusagen hoffen müssten, anstatt auf robuste, einklagbare Rechte zählen zu können.

„Dialog ist notwendig, aber Dialog ohne Konsequenzen, ohne greifbaren Fortschritt, ist hohl. Und wir fragen: An welchem Punkt wird ein fortgesetztes Engagement ohne sinnvolle sichtbare Veränderungen zur Untätigkeit?“ fragt Matloko am Schluss seiner Rede.

Vor diesem Hintergrund erhält die BAFA-Beschwerde von Brown Matloko besondere Bedeutung. Sie ist Ausdruck eines beharrlichen Kampfes für Umweltgerechtigkeit, für Transparenz und für das Recht der betroffenen Bevölkerung, über ihr Leben und ihre Umwelt mitzubestimmen. Zugleich zeigt der Fall, wie dringend verbindliche internationale Regeln gebraucht werden, damit Verantwortung entlang globaler Lieferketten nicht länger auf dem Papier bleibt. Wenn das deutsche und europäische Lieferkettenrecht in Zukunft mehr sein soll als Symbolpolitik, müssen Beschwerdemechanismen funktionieren, dürfen Gesetze nicht verwässert werden und müssen Unternehmen verpflichtet werden, tatsächlich wirksame Maßnahmen zu ergreifen. Nur dann besteht eine reale Chance, dass sich die Lage für Menschen vor Ort, etwa in Wonderkop, langfristig verbessert.

Aktuelles zu Rohstoffgerechtigkeit

BAFA-Beschwerde gegen BASF: Umweltaktivist aus Marikana fordert Verantwortung entlang der Lieferkette

  Anfang November 2025 hat der südafrikanische Umwelt- und Community-Aktivist Brown Matloko in Zusammenarbeit mit der Kampagne Plough back the fruits und dem Dachverband Kritischer...

Lesen ...

Eine gerechte Ressourcenpolitik ist möglich – 15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB

15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann zur neuen Rohstoff-Studie für Baden-Württemberg (Stuttgart, 20. Nov. 2025) Lithium, Kobalt und Co. -...

Lesen ...

AU-EU People´s Summit in Angola

Der 7. EU-Afrika Gipfel findet derzeit (24./25. 11.) In der angolanischen Hauptstadt Luanda statt. Dieser Gipfel soll die Partnerschaft zwischen den beiden Regionen in Bereichen Wirtschaft und...

Lesen ...

Europäische Brandmauer gefallen, Menschenrechtsschutz geopfert!

Heute wurde im EU-Parlament erneut über die Positionierung zum Omnibus-I-Paket abgestimmt – nachdem vor zwei Wochen keine Einigung über den Vorschlag des Rechtsausschusses zustande kam. Die heutige...

Lesen ...

Über 210.000 Menschen fordern Erhalt des Lieferkettengesetzes!

Die Petition der Initiative Lieferkettengesetz zum Erhalt des Lieferkettengesetzes und EU-Lieferkettenrichtlinie hat über 210.000 Unterschriften erhalten. Gemeinsam mit Gewerkschafter*innen und...

Lesen ...

Rohstoffgerechtigkeit: Simbabwe im Lithiumrausch

Um es mit den Worten des Referenten Zacharia Grant auszudrücken: „Wir bedanken uns herzlich für die erfolgreiche Ausrichtung der gestrigen Veranstaltung. Besonders beeindruckt hat uns die...

Lesen ...

Erste Studienergebnisse über den Rohstoffbedarf in Baden-Württemberg

Die Beschaffung von Rohstoffen hat derzeit für die Politik weltweit höchste Priorität. Doch der hohe Rohstoffbedarf, der vor allem bei Metallen durch die Digitalisierung und die Energiewende...

Lesen ...

Konferenz in Stuttgart: „Lieferkettengesetz unter Beschuss: Wirkungen und Strategien“

Am 10. Oktober organisieren wir gemeinsam mit der evangelischen Akademie Bad Boll, Südwind und Mehr Wert! die Konferenz „Lieferkettengesetz unter Beschuss: Wirkungen und Strategien”. Es werden...

Lesen ...

Bundesregierung beschließt massive Abschwächung des Lieferkettengesetzes

Am 3. September hat das Kabinett einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der das deutsche Lieferkettengesetz massiv schwächen soll. Noch ist nichts verloren, doch der Wind dreht sich immer stärker. Mit...

Lesen ...

Das Massaker von Marikana – auch 13 Jahre danach immer noch eine offene Wunde

Am 16. August 2025 jährt sich das Massaker von Marikana zum dreizehnten Mal. 34 Bergleute wurden an diesem Tag getötet, mindestens 78 verletzt und etwa 250 festgenommen. Das Massaker von Marikana...

Lesen ...

Lieferkettengesetze weiter unter Beschuss – Fachtagung am 10. Oktober in Stuttgart

Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz ist seit fast drei Jahren in Kraft, doch seine Zukunft und die der europäischen Lieferkettenrichtlinie sind bedroht. Während die Gesetze erste...

Lesen ...

Grüne Wende – auf wessen Kosten?

Auswirkungen des Lithiumabbaus auf die lokale Bevölkerung in Simbabwe Eine aktuelle Studie und zwei Veranstaltungsankündigungen mit den Autor:innen der Studie in Basel und Stuttgart beleuchten die...

Lesen ...

Der Hafen als politischer Ort

Fahrradtour zu globalen Arbeitsrechten und Lieferketten nachdem wir am 1. Mai eine erste erfolgreiche Fahrradtour im Mannheimer Hafen durchführen konnten, hat uns der Verein...

Lesen ...

90 Europäische Ökonom:innen verteidigen EU-Lieferkettenrichtlinie

In einer gemeinsamen Erklärung haben sich 90 Wirtschaftswissenschaftler*innen aus ganz Europa gegen die von der Kommission angekündigte Abschwächung der EU-Lieferkettenrichtlinie ausgesprochen. Die...

Lesen ...

Johannesburg als Symbol für koloniale Kontinuitäten

Trump und Afrika: Die Chance für resiliente Strukturen ergreifen

Die zweite Legislaturperiode von Donald Trump hat wie erwartet begonnen: mit großen Ankündigungen, aber auch mit großem Tatendrang. Es scheint, dass Trumps Administration in allen Bereichen ein...

Lesen ...

Die Zimbabwe African National Union – Patriotic Front (ZANU-PF) hat Simbabwe fest im Griff

In Simbabwe scheinen die Zeiten stehen zu bleiben oder genauer gesagt: Manche Dynamiken wiederholen sich. Dies bestätigte sich wieder beim letzten Besuch des KASA-Teams in Harare. Die Hauptstadt...

Lesen ...

Namibia: frischer Wind oder heiße Luft?

In Namibia wurden am 27. November 2024 Parlaments- und Präsidentschaftswahlen durchgeführt. Es war der siebte Wahlzyklus seit der Unabhängigkeit im Jahr 1990. Das Endergebnis war zwar aufgrund der...

Lesen ...

Fahrradtour durch den Mannheimer Hafen

Der 1. Mai als "internationaler Tag der Arbeit"  geht auf die Arbeiter:innenbewegung des späten 19. Jahrhunderts zurück. Am 1. Mai 1886 demonstrierten in den USA hunderttausende Arbeiter:innen...

Lesen ...

Jetzt Petition unterzeichnen! Merz greift Lieferkettengesetz an

Bei seinem Antrittsbesuch in Brüssel hat der neue Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt das deutsche Lieferkettengesetz (LkSG) abzuschaffen. Das ist keine Neuigkeit und steht so im...

Lesen ...

Radtour zum 1. Mai: Der Hafen als politischer Ort

Fahrradtour zu globalen Arbeitsrechten und Lieferketten Am Tag der Arbeit laden wir als Werkstatt Ökonomie zu einer besonderen Fahrradtour durch den Mannheimer Hafen ein. Gemeinsam wollen wir...

Lesen ...

Neue Koalition plant erhebliche Abschwächung des Lieferkettengesetzes

Bei der Vorstellung des neuen Koalitionsvertrags zwischen SPD und Union verkündete Markus Söder: „das Lieferkettengesetzt wird Geschichte.“ Bei genauerer Betrachtung wird klar, dass das deutsche...

Lesen ...

Breiter Widerstand gegen Verwässerung der EU-Lieferkettenrichtlinie

Trotz Widerstandes zahlreicher Großunternehmen und Investoren hat die EU-Kommission am 26. Februar einen Vorschlag für eine Omnibusgesetzgebung vorgestellt, die eine massive Verwässerung der...

Lesen ...

Neues Briefing: Initiative Lieferkettengesetz warnt vor Abbau des EU Green Deal

Die EU-Kommission hat für den 26. Februar 2025 eine sogenannte Omnibus-Verordnung angekündigt, um zentrale Projekte des Green Deal zu „vereinfachen“. Tatsächlich droht jedoch ein radikaler...

Lesen ...

EU-Lieferkettengesetz darf nicht abgeschwächt werden!

Am 8. November 2024 kündigte die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, an, dass sie einen Vorschlag zur Änderung von drei zentralen Säulen des Europäischen Green Deal...

Lesen ...

CDU will Lieferkettengesetz wieder abschaffen!

Was hat zotteliges Fell, ist gar nicht gruselig, aber muss (nicht nur) bei Friedrich Merz als Sündenbock für schlechte Wachstumszahlen herhalten? Das Bürokratiemonster. 👹 So droht die CDU unter dem...

Lesen ...

Überlebenskünstler in Südafrikas Minen

Rund acht Millionen Menschen sind laut offizieller Statistik in Südafrika im sogenannten informellen Sektor beschäftigt[1] und nur etwas mehr als doppelt so viele (rund zehn Millionen) haben eine...

Lesen ...

Interview mit Radio Lora zum aktuellen Stand der Lieferkettengesetze

Am 26. November war ich bei Radio Lora in der Sendung „Gemeinwohl statt Profit“ zu Gast, um über die Umsetzung des europäischen Lieferkettengesetzes ins deutsche Recht und die aktuellen politischen...

Lesen ...

Rohstoffgerechtigkeit: Wege zu einer nachhaltigen Wirtschaftspolitik in Baden-Württemberg

Der hohe und wachsende metallische Rohstoffverbrauch in Deutschland und Baden-Württemberg verschärft die sozialen, ökologischen und menschenrechtlichen Probleme entlang der globalen...

Lesen ...

Missverständliche Äußerungen zum Lieferkettengesetz von Kanzler Scholz: Initiative Lieferkettengesetz fordert Klarstellung

PRESSESTATEMENT Berlin, 22.10.2024, Bundeskanzler Olaf Scholz sprach auf dem heutigen Arbeitgebertag davon, dass das Lieferkettengesetz „weg kommt“. Heike Drillisch erklärt dazu für den...

Lesen ...

ROHSTOFFWENDE: RESSOURCEN SCHÜTZEN, ZUKUNFT FÜR ALLE SICHERN

Forderungspapier des AK Rohstoffe Die Bundesregierung hat die Aufgabe, die Rahmenbedingungen für eine lebenswerte Zukunft in unserer Gesellschaft zu schaffen und den Wohlstand für alle zu sichern....

Lesen ...

Hauswand und Brücke mit Aufschrift " JA - EU-Lieferkettengesetz - Initiative Lieferkettengesetz.de"

Endlich: Wir haben ein EU Lieferkettengesetz!

Mitte März stimmte der Ausschuss der Ständigen Vertreter des Rats der Europäischen Union (COREPER) für das EU-Lieferkettengesetz. Damit wurde ein wochenlanger Krimi beendet und das Gesetzt kann nun...

Lesen ...

Eine Mine

Neuer Fokus auf Rohstoffgerechtigkeit in Baden-Württemberg

Der Rat für Entwicklungszusammenarbeit, der die Landesregierung in Baden-Württemberg berät, hat für das Jahr 2024 das Fokusthema Rohstoffgerechtigkeit ausgerufen. Und das aus vielen guten Gründen:...

Lesen ...

Leinwand zu Veranstaltung  "Alternative Mining Indaba 2024"

Alternative Mining Indaba 2024 in Kapstadt

Eine wichtige Etappe der diesjährigen Dienstreise des KASA-Teams war die Teilnahme an der Alternative Mining Indaba (AMI) in Kapstadt vom 5. bis 8. Februar 2024. Aufgrund des dichten Programms in...

Lesen ...

Alternative Mining Indaba 2024 in Kapstadt

Eine wichtige Etappe der diesjährigen Dienstreise des KASA-Teams war die Teilnahme an der Alternative Mining Indaba (AMI) in Kapstadt vom 5. bis 8. Februar 2024.  Aufgrund des dichten Programms...

Lesen ...

Pressemitteilung

Trotz deutscher Enthaltung: EU-Staaten stimmen für stark abgeschwächtes Lieferkettengesetz

Berlin, 15. März 2024  – Eine stark abgeschwächte Version des EU-Lieferkettengesetzes hat die zentrale Hürde genommen: Der Ausschuss der Ständigen Vertreter des Rats der Europäischen Union...

Lesen ...

Demonstration vor dem Willy-Brandt-Haus

Wegen Bundesregierung: Rückschlag für europäisches Menschenrechtsvorhaben – Mehrheit der Bevölkerung laut Umfrage für EU-Lieferkettengesetz - Pressemitteilung

Berlin, 28. Februar 2024  – Großer Rückschlag für das EU-Lieferkettengesetz: Im Ausschuss der Ständigen Vertreter des Rats (COREPER) ist heute keine qualifizierte Mehrheit für das...

Lesen ...

Demonstration gegen Stopp des Lieferkettengesetzes

Auf den letzten Metern: FDP sabotiert das EU-Lieferkettengesetz

Nachdem schon ein Kompromiss für ein EU-Lieferkettengesetz gefunden wurde, versucht die FDP nun alles um das Gesetzt auf den letzten Metern zu stoppen. Die Frage, die sich nun stellt: Nutzt Olaf...

Lesen ...

Demonstration für das EU-Lieferkettengesetz

Wir sind bestürzt! Deutsche Enthaltung zum EU-Lieferkettengesetz Pressemitteilung des DEAB e.V.

Stuttgart, 6.2.2024; Der Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg e.V. (DEAB) zeigt sich zutiefst enttäuscht über die Entscheidung der Bundesregierung, dem EU-Lieferkettengesetz in der am...

Lesen ...

BASF Hauptversammlung 2024 und das Massaker von Marikana

  Am 24.04. fand im Rosengarten in Mannheim die Aktionär:innenversammlung der BASF statt. Sie stand ganz im Zeichen der Verabschiedung des Vorstandsvorsitzenden Brudermüller, der den Vorsitz...

Lesen ...

16. August 2012: „Das Massaker von Marikana hat meine ganze Familie zerstört.“

Die Geschichte der Familie Jokanisi Ndikho Jokanisi war gerade einmal neun Jahre alt, als sein Vater im Vorfeld des Massakers von Marikana[1] von der Polizei durch einen Schuss in den Rücken...

Lesen ...

Hauswand und Brücke mit Aufschrift  "JA - EU-Lieferkettengesetz - Initiative Lieferkettengesetz.de"

Recherche zum EU-Lieferkettengesetz: FDP-Präsidium brüskiert Justizminister Buschmann

Die FDP stellt sich mit ihrer Ankündigung, das EU-Lieferkettengesetz stoppen zu wollen, gegen die Positionen, die Bundesjustizminister Marco Buschmann (FDP) in den letzten zwei Jahren innerhalb der...

Lesen ...

Schriftzug: "Lieber Olaf Scholz, wertegeleitete, verlässliche Politik in Europa geht zwar nicht mit, aber trotz FDP. Stoppen Sie den Alleingang der FDP beim EU-Lieferkettengesetz. - Initiative Lieferkettengesetz.de

Kehrtwende der FDP beim EU-Lieferkettengesetz setzt Glaubwürdigkeit Deutschlands aufs Spiel

Pressemitteilung der Initiative Lieferkettengesetz Berlin, 15.01.2024. In ihrem heutigen Präsidiumsbeschluss hat die FDP angekündigt, das EU-Lieferkettengesetz stoppen zu wollen. Die FDP...

Lesen ...

Netzwerk Rohstoffgerechtigkeit Baden-Württemberg

Im Netzwerk Rohstoffgerechtigkeit Baden-Württemberg setzen wir uns gemeinsam mit anderen zivilgesellschaftlichen Akteuren für eine Rohstoffwende im Land ein. Wir fördern Austausch, Fortbildung und gemeinsame Aktionen, um mehr Gerechtigkeit im Umgang mit Ressourcen zu erreichen. Gemeinsam erarbeiten wir Forderungen, die wir an die Politik herantragen und machen Bildungsarbeit. Alle, die unsere Ziele teilen, sind herzlich willkommen!

BASF & Platin aus Südafrika

Mit den Witwen und ihre Geschichten des Massakers von Marikana 2012, bei dem 34 Minenarbeiter von der Polizei erschossen wurden hat alles angefangen. Als Hauptkäufer des Platins aus Südafrika trägt die BASF Verantwortung an den katastrophalen Lebens- und Arbeitsbedingungen, die zu dem Massaker führten. Seit 2015 sind wir als „Plough back the fruits“ Kampagne bei den BASF HV aktiv und fordern Wiedergutmachung. Dieser Fall war ein Beispiel der Kampagne für ein deutsches Lieferkettengesetzt und ein Beispiel für Rohstoff-Un-Gerechtigkeit: Platin sorgt im Kat bei uns für besse Luft, während der Abbau in Südafrika für katastrophale Lebens- und Arbeitsbedingungen in den Minen und für Umweltverschmutzung verantwortlich ist.

Initiative Lieferkettengesetz

Wir sind Teil der Initiative Lieferkettengesetz und sitzen im Steuerungskreis. Als breites zivilgesellschaftliches Bündnis von 90 Menschenrechts-, Entwicklungs- und Umweltorganisationen, Gewerkschaften und kirchlichen Akteuren haben wir den Paradigmenwechsel geschafft: Es gibt ein deutsches und auch ein europäisches Lieferkettengesetz. Europäische Unternehmen dürfen nicht länger mit skrupellosen Geschäftspraktiken zu gefährlichen Arbeitsbedingungen, ausbeuterischer Kinderarbeit und zerstörten Regenwäldern beitragen. Nun setzen wir uns für eine ambitionierte und europarechtskonforme Umsetzung ein.

Materialien zur Rohstoffgerechtigkeit

Folder: Gesellschaft zusammenbringen

Lesen ...

Argumente und Forderungen für den Erhalt und die Stärkung des Lieferkettengesetzes

Lesen ...

Webseminar – Überrollt der Omnibus die EU-Lieferkettenrichtlinie?

Lesen ...

Webseminar – Überrollt der Omnibus die EU-Lieferkettenrichtlinie?

Lesen ...

Briefing: Initiative Lieferkettengesetz warnt vor Abbau des EU Green Deal

Lesen ...

Tagung Beyond 1994. Solidarität im Wandel der Zeit am Beispiel Südafrikas.

Lesen ...

ROHSTOFFWENDE: RESSOURCEN SCHÜTZEN, ZUKUNFT FÜR ALLE SICHERN

Lesen ...

Deckblatt Diskussionspapier "Standards & Zertifizierungen - Anforderungen im Rahmen gesetzlicher Sorgfaltspflichten aus zivilgesellschaftlicher Sicht"
Standards & Zertifizierungen - Anforderungen im Rahmen gesetzlicher Sorgfaltspflichten aus zivilgesellschaftlicher Sicht

Lesen ...

Titelseite des Buches "Marikana - eine offene Wunde - Der Kampf für gerechte Löhne und Entschädigung nach dem Masaker von 2012"
Marikana - eine offene Wunde - Der Kampf für gerechte Löhne und Entschädigung im 10. Jahr des Massakers von Marikana.

Lesen ...

Titelblatt "Gemeinsam etwas Großes starten: Forderungen und Argumente für ein starkes EU-Lieferkettengesetz, das Menschen und Umwelt in Lieferketten schützt"
Forderungen und Argumente: #yesEUcan - Argumentationsleitfaden für ein starkes EU-Lieferkettengesetz

Lesen ...

Angebote für Schulen mit Partnerschaften im Südlichen Afrika

Lesen ...

Für eine gerechte Rohstoffpolitik. Zum Beispiel Platin

Lesen ...

Platin aus Südafrika in unseren Autos. Ideen für den Schulunterricht

Lesen ...

Zum Beispiel BASF – Über Konzernmacht und Menschenrechte

Lesen ...

Miners shot down. Film

Lesen ...

Wir werden uns Gehör verschaffen! Die Witwen von Marikana kämpfen für Gerechtigkeit und Wiedergutmachung

Lesen ...