Der Stand der Debatte um ein Grundeinkommen in Südafrika

Neuer Wind nach der SONA-Rede von Präsident Ramaphosa

Die Debatte über ein Grundeinkommen in Südafrika hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der zentralen sozialpolitischen Themen des Landes entwickelt. Spätestens seit der COVID-19-Pandemie und der Einführung des sogenannten Social Relief of Distress (SRD) wird in Regierung, Parlament und Zivilgesellschaft darüber gestritten, ob und wie diese zunächst als Notfallhilfe konzipierte Zahlung in eine dauerhafte Grundsicherung überführt werden kann. Mit seiner Rede zur Lage der Nation (State of the Nation Address, SONA) im Februar 2025 hat Präsident Cyril Ramaphosa die Diskussion neu entfacht. Er kündigte an, die bestehende SRD-Leistung zur Grundlage einer nachhaltigen Einkommensunterstützung für Arbeitslose auszubauen.

Südafrika ist ein Land mit einem der weltweit höchsten Einkommensungleichheiten, der sich in einem Gini-Koeffizienten von 0,63 manifestiert. 12,6 Millionen Menschen, 33,2 Prozent der Bevölkerung, sind arbeitslos. Zählt man diejenigen dazu, die gar nicht mehr nach Arbeit suchen („discouraged workseekers“) liegt sie bei etwa 42,9 Prozent. Mehr als 20 Millionen Südafrikaner:innen leben unter der Armutsgrenze.

Die rechtlichen Grundlagen der derzeitigen Zahlungen gehen auf den Social Assistance Act von 2004 sowie auf die seit 2020 mehrfach geänderten SRD-Regelungen zurück. Die SRD wurde während der Pandemie und des damit verbundenen Lockdowns eingeführt, um in der Pandemie arbeitslose und mittellose Menschen zu unterstützen. Nach Auslaufen der Notstandsregelungen hat man die Zahlung in das bestehende Sozialhilferecht integriert, was eine gesetzliche Grundlage für weitere Verlängerungen geschaffen hat. Die South African Social Security Agency (SASSA) ist für die Umsetzung und Auszahlung zuständig. In den letzten Jahren hat sich jedoch gezeigt, dass das Programm trotz seiner enormen sozialpolitischen Bedeutung mit massiven administrativen Schwierigkeiten zu kämpfen hat: Zahlungsverzögerungen, technische Probleme bei Anträgen und unklare Ausschlusskriterien haben immer wieder zu öffentlichen Protesten geführt.

Zusätzlich steht die Regierung durch eine wichtige Gerichtsentscheidung unter Druck. Ende Januar 2025 erklärte der High Court in Pretoria zentrale Elemente der SRD-Regelungen für verfassungswidrig. Kläger:innen, darunter zivilgesellschaftliche Organisationen wie das Institute for Economic Justice und die Kampagne #PayTheGrants, hatten erfolgreich dargelegt, dass bestimmte Vorschriften Menschen zu Unrecht vom Zugang ausschließen und dass die Zahlungsabwicklung die verfassungsmäßig garantierten sozialen Rechte untergräbt. Das Gericht verpflichtete die Regierung, Zugangshürden abzubauen und die Zahlungsmodalitäten zu verbessern. Diese Entscheidung hat nicht nur eine unmittelbare Wirkung auf die aktuelle Praxis, sondern auch das politische Momentum verstärkt, das bestehende Modell zu reformieren und möglicherweise auf eine breitere Grundlage zu stellen.

Derzeitigem erhalten südafrikanische Staatsangehörige sowie Personen mit Aufenthaltsgenehmigungen zwischen 18 und 59 Jahren ein SRD, die kein eigenes Einkommen generieren und keine anderen Sozialleistungen erhalten. Damit ist die SRD klar zielgerichtet und bedarfsorientiert. Sie entspricht gerade nicht dem klassischen Konzept eines universellen Grundeinkommens, das allen Bürger:innen unabhängig von Einkommen, Vermögen oder Beschäftigungsstatus gezahlt wird. Vielmehr handelt es sich um eine Sozialhilfe für eine definierte Gruppe, die von Bedürftigkeitsprüfungen, Einkommensgrenzen und weiteren Bedingungen abhängig ist.

Diese Differenz ist entscheidend, um den aktuellen Stand der Debatte einzuordnen. Ein universelles bedingungsloses Grundeinkommen (UBI) würde allen Menschen eine regelmäßige Zahlung garantieren, unabhängig von Alter, Einkommen oder Beschäftigung. Die derzeitige SRD hingegen ist eine bedürftigkeitsabhängige (targeted) Unterstützung für Arbeitslose. Organisationen wie das Institute for Economic Justice oder das Basic Income Grant Network argumentieren seit Jahren, nur ein universelles Modell könne die hohe Arbeitslosigkeit, Armut und Ungleichheit wirksam bekämpfen. Dennoch hat sich die Regierung bislang nicht für ein solches Modell entschieden. Vielmehr deutet die Ankündigung Ramaphosas in der SONA darauf hin, dass man eine Art Basic Income Grant (BIG) einführen möchte, der auf der bestehenden SRD aufbaut, aber dauerhaft etabliert wird.

Dies würde jedoch die administrativen Probleme, mit denen die Regierung bereits jetzt zu kämpfen hat, eher verschärfen. Bereits die SRD hat gezeigt, wie schwierig es ist, Millionen von Anträgen schnell und zuverlässig zu bearbeiten, Konten zu überprüfen und Betrugsversuche zu verhindern. Eine Ausweitung auf alle Erwerbslosen würde diese Herausforderungen potenziell vervielfachen. Die High-Court-Entscheidung von Januar 2025 zwingt die Behörden bereits jetzt, Antragsverfahren und Auszahlungssysteme zu reformieren. Umso wichtiger wäre eine offene Debatte über die Vorteile eines universellen, bedingungslosen Grundeinkommens, das weder die Bedürftigkeit prüft noch die Bedingungen festlegt, sondern gleichermaßen an alle auf einer rechtsbasierten Grundlage ausgezahlt wird.

Innerhalb des African National Congress (ANC) gibt es eine breite Zustimmung für ein universelles Modell, wie in der Abschlusserklärung des letzten Parteikongresses zu lesen war: „Die Regierung sollte innerhalb von 12 Monaten eine Finanzierungsstrategie vorlegen, die neue Finanzierungsquellen aufzeigt, zu denen eine Vermögenssteuer, die Schließung von Steuerschlupflöchern und die Verlagerung von Gewinnen durch Unternehmen, eine Transaktionssteuer und andere Mittel gehören könnten, um zu verhindern, dass Geld von anderen staatlichen Programmen abgezogen wird.“

Auch Oppositionsparteien und Gewerkschaften haben eigene Modelle und Beträge ins Spiel gebracht. In der Zivilgesellschaft wächst der Druck, soziale Transfers nicht nur fortzuschreiben, sondern zu verbessern, um der extrem hohen Arbeitslosigkeit  und der nach wie vor massiven Einkommensungleichheit entgegenzuwirken. Viele Akteure sehen in einem Grundsicherungsprogramm auch ein Instrument zur Stabilisierung der Demokratie, da es sowohl gesellschaftlichen Zusammenhalt als auch Teilhabe für alle sicherstellen könnte.

Für die nähere Zukunft sind drei Weichenstellungen entscheidend. Erstens wird die nationale Budgetrede im Jahr 2025 zeigen, ob und wie die Regierung zusätzliche Mittel für eine Verstetigung der SRD oder ein neues Basic Income Grant bereitstellen kann. Zweitens sind gesetzliche Änderungen am Social Assistance Act erforderlich, um ein dauerhaftes Programm zu verankern. Drittens dürften öffentliche Konsultationen, Pilotprojekte und neue Finanzierungsmodelle darüber entscheiden, welche Form das künftige Einkommenstransferprogramm annimmt. Die Regierung bekennt sich also zwar zur Idee eines Grundeinkommens, hält sich aber offen, ob dieser universell und bedingungslos oder gezielt und bedarfsorientiert sein wird.

pdfChurches are alarmed by rumours to scrap the SRD grant

Der Artikel erschien leicht aktualisiert auch in der Afrika Süd Heft 4/2025

 

Aktuelles

Wir machen uns auf den Weg

Ausgangslage Das Projekt „Gesellschaft zusammenbringen“ setzt bei der Frage nach den Ursachen der gesellschaftlichen Spaltung und Ungleichheit an. Als Hauptursache sehen wir wirtschaftliche...

Lesen ...

Unsere Projekte 2026 – Ihre Spende

Was lange selbstverständlich schien – ein lebendiger zivilgesellschaftlicher Raum, kritische Stimmen, Räume für Debatte – gerät zunehmend unter Druck. Und während die Herausforderungen wachsen,...

Lesen ...

Spendenaufruf: Hände weg von Shark Island – Genozid-Gedenken in Namibia unterstützen

Im Konzentrationslager auf Shark Island starben während des deutschen Genozids Tausende Ovaherero & Nama. Heute ist der Ort durch den Hafenausbau für Wasserstoffexporte nach Deutschland...

Lesen ...

Die Wohlfühlrhetorik täuscht: Was der AU–EU-Gipfel wirklich zeigt

Am 25. November ging in Luanda der zweitägige AU–EU-Gipfel zu Ende. Wie üblich bei solchen Treffen bekräftigten die Verantwortlichen beider Kontinente ihr Engagement zur Stärkung ihrer langfristigen...

Lesen ...

Pressefreiheit in Namibia und der Fall Johnathan Beukes

Namibia galt über lange Zeit als eines der Vorzeigeländer für Pressefreiheit in Afrika. Die Verfassung garantiert Meinungs- und Pressefreiheit, Gesetze wie das „Access to Information Act" stärken...

Lesen ...

Gräber der Ovaherero Chiefs in Okahandja, Namibia

Der Bund hat die Pflicht zur Kolonialismus-Erinnerung

Mehr als 40 Vereine bundesweit - darunter auch die WÖK/KASA - sowie 140 Personen aus Wissenschaft, Kultur und Forschung unterstützen den Offenen Brief, der insistiert, dass der Bund in der Pflicht...

Lesen ...

Scharfe Abschwächung des EU-Lieferkettengesetzes

Am Dienstag wurden die Trilogverhandlungen zum Omnibus-I-Paket abgeschlossen. Vertreter*innen des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und des EU-Rats haben einen finalen Kompromisstext...

Lesen ...

BAFA-Beschwerde gegen BASF: Umweltaktivist aus Marikana fordert Verantwortung entlang der Lieferkette

  Anfang November 2025 hat der südafrikanische Umwelt- und Community-Aktivist Brown Matloko in Zusammenarbeit mit der Kampagne Plough back the fruits und dem Dachverband Kritischer...

Lesen ...

Tag der Menschenrechte

Am heutigen Tag der Menschenrechte veröffentlicht das Forum Menschenrechte einen Sammelband mit insgesamt 90 Aide-Mémoires, die in diesem Jahr von den Mitgliedsorganisationen, darunter die...

Lesen ...

Versöhnungsabkommen zum Völkermord auf der Anklagebank

Erstmals wird ein internationales Abkommen über die Aufarbeitung kolonialer Verbrechen vor einem Gericht einer ehemaligen Kolonie verhandelt. Die Ovaherero und Nama klagen gegen die „Gemeinsame...

Lesen ...

Vorerst gescheiterte Verfassungsreform in Sambia

In der ersten Jahreshälfte 2025 legte das sambische Justizministerium dem Parlament einen Entwurf für eine Verfassungsänderung vor (Bill 7) mit dem Ziel, Anpassungen am derzeitigen Wahlsystem, der...

Lesen ...

Unvollendete Versöhnung – Südafrikas langer Kampf um Wahrheit, Gerechtigkeit und Anerkennung

Südafrika gilt oft als Erfolgsgeschichte des demokratischen Übergangs. Doch im Schatten der politischen Befreiung blieb ein zentraler Bereich unvollständig: die juristische, soziale und politische...

Lesen ...

AU-EU-Gipfel in Luanda: was ist zu erwarten?

Am 24. und 25. November findet in der angolanischen Hauptstadt Luanda der siebte EU-AU Gipfel statt, auf dem auch 25 Jahre formalisierte Partnerschaft zelebriert werden soll. Die Frage, die sich...

Lesen ...

Eine gerechte Ressourcenpolitik ist möglich – 15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB

15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann zur neuen Rohstoff-Studie für Baden-Württemberg (Stuttgart, 20. Nov. 2025) Lithium, Kobalt und Co. -...

Lesen ...

AU-EU People´s Summit in Angola

Der 7. EU-Afrika Gipfel findet derzeit (24./25. 11.) In der angolanischen Hauptstadt Luanda statt. Dieser Gipfel soll die Partnerschaft zwischen den beiden Regionen in Bereichen Wirtschaft und...

Lesen ...

Erstes Treffen von Forum Menschenrechte mit Außenminister Wadephul

Menschenrechte und Völkerrecht sind Interesse und Verpflichtung37 Vertreter:innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Forum Menschenrechte - darunter Simone Knapp für die Werkstatt...

Lesen ...

Europäische Brandmauer gefallen, Menschenrechtsschutz geopfert!

Heute wurde im EU-Parlament erneut über die Positionierung zum Omnibus-I-Paket abgestimmt – nachdem vor zwei Wochen keine Einigung über den Vorschlag des Rechtsausschusses zustande kam. Die heutige...

Lesen ...

Ungleichheit bekämpfen am Epizentrum: Was Deutschland und die EU aus dem südlichen Afrika lernen müssen

Einleitung: Ungleichheit als globale Verantwortung Die neue Studie „Tackling Inequality at its Epicentre – Eastern and Southern Africa“, erstellt von Development Finance International, zeichnet ein...

Lesen ...

Simbabwe zwischen Angst, Autoritarismus und lokaler Hoffnung

State of Peace Report Dieser Bericht ist die wichtigste zivilgesellschaftlichen Friedensstudie Simbabwes. Herausgegeben wird er von der Zimbabwe Human Rights Association (ZimRights), einer der...

Lesen ...

Ehemaliger Parlamentarier in Swasiland soll aus dem Gefängnis entlassen werden

Laut Berichten der Online Zeitung Swaziland News, soll der ehemalige Parlamentarier Mthandeni Dube die Tage freigelassen werden, nachdem der König ihn begnadigt hatte. Die Freilassung von Dube wurde...

Lesen ...

Verhandlungen ohne die Betroffenen? Versöhnung ohne Gerechtigkeit?

Trotz der späten Stunde – Freitag, 17 Uhr – war aufmerksames Zuhören statt Wochenendstimmung in der ECCHR-Kantine angesagt: Rund 50 Personen vor Ort und weitere 20 online verfolgten die...

Lesen ...

Einweihungsfeier in unserem neuen Büro

Am 11. September haben wir unser neues Büro in der Heidelberger Weststadt feierlich eingeweiht. Gemeinsam mit Freund:innen und Wegbegleiter:innen der Werkstatt Ökonomie, Mitgliedern des Vorstands,...

Lesen ...

Stimmen der Gerechtigkeit aus Namibia

Bericht eines bewegenden Abends voller Musik, Geschichte und Widerstand Schon beim Eintreten war spürbar: Dieser Abend wird etwas Besonderes. Am 14. Oktober war der Saal im Port 25 so voll, dass...

Lesen ...

Einladung zum Workshop-Tag "Gesellschaft zusammenbringen" am 22.11. in Frankfurt

Der Workshop möchte Wege aus der aktuellen, vielseitigen Krisensituation aufzuzeigen, die wir gemeinsam gehen können. Ziel ist ein gutes Leben für alle. Um den Ansatz „Gesellschaft zusammenbringen“...

Lesen ...

Über 210.000 Menschen fordern Erhalt des Lieferkettengesetzes!

Die Petition der Initiative Lieferkettengesetz zum Erhalt des Lieferkettengesetzes und EU-Lieferkettenrichtlinie hat über 210.000 Unterschriften erhalten. Gemeinsam mit Gewerkschafter*innen und...

Lesen ...

Anti-Apartheid-Aktivistin Ursula Trautwein verstorben

Mit den Frauen für Gerechtigkeit, den ehemaligen Boykottfrauen, war sie 1996 Mitbegründerin der KASA.  Ursula Trautwein starb am 27. September im Alter von 92 Jahren. In den 1970er Jahren...

Lesen ...

Ankündigung: Speakers Tour im Oktober zu Namibia

Im Oktober wartet eine Reihe spannender Veranstaltungen zu Namibia auf euch. Zum einen sind wir von der Werkstatt Ökonomie Kooperationspartner der Attac Deutschland Speakers Tour „Grüner...

Lesen ...

Rohstoffgerechtigkeit: Simbabwe im Lithiumrausch

Um es mit den Worten des Referenten Zacharia Grant auszudrücken: „Wir bedanken uns herzlich für die erfolgreiche Ausrichtung der gestrigen Veranstaltung. Besonders beeindruckt hat uns die...

Lesen ...

Afrika neu denken 2025

Gerade in Zeiten, in denen viele Diskussionen über Afrika noch stark von außen und oft von Hilfs‑, Kolonial‑ und Armutslogiken geprägt sind, ist es wertvoll, Perspektiven zu verschieben und...

Lesen ...

GERD: Ein Projekt mit Signalwirkung?

Am 09. September2025 hat Äthiopien den Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) feierlich in Betrieb genommen. GERD wird von vielen Beobachter:innen auf dem afrikanischen Kontinent als ein...

Lesen ...

SADC People´s Summit auf Madagaskar

Der diesjährige Gipfel der Staats- und Regierungschef:innen der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) fand in diesem Jahr vom 16. bis 17. August auf Madagaskar statt. Gemäß den...

Lesen ...

Solidaritätsbewegungen früher und heute

Podcast der informationsstelle südliches afrika e.V. In dieser Folge wird Simone Knapp von der Werkstatt Ökonomie/Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) bei uns zu Gast sein. Wir wollen...

Lesen ...

Der Stand der Debatte um ein Grundeinkommen in Südafrika

Neuer Wind nach der SONA-Rede von Präsident Ramaphosa Die Debatte über ein Grundeinkommen in Südafrika hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der zentralen sozialpolitischen Themen des Landes...

Lesen ...

Machtkampf in Simbabwe: Chiwenga gegen Mnangagwa – und der stille Aufstieg eines Tykoon

In der Regierungspartei Zanu PF spitzt sich ein erbitterter Machtkampf zu. Bei einer hitzigen Politbürositzung am 17. September 2025 kam es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen Präsident...

Lesen ...

Gesellschaft zusammenbringen – Veranstaltungen im Herbst

In den nächsten Monaten gibt es einige Veranstaltungen innerhalb des Projektes „Gesellschaft zusammenbringen – mit fairen Regeln“ sowie im Netzwerkzusammenhang. Die gesellschaftlichen Entwicklungen...

Lesen ...

Neuer Praktikant bei der WÖK – Heiner stellt sich vor

Hallo, ich bin Heiner Machmer und arbeite seit Anfang September als Praktikant bei der Werkstatt Ökonomie. Ich studiere Volkswirtschaftslehre und Geographie in Heidelberg und beschäftige mich dabei...

Lesen ...

Bundeskongress „Jeden Kolonialismus beenden!“

Anerkennung, Widerstand, Reparationen sind Themen des Kongresses, zu dem die Bundeskoordination Internationalismus einlädt. Auf dem Kongress werden vielfältige Möglichkeiten zur...

Lesen ...

Ruth Weiss – Journalistin, Schriftstellerin, Menschenrechtlerin

Ein persönlicher Nachruf 26. Juli 1924 bis 5. September 2025 Ruth Weiss hat mich mein ganzes Erwachsenenleben begleitet. Da bin ich sicher nicht die Einzige. Zunächst waren es ihre Bücher, vor...

Lesen ...

Erste Studienergebnisse über den Rohstoffbedarf in Baden-Württemberg

Die Beschaffung von Rohstoffen hat derzeit für die Politik weltweit höchste Priorität. Doch der hohe Rohstoffbedarf, der vor allem bei Metallen durch die Digitalisierung und die Energiewende...

Lesen ...

Konferenz in Stuttgart: „Lieferkettengesetz unter Beschuss: Wirkungen und Strategien“

Am 10. Oktober organisieren wir gemeinsam mit der evangelischen Akademie Bad Boll, Südwind und Mehr Wert! die Konferenz „Lieferkettengesetz unter Beschuss: Wirkungen und Strategien”. Es werden...

Lesen ...

Bundesregierung beschließt massive Abschwächung des Lieferkettengesetzes

Am 3. September hat das Kabinett einen Gesetzesentwurf verabschiedet, der das deutsche Lieferkettengesetz massiv schwächen soll. Noch ist nichts verloren, doch der Wind dreht sich immer stärker. Mit...

Lesen ...

Thabilé live in Bad Boll – Musik als Stimme gegen Gewalt an Frauen

Die südafrikanische Sängerin Thabilé tritt am Freitag, 26. September 2025 um 20 Uhr im Rahmen der internationalen Tagung „South Africa and Germany in Solidarity: Walking Together...

Lesen ...

South Africa and Germany in Solidarity: Walking Together Against Gender-Based Violence

Nachdem wir im Dezember 2024 in Bad Boll eine erfolgreiche Tagung zu 30 Jahre Demokratie in Südafrika durchführen konnten, wenden wir uns nun in der diesjährigen Konferenz wieder in Bad Boll dem...

Lesen ...

Das Massaker von Marikana – auch 13 Jahre danach immer noch eine offene Wunde

Am 16. August 2025 jährt sich das Massaker von Marikana zum dreizehnten Mal. 34 Bergleute wurden an diesem Tag getötet, mindestens 78 verletzt und etwa 250 festgenommen. Das Massaker von Marikana...

Lesen ...

UN Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla

Die FfD4-Konferenz (Fourth International Conference on Financing for Development), auch bekannt als “Compromiso de Sevilla“ zielte wie ihre vorangegangenen Konferenzen in Monterrey (2002), Doha...

Lesen ...

Gesellschaft zusammenbringen - mit fairen Regeln

Um den Ansatz „Gesellschaft zusammenbringen“ erfolgreich auf lokaler Ebene beginnen und Veränderungen bewirken zu können, braucht es Partner:innen: Menschen in Organisationen, Unternehmen und...

Lesen ...

Lieferkettengesetze weiter unter Beschuss – Fachtagung am 10. Oktober in Stuttgart

Das deutsche Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz ist seit fast drei Jahren in Kraft, doch seine Zukunft und die der europäischen Lieferkettenrichtlinie sind bedroht. Während die Gesetze erste...

Lesen ...

Grüne Wende – auf wessen Kosten?

Auswirkungen des Lithiumabbaus auf die lokale Bevölkerung in Simbabwe Eine aktuelle Studie und zwei Veranstaltungsankündigungen mit den Autor:innen der Studie in Basel und Stuttgart beleuchten die...

Lesen ...

Der Hafen als politischer Ort

Fahrradtour zu globalen Arbeitsrechten und Lieferketten nachdem wir am 1. Mai eine erste erfolgreiche Fahrradtour im Mannheimer Hafen durchführen konnten, hat uns der Verein...

Lesen ...

4. Konferenz zur Entwicklungsfinanzierung in Sevilla (FFD4) - Tage 2 & 3

Am zweiten und dritten Tag standen auf dem offiziellen Programm der FFD4 in Sevilla sowohl „Multi-Stakeholder Round Tables“ als auch „Plenary Meetings“. Hier bestand die Möglichkeit, als Beobachter...

Lesen ...

Veranstaltungen

AG Gesellschaft zusammenbringen
10. Feb. 20.00 Uhr - 10. Feb. 2026 22.00 Uhr, Welthaus Heidelberg, Kurfürsten-Anlage 25, am Römerkreis, kleiner Meetingraum

Wie viele Rohstoffe stecken in unserem Wohlstand? Und welchen Preis zahlen andere dafür?
17. Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen Baden-Württemberg
06. März 16.00 Uhr - 06. März 2026 18.30 Uhr, online

Weltkirche und koloniale Strukturen.
21. März 10.00 Uhr - 21. März 2026 17.00 Uhr, St. Virgil, Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg,

China und der Globale Süden.
Forum im Rahmen der Konferenz „China und Wir. Perspektiven für Frieden, Menschenrechte und sozial-ökologischer Umbau.“ 22. März 09.30 Uhr - 22. März 2026 11.00 Uhr, Universitätsstr. 37, 50931 Köln

Wen kümmerts? - Genozide des 20. Jahrhunderts und die Rolle Deutschlands
27. März 19.00 Uhr , Karlstorkino Heidelberg

Warum Klimagerechtigkeit eine Zukunftsfrage für alle ist
23. Apr. 16.15 Uhr - 23. Apr. 2026 20.00 Uhr, Universität Freiburg, Aula

Unsere Netzwerke und Unterstützer

  • bistum_limburg.jpg
  • erlassjahr.png
  • attac.png
  • csm_FH_mSlogan_RGB_23d44b3954.jpg
  • bonhoeffer-gemeinde_hd.jpg
  • BrotFuerDieWelt.jpg
  • ems.jpg
  • deab.png
  • plough_back_the_fruits.png
  • zimbabwe_europe_network.png
  • forum_menschenrechte.png
  • dachverband_kritische_aktionaere.png
  • berliner_missionswerk.png
  • evang_kirche_in_heidelberg.png
  • ewz_heidelberg.png
  • kda_baden_mit_ekiba.png
  • elm.jpg
  • misereor.jpg
  • evang_kirchenkreis_dortmund.jpg
  • cora-netzwerk.png
  • netzwerk_geldkompass.png
  • gossner_mission.png
  • evang_kirche_in_baden.jpg
  • allianz_rechtssicherheit.png
  • fair_toys_organisation.png
  • eine-welt-promotorinnen-programm.png
  • initiative_transparente_zivilgesellschaft.png
  • evang-methodistische_kirche.png
  • evang_kirche_in_hessen_und_nassau.png