Terminkalender

China und der Globale Süden.
Sonntag, 22. März 2026, 09:30 Uhr - 11:00 Uhr
 

Die Volksrepublik China begreift sich selbst als Entwicklungsland und sieht sich traditionell – in Abgrenzung zu den alten kapitalistischen Zentren und früher auch zum „Sozialimperialismus“ der Sowjetunion – an der Seite anderer Staaten der „Dritten Welt“. Mit dem Aufstieg Chinas in der Hierarchie der internationalen Arbeitsteilung ändern sich jedoch die Beziehungen zu den Staaten des Globalen Südens. China importiert vor allem Rohstoffe aus jenen Ländern, während es in großem Umfang Fertigwaren exportiert. Für viele Länder ist China der wichtigste Handelspartner geworden. Gleichzeitig ist China zu einem bedeutenden internationalen Kreditgeber geworden. Kann mithilfe Chinas ein alternatives Zahlungs- und Währungssystem entwickelt werden? Gewinnen die Länder des Globalen Südens durch den Aufstieg Chinas neue Handlungsspielräume, indem sie ihre Abhängigkeit von den alten kapitalistischen Zentren bzw. von internationalen Kreditgebern (IWF...) reduzieren können, oder reproduzieren sich im Verhältnis zu China die gleichen Abhängigkeitsverhältnisse, wie sie auch gegenüber den imperialistischen Ländern existieren? 

Referent:innen
Kristina Rehbein (Erlassjahr)
Dr. Boniface Mabanza (Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika)
Sven Hilbig (Brot für die Welt)

Moderation:
Dr. Jenny Simon (Hochschule für Wirtschaft und Recht, Berlin)

Veranstaltet von

Attac Deutschland in Kooperation mit der Universität zu Köln

Gesamtes Programm 20. - 22.3.2026 - Attac Deutschland - www.attac.de

Ort: Universitätsstr. 37, 50931 Köln
Forum im Rahmen der Konferenz „China und Wir. Perspektiven für Frieden, Menschenrechte und sozial-ökologischer Umbau.“
 

Veranstaltungen

Jahrestagung 2026 „Migration und Arbeitswelt“
20. Mai 10.00 Uhr - 20. Mai 2026 16.00 Uhr, Schloss Fürstenried München

Global ohne Gerecht? Neue Perspektiven für die Nord-Süd-Zusammenarbeit
Jahrestagung 2026
30. Mai 10.00 Uhr - 30. Mai 2026 18.00 Uhr, Z-Quadrat, Große Langgasse 8, 55116 Mainz (Eingang Gymnasiumstraße)

Afrikas „neue Kolonialmächte“ – Nur ein neues Kapitel in der Kolonialgeschichte?
Kenako Festival 06. Juni 17.00 Uhr , Washingtonplatz, Berlin

Crashkurs Rohstoffwende 2026
Vom Oberrhein über Argentinien bis nach Simbabwe – Lithium-Abbau, Kreislaufwirtschaft und die Zukunft der Rohstoffpolitik
08. Juni 10.00 Uhr - 09. Juni 2026 16.00 Uhr, Karlsruhe

Koloniale Geschichtsbilder
Narrative und Perspektiven. Vortrag zur Ausstellung im MARCHIVUM
17. Juni 18.00 Uhr ,

Weilheimer Glaubensfragen 2026
08. Juli 19.30 Uhr , Pfarrei St. Pölten, Unterer Graben 48, 82362, Weilheim

Rein in die solidarische Zukunft. Globale Ungleichheit, kapitalistische Hegemonie und demokratische Alternativen
12. Juli 11.15 Uhr , Neuer Saal, Waldorfschule Frankfurt.