Fairtrade und die Realität auf Südafrikas Weinfarmen

Hoffnung auf Gerechtigkeit durch Fairtrade

Fairtrade gilt für viele Konsument:innen als Garant für gerechte Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung. Besonders im globalen Weinhandel spielt Südafrika eine zentrale Rolle: Das Land ist heute einer der wichtigsten Produzenten von Fairtrade-Wein weltweit. Doch aktuelle Recherchen zeichnen ein deutlich ambivalenteres Bild. Der investigative Bericht von Marcello Rossi and Stephan Hofstatter zeigt, dass viele der ursprünglichen Versprechen des Fairtrade-Systems auf südafrikanischen Weinfarmen nur unzureichend eingelöst werden – ein Befund, der durch die Werkstatt Ökonomie bereits in früheren Untersuchungen bestätigt wird.

Die Einführung von Fairtrade Anfang der 2000er Jahre war eng mit der Hoffnung verbunden, die tief verwurzelten Ungleichheiten der südafrikanischen Landwirtschaft zu überwinden. Nach dem Ende der Apartheid sollten Farmarbeiterinnen und -arbeiter stärker beteiligt werden, bessere Lebensbedingungen erhalten und über sogenannte Fairtrade-Prämien selbst bestimmen können. Tatsächlich kam es zunächst zu Verbesserungen: Investitionen in Bildung, Transport und Gesundheitsversorgung wurden ermöglicht, und Programme zur Stärkung der Arbeiter wurden aufgebaut.

Macht über Prämien: Ein zentrales Problem

Doch laut den beiden Journalisten Rossi und Hofstatter hat sich dieses Bild inzwischen deutlich verschoben. Ein zentrales Problem liegt in der Kontrolle über die Fairtrade-Prämien. Obwohl diese formal den Arbeitergemeinschaften zustehen, werden Entscheidungen häufig weiterhin von Farmmanagement oder externen Akteuren getroffen. Die versprochene Mitbestimmung bleibt damit vielfach symbolisch.

Arbeiter:innen berichten von fehlendem Zugang zu Informationen, eingeschränkter Transparenz und einer Atmosphäre, in der Kritik aus Angst vor Arbeitsplatzverlust unterdrückt wird. Damit wird ein Kernelement des Fairtrade-Ansatzes – die Selbstbestimmung der Beschäftigten – in der Praxis erheblich eingeschränkt.

Kontinuität struktureller Ungleichheit

Diese Beobachtungen stehen in einer längeren Kontinuität kritischer Forschung. Bereits Studien – wie sie etwa von der Werkstatt Ökonomie im Rahmen der Ausstellung „FarmarbeiterInnen erheben ihre Stimme“ aufgegriffen wurden – machten deutlich, dass strukturelle Machtverhältnisse auf den Farmen auch nach Einführung von Fairtrade weitgehend bestehen bleiben.

Arbeiter:innen, die häufig in prekären und saisonalen Beschäftigungsverhältnissen tätig sind, haben nur begrenzte Möglichkeiten, ihre Rechte durchzusetzen. Besonders Frauen sind von Diskriminierung, unsicheren Arbeitsverträgen und schlechten Arbeitsbedingungen betroffen.

Preisdruck und schlechte Arbeitsbedingungen

Auch neuere Untersuchungen bestätigen diese Problematik. Studien zu südafrikanischen Weinexporten zeigen, dass Arbeitsrechtsverletzungen und schlechter Arbeitsschutz weiterhin verbreitet sind und durch den Preisdruck internationaler Märkte verstärkt werden. Große Einzelhandelsketten in Europa profitieren von niedrigen Einkaufspreisen, während der wirtschaftliche Druck entlang der Lieferkette nach unten weitergegeben wird – oft direkt an die Arbeiterinnen und Arbeiter.

Hinzu kommt, dass selbst auf Fairtrade-zertifizierten Farmen grundlegende Probleme bestehen bleiben. Ein erheblicher Teil der Beschäftigten verdient nur knapp über dem Mindestlohn, der häufig nicht existenzsichernd ist. Zudem berichten Arbeiter:innen von mangelndem Schutz vor Pestiziden, unzureichender Information über ihre Rechte und problematischen Kontrollmechanismen.

Historische Wurzeln der Ungleichheit

Diese Missstände sind eng mit der historischen Entwicklung der südafrikanischen Weinindustrie verknüpft. Die Branche ist bis heute von kolonialen und apartheidbedingten Strukturen geprägt. Große, meist weiß geführte Farmen dominieren weiterhin den Sektor, während die Mehrheit der Arbeitskräfte aus marginalisierten Bevölkerungsgruppen stammt.

Fairtrade hat zwar punktuell Verbesserungen gebracht, konnte diese strukturellen Ungleichheiten jedoch nicht grundlegend verändern.

Zwischen Fortschritt und Systemgrenzen

Gleichzeitig zeigt die Forschung, dass Fairtrade durchaus positive Effekte haben kann. Auf zertifizierten Farmen sind Arbeits- und Lebensbedingungen oft besser als auf konventionellen Betrieben, und Arbeiter fühlen sich teilweise stärker eingebunden. Dennoch bleiben zentrale Machtasymmetrien bestehen, und die versprochene Transformation der Produktionsverhältnisse ist begrenzt.

Ein System mit begrenzter Wirkung

Insgesamt entsteht ein widersprüchliches Bild: Fairtrade ist weder wirkungslos noch eine umfassende Lösung. Vielmehr bewegt sich das System in einem Spannungsfeld zwischen Marktlogik und sozialem Anspruch.

Während Konsument:innen im globalen Norden mit dem Kauf von Fairtrade-Produkten oft ein gutes Gewissen verbinden, zeigt die Realität auf den Weinfarmen Südafrikas, dass strukturelle Ungleichheiten, wirtschaftlicher Druck und unzureichende Kontrolle weiterhin zentrale Probleme darstellen.

Die „gebrochenen Versprechen“, von denen Rossi und Hofstatter sprechen, sind daher weniger Ausdruck eines völligen Scheiterns als vielmehr Hinweis auf die Grenzen eines Systems, das versucht, soziale Gerechtigkeit innerhalb bestehender globaler Marktstrukturen zu verwirklichen. Ohne tiefgreifendere Veränderungen entlang der gesamten Lieferkette wird Fairtrade allein kaum in der Lage sein, die Lebensrealität der Farmarbeiter:innen nachhaltig zu verbessern.

 

Aktuelles

Wen Kümmerts?


Lesen ...

Fairtrade und die Realität auf Südafrikas Weinfarmen

Hoffnung auf Gerechtigkeit durch Fairtrade Fairtrade gilt für viele Konsument:innen als Garant für gerechte Arbeitsbedingungen und faire Bezahlung. Besonders im globalen Weinhandel spielt Südafrika...

Lesen ...

Angola zwischen Aufbruch und Repression: Rohstoffreichtum, soziale Spannungen und der schwierige Weg in die Zukunft

Von außen betrachtet erscheint Angola als ein Land mit enormem Potenzial. Reich an natürlichen Ressourcen, strategisch gelegen und zunehmend eingebunden in globale Energie- und Handelsnetzwerke,...

Lesen ...

Zwischen Befreiungsmythos und verdrängtem Massenmord: Namibia und Simbabwe im Streit um Erinnerung und Gerechtigkeit

Simbabwe und Namibia im Vergleich Die Debatten um Genozid, Gewalt und historische Verantwortung verlaufen im südlichen Afrika nicht entlang einfacher Opfer-Täter-Schablonen. Wer Namibia und...

Lesen ...

Demo-Aufruf: Hände weg von Shark Island – Reparationen statt Rohstoff-Rausch

Ein geplanter Hafenausbau rund um Shark Island in Namibia bedroht einen zentralen Erinnerungsort an den deutschen Kolonialgenozid an den Ovaherero und Nama. Während Betroffene am 11. April in...

Lesen ...

Neuerscheinung: Zollbruchstellen im System

Für eine gerechte, inklusive und nachhaltige globale Handelspolitik über die WTO hinaus. Die aktuelle Handelspolitik zeigt den Verfall der „regelbasierten“ Ordnung: Seit Trumps zweiter Amtszeit...

Lesen ...

Alles wird kommen – nur wann? Die State of the Nation Address 2026 in Südafrika im Realitätscheck

Das KASA-Team besuchte Kapstadt in einer politisch hoch verdichteten Woche. Bereits bei der Ankunft am Flughafen wurde deutlich, dass die Stadt unter Ausnahmezustand stand: Parallel zur „Investing...

Lesen ...

Auf der Suche nach neuer strategischer Klarheit: Die Alternative Mining Indaba 2026

Ein KASA-Team nahm vom 9. bis 11. Februar 2026 an der Alternative Mining Indaba (AMI) in Kapstadt teil. Die Veranstaltung fand in der St. George’s Cathedral statt. Die diesjährige Ausgabe stand...

Lesen ...

Angola sagt Danke: Wie neue Gesetze den zivilgesellschaftlichen Raum verengen

Die angolanische Regierung treibt derzeit eine Reihe von Gesetzesinitiativen voran, die den Handlungsspielraum zivilgesellschaftlicher Organisationen erheblich einschränken könnten. Angola steht...

Lesen ...

Wie man sich (nicht) entschuldigt

Deutschlands Umgang mit dem Völkermord an den Ovaherero und Nama zeigt, wie Entschuldigungen und Wiedergutmachung nicht funktionieren. In der heute erschienenen Publikation „Wie man sich (nicht)...

Lesen ...

Wandgemälde in Bulawayo zu Gukurahundi

Matabeleland, Simbabwe: Wird das Schweigen jetzt endlich gebrochen?

Länger als 40 Jahre lang herrschte Redeverbot über die Gräuel des Gukurahundi, welche die Regierung von Robert Mugabe in den 1980er Jahren im Südwesten von Zimbabwe zu verantworten hatte. Jetzt...

Lesen ...

Rost im Sand

Kolonialnostalgie in Namibia und die blinden Flecken deutscher Erinnerung Wer durch Swakopmund spaziert, könnte für einen Moment glauben, er sei in einem architektonisch leicht verrutschten...

Lesen ...

Wirtschaftswende-Konferenz 2027 – Einladung zum Mitgestalten

Kriege, Klimakrise, soziale Ungleichheit und eine immer lautere „Wirtschaft first“-Rhetorik zeigen: Unser Wirtschaftssystem steht unter massivem Druck – und mit ihm Demokratie, Menschenrechte und...

Lesen ...

Rohstoffwende jetzt: Petition teilen & unterstützen

Der hohe Rohstoffverbrauch in Baden-Württemberg hat massive soziale, ökologische und menschenrechtliche Folgen, vor allem in den Abbauländern des Globalen Südens. Die gravierenden Auswirkungen zeigt...

Lesen ...

Elternzeitvertretung mit Perspektive – Projektstelle Namibia

Wir suchen ab dem 1. Juni 2026 eine engagierte Elternzeitvertretung (100%) zur Mitarbeit an der Aufarbeitung der deutschen Kolonialvergangenheit mit Schwerpunkt Namibia. Dienstsitz ist Heidelberg....

Lesen ...

District Six – 60 Jahre Zwangsumsiedlung

Erinnerung, Rückgabeversprechen und die Kämpfe der Gegenwart Sechzig Jahre nach der formellen Erklärung von District Six zum „White Group Area“ durch das Apartheidregime ist das Viertel in Kapstadt...

Lesen ...

Neue Studie veröffentlicht: Rohstoffwende in Baden-Württemberg

3,2 Tonnen pro Person – so hoch ist der jährliche Metallverbrauch in Baden-Württemberg. Damit liegt er mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig werden im Land selbst keine...

Lesen ...

„Grüne Zukunft, koloniale Schatten – Das Wasserstoffprojekt im Kontext des deutschen Kolonialerbes in Namibia“

In einem kürzlich erschienen Fachartikel zeigen Boniface Mabanza und Marita Wagner auf, dass das grüne Wasserstoffprojekt in Namibia nicht losgelöst von kolonialer Geschichte verstanden werden kann....

Lesen ...

Demo am Tag vor der Landtagswahl – Aufstand für Anstand

  Die WÖK hat das Manifest Heidelberger Bündnis „Kein Schritt nach Rechts“ unterzeichnet und ist im AK Bildung des Bündnisses aktiv. Wir unterstützen den Aufruf...

Lesen ...

Wir machen uns auf den Weg

Ausgangslage Das Projekt „Gesellschaft zusammenbringen“ setzt bei der Frage nach den Ursachen der gesellschaftlichen Spaltung und Ungleichheit an. Als Hauptursache sehen wir wirtschaftliche...

Lesen ...

Unsere Projekte 2026 – Ihre Spende

Was lange selbstverständlich schien – ein lebendiger zivilgesellschaftlicher Raum, kritische Stimmen, Räume für Debatte – gerät zunehmend unter Druck. Und während die Herausforderungen wachsen,...

Lesen ...

Spendenaufruf: Hände weg von Shark Island – Genozid-Gedenken in Namibia unterstützen

Im Konzentrationslager auf Shark Island starben während des deutschen Genozids Tausende Ovaherero & Nama. Heute ist der Ort durch den Hafenausbau für Wasserstoffexporte nach Deutschland...

Lesen ...

Die Wohlfühlrhetorik täuscht: Was der AU–EU-Gipfel wirklich zeigt

Am 25. November ging in Luanda der zweitägige AU–EU-Gipfel zu Ende. Wie üblich bei solchen Treffen bekräftigten die Verantwortlichen beider Kontinente ihr Engagement zur Stärkung ihrer langfristigen...

Lesen ...

Pressefreiheit in Namibia und der Fall Johnathan Beukes

Namibia galt über lange Zeit als eines der Vorzeigeländer für Pressefreiheit in Afrika. Die Verfassung garantiert Meinungs- und Pressefreiheit, Gesetze wie das „Access to Information Act" stärken...

Lesen ...

Gräber der Ovaherero Chiefs in Okahandja, Namibia

Der Bund hat die Pflicht zur Kolonialismus-Erinnerung

Mehr als 40 Vereine bundesweit - darunter auch die WÖK/KASA - sowie 140 Personen aus Wissenschaft, Kultur und Forschung unterstützen den Offenen Brief, der insistiert, dass der Bund in der Pflicht...

Lesen ...

Scharfe Abschwächung des EU-Lieferkettengesetzes

Am Dienstag wurden die Trilogverhandlungen zum Omnibus-I-Paket abgeschlossen. Vertreter*innen des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und des EU-Rats haben einen finalen Kompromisstext...

Lesen ...

BAFA-Beschwerde gegen BASF: Umweltaktivist aus Marikana fordert Verantwortung entlang der Lieferkette

  Anfang November 2025 hat der südafrikanische Umwelt- und Community-Aktivist Brown Matloko in Zusammenarbeit mit der Kampagne Plough back the fruits und dem Dachverband Kritischer...

Lesen ...

Tag der Menschenrechte

Am heutigen Tag der Menschenrechte veröffentlicht das Forum Menschenrechte einen Sammelband mit insgesamt 90 Aide-Mémoires, die in diesem Jahr von den Mitgliedsorganisationen, darunter die...

Lesen ...

Versöhnungsabkommen zum Völkermord auf der Anklagebank

Erstmals wird ein internationales Abkommen über die Aufarbeitung kolonialer Verbrechen vor einem Gericht einer ehemaligen Kolonie verhandelt. Die Ovaherero und Nama klagen gegen die „Gemeinsame...

Lesen ...

Vorerst gescheiterte Verfassungsreform in Sambia

In der ersten Jahreshälfte 2025 legte das sambische Justizministerium dem Parlament einen Entwurf für eine Verfassungsänderung vor (Bill 7) mit dem Ziel, Anpassungen am derzeitigen Wahlsystem, der...

Lesen ...

Unvollendete Versöhnung – Südafrikas langer Kampf um Wahrheit, Gerechtigkeit und Anerkennung

Südafrika gilt oft als Erfolgsgeschichte des demokratischen Übergangs. Doch im Schatten der politischen Befreiung blieb ein zentraler Bereich unvollständig: die juristische, soziale und politische...

Lesen ...

AU-EU-Gipfel in Luanda: was ist zu erwarten?

Am 24. und 25. November findet in der angolanischen Hauptstadt Luanda der siebte EU-AU Gipfel statt, auf dem auch 25 Jahre formalisierte Partnerschaft zelebriert werden soll. Die Frage, die sich...

Lesen ...

Eine gerechte Ressourcenpolitik ist möglich – 15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB

15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann zur neuen Rohstoff-Studie für Baden-Württemberg (Stuttgart, 20. Nov. 2025) Lithium, Kobalt und Co. -...

Lesen ...

AU-EU People´s Summit in Angola

Der 7. EU-Afrika Gipfel findet derzeit (24./25. 11.) In der angolanischen Hauptstadt Luanda statt. Dieser Gipfel soll die Partnerschaft zwischen den beiden Regionen in Bereichen Wirtschaft und...

Lesen ...

Erstes Treffen von Forum Menschenrechte mit Außenminister Wadephul

Menschenrechte und Völkerrecht sind Interesse und Verpflichtung37 Vertreter:innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Forum Menschenrechte - darunter Simone Knapp für die Werkstatt...

Lesen ...

Europäische Brandmauer gefallen, Menschenrechtsschutz geopfert!

Heute wurde im EU-Parlament erneut über die Positionierung zum Omnibus-I-Paket abgestimmt – nachdem vor zwei Wochen keine Einigung über den Vorschlag des Rechtsausschusses zustande kam. Die heutige...

Lesen ...

Ungleichheit bekämpfen am Epizentrum: Was Deutschland und die EU aus dem südlichen Afrika lernen müssen

Einleitung: Ungleichheit als globale Verantwortung Die neue Studie „Tackling Inequality at its Epicentre – Eastern and Southern Africa“, erstellt von Development Finance International, zeichnet ein...

Lesen ...

Simbabwe zwischen Angst, Autoritarismus und lokaler Hoffnung

State of Peace Report Dieser Bericht ist die wichtigste zivilgesellschaftlichen Friedensstudie Simbabwes. Herausgegeben wird er von der Zimbabwe Human Rights Association (ZimRights), einer der...

Lesen ...

Ehemaliger Parlamentarier in Swasiland soll aus dem Gefängnis entlassen werden

Laut Berichten der Online Zeitung Swaziland News, soll der ehemalige Parlamentarier Mthandeni Dube die Tage freigelassen werden, nachdem der König ihn begnadigt hatte. Die Freilassung von Dube wurde...

Lesen ...

Verhandlungen ohne die Betroffenen? Versöhnung ohne Gerechtigkeit?

Trotz der späten Stunde – Freitag, 17 Uhr – war aufmerksames Zuhören statt Wochenendstimmung in der ECCHR-Kantine angesagt: Rund 50 Personen vor Ort und weitere 20 online verfolgten die...

Lesen ...

Einweihungsfeier in unserem neuen Büro

Am 11. September haben wir unser neues Büro in der Heidelberger Weststadt feierlich eingeweiht. Gemeinsam mit Freund:innen und Wegbegleiter:innen der Werkstatt Ökonomie, Mitgliedern des Vorstands,...

Lesen ...

Stimmen der Gerechtigkeit aus Namibia

Bericht eines bewegenden Abends voller Musik, Geschichte und Widerstand Schon beim Eintreten war spürbar: Dieser Abend wird etwas Besonderes. Am 14. Oktober war der Saal im Port 25 so voll, dass...

Lesen ...

Einladung zum Workshop-Tag "Gesellschaft zusammenbringen" am 22.11. in Frankfurt

Der Workshop möchte Wege aus der aktuellen, vielseitigen Krisensituation aufzuzeigen, die wir gemeinsam gehen können. Ziel ist ein gutes Leben für alle. Um den Ansatz „Gesellschaft zusammenbringen“...

Lesen ...

Über 210.000 Menschen fordern Erhalt des Lieferkettengesetzes!

Die Petition der Initiative Lieferkettengesetz zum Erhalt des Lieferkettengesetzes und EU-Lieferkettenrichtlinie hat über 210.000 Unterschriften erhalten. Gemeinsam mit Gewerkschafter*innen und...

Lesen ...

Anti-Apartheid-Aktivistin Ursula Trautwein verstorben

Mit den Frauen für Gerechtigkeit, den ehemaligen Boykottfrauen, war sie 1996 Mitbegründerin der KASA.  Ursula Trautwein starb am 27. September im Alter von 92 Jahren. In den 1970er Jahren...

Lesen ...

Ankündigung: Speakers Tour im Oktober zu Namibia

Im Oktober wartet eine Reihe spannender Veranstaltungen zu Namibia auf euch. Zum einen sind wir von der Werkstatt Ökonomie Kooperationspartner der Attac Deutschland Speakers Tour „Grüner...

Lesen ...

Rohstoffgerechtigkeit: Simbabwe im Lithiumrausch

Um es mit den Worten des Referenten Zacharia Grant auszudrücken: „Wir bedanken uns herzlich für die erfolgreiche Ausrichtung der gestrigen Veranstaltung. Besonders beeindruckt hat uns die...

Lesen ...

Afrika neu denken 2025

Gerade in Zeiten, in denen viele Diskussionen über Afrika noch stark von außen und oft von Hilfs‑, Kolonial‑ und Armutslogiken geprägt sind, ist es wertvoll, Perspektiven zu verschieben und...

Lesen ...

GERD: Ein Projekt mit Signalwirkung?

Am 09. September2025 hat Äthiopien den Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) feierlich in Betrieb genommen. GERD wird von vielen Beobachter:innen auf dem afrikanischen Kontinent als ein...

Lesen ...

SADC People´s Summit auf Madagaskar

Der diesjährige Gipfel der Staats- und Regierungschef:innen der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) fand in diesem Jahr vom 16. bis 17. August auf Madagaskar statt. Gemäß den...

Lesen ...

Veranstaltungen

Wen kümmerts? - Genozide des 20. Jahrhunderts und die Rolle Deutschlands
27. März 19.00 Uhr , Karlstorkino Heidelberg

Netzwerktreffen Zukunftsfähiges Wirtschaften auf der Messe Fair Handeln
10. Apr. 12.30 Uhr - 10. Apr. 2026 15.30 Uhr,

Demonstration - Hände weg von Shark Island – Reparationen statt Rohstoff-Rausch
11. Apr. 12.00 Uhr , Start: Auswärtiges Amt (Werderscher Markt 1, 10117 Berlin)

Warum Klimagerechtigkeit eine Zukunftsfrage für alle ist
23. Apr. 16.15 Uhr - 23. Apr. 2026 20.00 Uhr, Universität Freiburg, Aula

Warum Klimagerechtigkeit eine Zukunftsfrage für alle ist
Podiumsgespräch mit Dr. Boniface Mabanza Bambu 23. Apr. 16.15 Uhr - 23. Apr. 2026 17.00 Uhr, Präsenz mit Livestream

Der Hafen als politischer Ort
Fahrradtour zu globalen Arbeitsrechten und Lieferketten: vom Jungbusch zur Neckarspitze 26. Apr. 15.00 Uhr , 68159 Beilstraße 9, Ecke Böckstraße

Lieferkettengesetz: konzeptuelle Debatten und zivilgesellschaftliche Erfahrungen. Wo stehen wir heute?
30. Apr. 14.00 Uhr - 30. Apr. 2026 16.30 Uhr, Online

Tagung: Zukünfte dekolonisieren – Kritische Blicke auf "grüne" Technologien"
09. Mai 10.00 Uhr - 09. Mai 2026 15.00 Uhr, Kulturzentrum Merlin, Augustenstraße 72, 70178 Stuttgart

Unsere Netzwerke und Unterstützer

  • csm_FH_mSlogan_RGB_23d44b3954.jpg
  • misereor.jpg
  • fair_toys_organisation.png
  • bistum_limburg.jpg
  • gossner_mission.png
  • erlassjahr.png
  • forum_menschenrechte.png
  • evang_kirchenkreis_dortmund.jpg
  • allianz_rechtssicherheit.png
  • evang_kirche_in_baden.jpg
  • eine-welt-promotorinnen-programm.png
  • zimbabwe_europe_network.png
  • initiative_transparente_zivilgesellschaft.png
  • elm.jpg
  • BrotFuerDieWelt.jpg
  • kda_baden_mit_ekiba.png
  • plough_back_the_fruits.png
  • netzwerk_geldkompass.png
  • evang_kirche_in_hessen_und_nassau.png
  • ewz_heidelberg.png
  • evang_kirche_in_heidelberg.png
  • evang-methodistische_kirche.png
  • deab.png
  • dachverband_kritische_aktionaere.png
  • bonhoeffer-gemeinde_hd.jpg
  • berliner_missionswerk.png
  • attac.png
  • cora-netzwerk.png
  • ems.jpg