Der globale Wettlauf um Rohstoffe wird immer härter. Im Mittelpunkt stehen dabei Metalle wie Lithium, Kupfer oder Kobalt, die auch für die baden-württembergische Industrie und insbesondere für die Energiewende, die Digitalisierung und die Rüstungsindustrie von zentraler Bedeutung sind. Der Abbau dieser Rohstoffe führt zu verheerenden Umweltzerstörungen, Vertreibung der lokalen Bevölkerung, Verschmutzung des Grundwassers und Menschenrechtsverletzungen. Als bedeutender Industriestandort hat das Land Baden-Württemberg einen überdurchschnittlich hohen Verbrauch an metallischen Rohstoffen und trägt damit eine besondere Verantwortung. Die Broschüre stellt die Ergebnisse der Studie „Rohstoffbedarf BW: Analyse, Risikobewertung und Zukunftskonzepte“ dar, um die die globale Dimension des Rohstoffbedarfs in Baden-Württemberg sichtbar zu machen. Dazu wurde der Rohstoffbedarf des Landes analysiert. Im Zenntrum stehen Interviews mit Expert:innen aus den rohstoffabbauenden Ländern. Die Interviews liefern Analysen zu den Auswirkungen des Rohstoffabbaus und identifizieren Herausforderungen und Lösungsansätze für eine gerechtere Rohstoffpolitik.
Download PDF: RoBW_Broschuere_WOEK.pdf
Die vorliegende Broschüre basiert auf der Studie „Rohstoffbedarf BW: Analyse, Risikobewertung und Zukunftskonzepte“. Sie wurde 2025 vom ifeu-Institut Heidelberg in Zusammenarbeit mit der Werkstatt Ökonomie und dem Dachverband Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) erstellt und vom Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg finanziert.
Weitere Materialien:
Studie: Rohstoffbedarf BW - Analyse, Risikobewertung und Zukunftskonzepte
Factsheet: Ressourcenfluch - Warum Länder nicht vom Rohstoffreichtum profitieren


