Elternzeitvertretung mit Perspektive – Projektstelle Namibia
Wir suchen ab dem 1. Juni 2026 eine engagierte Elternzeitvertretung (100%) zur Mitarbeit an der Aufarbeitung der deutschen Kolonialvergangenheit mit Schwerpunkt Namibia. Dienstsitz ist Heidelberg....
„Grüne Zukunft, koloniale Schatten – Das Wasserstoffprojekt im Kontext des deutschen Kolonialerbes in Namibia“
In einem kürzlich erschienen Fachartikel zeigen Boniface Mabanza und Marita Wagner auf, dass das grüne Wasserstoffprojekt in Namibia nicht losgelöst von kolonialer Geschichte verstanden werden kann....
Spendenaufruf: Hände weg von Shark Island – Genozid-Gedenken in Namibia unterstützen
Im Konzentrationslager auf Shark Island starben während des deutschen Genozids Tausende Ovaherero & Nama. Heute ist der Ort durch den Hafenausbau für Wasserstoffexporte nach Deutschland...
Der Bund hat die Pflicht zur Kolonialismus-Erinnerung
Mehr als 40 Vereine bundesweit - darunter auch die WÖK/KASA - sowie 140 Personen aus Wissenschaft, Kultur und Forschung unterstützen den Offenen Brief, der insistiert, dass der Bund in der Pflicht...
Versöhnungsabkommen zum Völkermord auf der Anklagebank
Erstmals wird ein internationales Abkommen über die Aufarbeitung kolonialer Verbrechen vor einem Gericht einer ehemaligen Kolonie verhandelt. Die Ovaherero und Nama klagen gegen die „Gemeinsame...
Unvollendete Versöhnung – Südafrikas langer Kampf um Wahrheit, Gerechtigkeit und Anerkennung
Südafrika gilt oft als Erfolgsgeschichte des demokratischen Übergangs. Doch im Schatten der politischen Befreiung blieb ein zentraler Bereich unvollständig: die juristische, soziale und politische...
Der 7. EU-Afrika Gipfel findet derzeit (24./25. 11.) In der angolanischen Hauptstadt Luanda statt. Dieser Gipfel soll die Partnerschaft zwischen den beiden Regionen in Bereichen Wirtschaft und...
Ungleichheit bekämpfen am Epizentrum: Was Deutschland und die EU aus dem südlichen Afrika lernen müssen
Einleitung: Ungleichheit als globale Verantwortung
Die neue Studie „Tackling Inequality at its Epicentre – Eastern and Southern Africa“, erstellt von Development Finance International, zeichnet ein...
Verhandlungen ohne die Betroffenen? Versöhnung ohne Gerechtigkeit?
Trotz der späten Stunde – Freitag, 17 Uhr – war aufmerksames Zuhören statt Wochenendstimmung in der ECCHR-Kantine angesagt: Rund 50 Personen vor Ort und weitere 20 online verfolgten die...
Bericht eines bewegenden Abends voller Musik, Geschichte und Widerstand
Schon beim Eintreten war spürbar: Dieser Abend wird etwas Besonderes. Am 14. Oktober war der Saal im Port 25 so voll, dass...
Im Oktober wartet eine Reihe spannender Veranstaltungen zu Namibia auf euch.
Zum einen sind wir von der Werkstatt Ökonomie Kooperationspartner der Attac Deutschland Speakers Tour „Grüner...
Gerade in Zeiten, in denen viele Diskussionen über Afrika noch stark von außen und oft von Hilfs‑, Kolonial‑ und Armutslogiken geprägt sind, ist es wertvoll, Perspektiven zu verschieben und...
Am 09. September2025 hat Äthiopien den Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) feierlich in Betrieb genommen. GERD wird von vielen Beobachter:innen auf dem afrikanischen Kontinent als ein...
Podcast der informationsstelle südliches afrika e.V.
In dieser Folge wird Simone Knapp von der Werkstatt Ökonomie/Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) bei uns zu Gast sein. Wir wollen...
Anerkennung, Widerstand, Reparationen sind Themen des Kongresses, zu dem die Bundeskoordination Internationalismus einlädt. Auf dem Kongress werden vielfältige Möglichkeiten zur...
South Africa and Germany in Solidarity: Walking Together Against Gender-Based Violence
Nachdem wir im Dezember 2024 in Bad Boll eine erfolgreiche Tagung zu 30 Jahre Demokratie in Südafrika durchführen konnten, wenden wir uns nun in der diesjährigen Konferenz wieder in Bad Boll dem...
Das Massaker von Marikana – auch 13 Jahre danach immer noch eine offene Wunde
Am 16. August 2025 jährt sich das Massaker von Marikana zum dreizehnten Mal. 34 Bergleute wurden an diesem Tag getötet, mindestens 78 verletzt und etwa 250 festgenommen. Das Massaker von Marikana...
Auswirkungen des Lithiumabbaus auf die lokale Bevölkerung in Simbabwe
Eine aktuelle Studie und zwei Veranstaltungsankündigungen mit den Autor:innen der Studie in Basel und Stuttgart beleuchten die...
Fahrradtour zu globalen Arbeitsrechten und Lieferketten
nachdem wir am 1. Mai eine erste erfolgreiche Fahrradtour im Mannheimer Hafen durchführen konnten, hat uns der Verein...
Agree to Disagree! Entwicklungszusammenarbeit: Wer hilft wem?
In Zeiten von Zerschlagung von Entwicklungsagenturen (Beispiel USAID) und Kürzungen der öffentlichen Entwicklungshilfe (ODA), besteht eine akute Gefahr, die Entwicklungszusammenarbeit nur noch gegen...
Pfarrer Rupert Hambira prangert den Kolonialismus als blinden Fleck in der deutschen Erinnerungskultur an. Er fragt, ob es der Rassismus ist, der darüber entscheidet, wessen Leid in Vergessenheit...
Das Überleben des Völkermords an den Herero – Ein persönliches Zeugnis aus der Diaspora
Als Herero in der botswanischen Diaspora spricht Pfarrer Rupert Hambira in dieser Rede über seine Erfahrungen als Nachfahre der Opfer des Genozids – eine persönliche Reflexion über Erinnerung und...
Warum der 28. Mai kein geeigneter Gedenktag für den Genozid an den OvaHerero und Nama ist
Heute wird in Namibia zum ersten Mal ein nationaler Gedenktag begangen, der an den von deutschen...
Trump und Afrika: Die Chance für resiliente Strukturen ergreifen
Die zweite Legislaturperiode von Donald Trump hat wie erwartet begonnen: mit großen Ankündigungen, aber auch mit großem Tatendrang. Es scheint, dass Trumps Administration in allen Bereichen ein...
Die Zimbabwe African National Union – Patriotic Front (ZANU-PF) hat Simbabwe fest im Griff
In Simbabwe scheinen die Zeiten stehen zu bleiben oder genauer gesagt: Manche Dynamiken wiederholen sich. Dies bestätigte sich wieder beim letzten Besuch des KASA-Teams in Harare. Die Hauptstadt...
In Namibia wurden am 27. November 2024 Parlaments- und Präsidentschaftswahlen durchgeführt. Es war der siebte Wahlzyklus seit der Unabhängigkeit im Jahr 1990. Das Endergebnis war zwar aufgrund der...
Der 1. Mai als "internationaler Tag der Arbeit" geht auf die Arbeiter:innenbewegung des späten 19. Jahrhunderts zurück. Am 1. Mai 1886 demonstrierten in den USA hunderttausende Arbeiter:innen...
Nachdem wir als KASA Team bei der letzten Dienstreise in Namibia den Paramountchief und Vertreter:innen der OvaHerero Traditional Authority (OTA) treffen konnten, waren wir in diesem Jahr zu...
Neuer Mitarbeiter bei der WÖK - Projektstelle Namibia
Im Mai 2025 übernahm Felix Henn die Projektstelle „Deutsche Verantwortung in Namibia“. Die Stelle ist Teil des Projekts Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika in der Werkstatt...
Jetzt Petition unterzeichnen! Merz greift Lieferkettengesetz an
Bei seinem Antrittsbesuch in Brüssel hat der neue Bundeskanzler Friedrich Merz angekündigt das deutsche Lieferkettengesetz (LkSG) abzuschaffen. Das ist keine Neuigkeit und steht so im...
Fahrradtour zu globalen Arbeitsrechten und Lieferketten
Am Tag der Arbeit laden wir als Werkstatt Ökonomie zu einer besonderen Fahrradtour durch den Mannheimer Hafen ein. Gemeinsam wollen wir...
Nomarussia Bonase erhält Ehrung durch die Südafrikanische Menschenrechtskommission SAHRC
Seit sie denken kann ist sie Aktivistin – und seit es die KASA gibt, arbeiten wir zusammen. Zunächst mit der Selbsthilfegruppe Khulumani Support Group bei dem Versuch, Banken und Unternehmen aus der...
Marita Wagner berichtet aus Südafrika, wie weiße Christ*innen dort Elon Musk und Donald Trump widersprechen.
Anfang Februar kritisierte Elon Musk auf seiner Plattform X, dass weiße...
Jedes Jahr am 12. April findet ein Gedenkmarsch der Nama von ǃNamiǂNûs (Lüderitz) nach Shark Island statt, um an die Greueltaten des ersten Völkermords des 20. Jahrhunderts zu erinnern -...
Am 8. Februar 2025 starb in Windhoek (Namibia) Sam Nujoma. Er war der Anführer der Befreiungsbewegung South West Africa People's Organization (SWAPO) und wurde der erste Präsident des unabhängigen...
Donald Trump und Südafrika: Die Botschaft einordnen
Wie jeder Populist stellt auch Donald Trump schnell fest, dass weder die internen Probleme der USA wie Inflation, hohe Nahrungsmittelpreise oder Wohnungskrise noch die externen - mit oder ohne...
Dieses Jahr ist die KASA mit zwei Veranstaltungen in Heidelberg vertreten. Zum Internationalen Tag selbst, am 21. März, erinnern wir an das Massaker von Sharpeville von 1960, das der Anlass für...
Dekoloniale Berliner Konferenz: Arbeitsgruppe zu Wirtschaftsbeziehungen und grünem Kolonialismus
Vom 14. bis 17. 11. fand in Berlin das Dekoloniale Festival statt. Anlass war der 140. Jahrestag des Beginns der Berliner Konferenz (15.11.1884 – 26.02.1885), bei der die Prinzipien für die...
Politik-Brief von Brot für die Welt zur Dekolonisierung
Anlässlich des 140. Jahrestages der Berliner Kolonialkonferenz, die vom 15. November 1884 bis zum 26. Februar 1885 stattfand, hat die Politikabteilung von Brot für die Welt einen...
140 Jahre Berliner Konferenz – ein Blick auf koloniale Kontinuitäten
vonChemwi Mutiwanyuka
Ich frage mich oft: Hat keiner von ihnen an die Zerstörung gedacht, die sie anrichteten? Hat niemand innegehalten, um über die Schuld und Scham nachzudenken, die sie ihren...
Afrika neu denken 2024 - Afrika im Wettlauf um sich selbst
Am Samstag, dem 5. Oktober 2024, veranstaltete die Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika KASA zusammen mit Partnerorganisationen[1] die diesjährige Afrika neu denken Konferenz. Um diese...
Nama und Ovaherero lehnen 28. Mai als nationaler Genozid-Gedenktag in Namibia ab - Statement des Bündnisses ‚Völkermord verjährt nicht‘
Dieses Jahr jähren sich zentrale Ereignisse des Völkermords an den Ovaherero und Nama, wie das Gefecht von Ohamakari in der Nähe des Waterbergs und der Vernichtungsbefehl von Lothar von Trotha gegen...
Statement des Bündnisses „Völkermord verjährt nicht“ zur Absage der Ausstellung „Das Jahr 1983“ der Kuratorin Zoé Samudzi
Die für den 18. Juni geplante Eröffnung der Ausstellung „Das Jahr 1983“ der Kuratorin Zoé Samudzi in den Staatlichen Kunstsammlungen Dresden wurde aufgrund von Meinungsverschiedenheiten überraschend...
Eine wichtige Etappe der diesjährigen Dienstreise des KASA-Teams war die Teilnahme an der Alternative Mining Indaba (AMI) in Kapstadt vom 5. bis 8. Februar 2024. Aufgrund des dichten Programms in...
Am 4. Februar 2024 verstarb der seit November 2014 amtierende Präsident von Namibia Hage G. Geingob im Alter von 82 Jahren nach einer Krebserkrankung. Das KASA-Team befand sich zu dieser Zeit in...
Sambia im Würgegriff des Privatfinanzmarkts: Gefahren für die Demokratie und Handlungsspielräume
Am 25. März 2024 verkündete der sambische Präsident Hakainde Hichilema per X (ehemals Twitter) euphorisch, dass sein Land eine Einigung mit Privatkreditgebern gefunden habe, Besitzenden der...
Völkermordanklage Südafrikas gegen Israel: Kundgebung vor dem deutschen Konsulat in Kapstadt
Am 10. Februar 2024 fand vor dem deutschen Konsulat in Cape Town eine Protestaktion statt. Zeitgleich protestierten Menschen vor dem Goethe-Institut in Johannesburg, vor der deutschen Botschaft in...
Viele Soli-Bewegungen der 1980er Jahre feiern derzeit ihr 40. Jubiläum. Auch wenn wir uns als Werkstatt Ökonomie so nie gesehen haben, ist doch die Grundlage unserer Arbeit die Solidarität mit den...
In Namibia haben wir eine besondere Einladung erhalten. Der Paramount Chief Prof. Mutjinde Katjiua und Nandiuasora Mazeingo, der Vertreter der Ovaherero Traditional Association und der Ovaherero...
Buchpräsentation als Performance: The Gun of Null Vier
Das Haus der Kulturen der Welt ist eine architektonische Schönheit. Am Ufer der Spree in Berlin gelegen, verleihen die geometrischen Formen des Gebäudes, die weitläufige Rasenfläche und die...
Der Constitutional Hill in Johannesburg, ein ehemaliges Gefängnis und Militärfort, „ist ein lebendiges Museum, das die Geschichte von Südafrikas Weg zur Demokratie erzählt. Das Gelände zeugt von der...
Koloniale Kontinuitäten im internationalen Handel - Boniface Mabanza zu Gast beim Podcast "In der Wirtschaft"
Boniface Mabanza Bambu war im Podcast In der Wirtschaft zu Gast. In der Folge wird darüber gesprochen, welche Kolonialen Strukturen bis heute im Handel mit afrikanischen Ländern vorherrschen, welche...
Afrika Neu Denken 2023: 60 Jahre Afrikanische Union und die unerledigten Aufgaben des Panafrikanismus
Am 22. September fand im Haus am Dom in Frankfurt die 11. Konferenz Afrika neu denken statt. Die diesjährige Konferenz nahm das 60. Jahr seit der Gründung der Organisation der...
Afrika neu denken 2022: Kolonialismus, Reparationen, Normalisierung? Deutsch-namibische Beziehungen
Die diesjährige Konferenz „Afrika neu denken“ fand am 14. Oktober im Haus am Dom in Frankfurt statt. Es war das zweite Mal in der mittlerweile zehnährigen Geschichte dieser Reihe, dass ein auf dem...
Namibia will seine Potentiale an Solar- und Windenergie nutzen und ein führender Standort für die Produktion und den Export grünen Wasserstoffs werden. Deutschland will seine Energieversorgung diversifizieren und die Wirtschaft dekarbonisieren. Was sich nach einer Win-Win-Partnerschaft anhört, birgt für Namibia viele Gefahren ökologischer und ökonomischer Natur. Die Werkstatt Ökonomie will über die Gefahren eines neuen Energie-Kolonialismus unter dem Deckmantel der grünen Revolution aufklären und zusammen mit anderen deutschen und namibischen Organisationen Wege zur Energiegerechtigkeit aufzeigen.
Völkermord verjährt nicht
Das zivilgesellschaftliche Bündnis “Völkermord verjährt nicht!” setzt sich für die offizielle Anerkennung des Genozids in der ehemaligen Kolonie „Deutsch-Südwestafrika“, dem heutigen Namibia, durch die Bundesrepublik Deutschland und für eine regierungsseitige Bitte um Entschuldigung ein. Wir erklären uns solidarisch mit der Forderung der Ovaherero und Nama nach symbolischer und materieller Wiedergutmachung für das unermessliche Leid, das erlittene Unrecht und die gravierenden Verluste an Hab und Gut. Den Betroffenen Gehör zu verschaffen, ihnen eine Plattform zu bieten, ist oberste Priorität für unsere Solidaritätsarbeit.
Afrika Neu denken
„Afrika neu denken“ ist mehr als eine Konferenz oder eine Tagungsreihe. Es will eine Aufforderung sein, eine neue Haltung zu Afrika und afrika-bezogenen Themen entwickeln. Dabei werden die dominierenden Perspektiven den Analysen und Perspektiven von Menschen aus ausgewählten afrikanischen Kontexten entgegengesetzt, die oft in den hiesigen Afrika-Diskursen ignoriert werden. Entstehen sollen gemeinsame Lernprozesse, die die Diskurse und Praxen von kolonialen Kontinuitäten befreien und mögliche Beiträge aus dem afrikanischen Kontinent zur Überwindung gemeinsamer Probleme der Menschheit sichtbar werden.