Matabeleland, Zimbabwe: Wird das Schweigen jetzt endlich gebrochen?

Wandgemälde in Bulawayo zu Gukurahundi

Länger als 40 Jahre lang herrschte Redeverbot über die Gräuel des Gukurahundi, welche die Regierung von Robert Mugabe in den 1980er Jahren im Südwesten von Zimbabwe zu verantworten hatte. Jetzt haben 26’000 Überlebende und Angehörige von Opfern an Hearings ausgesagt, haben oft zum ersten Mal erzählen dürfen, was ihnen angetan wurde. Noch ist ungewiss, wie es weiter gehen soll. Die Forderungen der Betroffenen sind klar: schonungslose Wahrheitsfindung, Anerkennung des zugefügten Unrechts und Community Reparations. Allerdings stellt sich die Frage: Ist transformative Gerechtigkeit ohne einen Machtwechsel überhaupt denkbar?

Von 1983 bis 1988 wütete die von Nordkoreanern ausgebildete 5. Brigade Zimbabwes im Südwesten des Landes. Nachrichten aus dem hermetisch abgeriegelten Gebiet wurden rigoros unterbunden. So gelangte nur wenig Information nach draussen und diese konnte nicht verifiziert werden. Erst 1997 erschien unter dem Titel Breaking the Silence, Building True Peace der Bericht der katholischen Justice and Peace Commission, aus welchem eine entsetzte Öffentlichkeit im In- und Ausland von den zahlreichen Gräueltaten erfuhr, welche an der ethnischen Minderheit der Ndebele verübt worden waren.

Die Zahl der damals Ermordeten wird auf 20’000 geschätzt, eine viel grössere Zahl dürften die Überlebenden schwerer Menschenrechtsverletzungen ausmachen, darunter viele vergewaltigte Frauen, die Opfer gezielter sexualisierter Gewalt wurden. Eine Aufarbeitung der unter dem Namen Gukurahundi bekannt gewordenen Gräuel blieb bis in allerjüngster Zeit aus.

Nicht nur die europäische, auf Zimbabwe bezogene Solidaritätsbewegung tat sich schwer mit dem Gukurahundi, waren die 1980er Jahre doch die goldenen Jahre des hoffnungsvollen Aufbruchs nach Erlangung der Unabhängigkeit, die Jahre, in denen das Erziehungssystem und die Gesundheitsversorgung demokratisiert und ausgebaut wurden, in denen Zimbabwe den Widerstand gegen Apartheid-Südafrika stärkte, Mozambique gegen Angriffe Südafrikas solidarisch zur Seite stand und Mugabe als international geachteter Staatsmann überall empfangen wurde. Es war die Zeit, in der das rassistische Minderheitsregime in Südafrika versuchte, seine Nachbarstaaten zu destabilisieren, indem seine Sicherheitskräfte Terrorgruppen ausbildeten und bewaffneten.

Oft geht vergessen, wie fragil die neu gewählte Regierung Mugabe anfänglich war. Der Aufbau einer nationalen Armee aus den Elementen der rhodesischen Armee, den Guerrillaeinheiten der ZANLA (Armee der ZANU) sowie der ZIPRA (Armee der ZAPU) war ein schwieriges Unterfangen. Sie unterstand dem Kommando von General Walls, der den Kampf gegen die Befreiungsbewegung befehligt hatte und dessen Loyalität zur neuen Regierung nicht gesichert war.

Spannungen zwischen den Einheiten der beiden Befreiungsbewegungen, die jeweils auf unterschiedlichen ethnischen Grundlagen beruhten, entluden sich in gewaltsamen Auseinandersetzungen, die mit großer Härte niedergeschlagen wurden. Einzelne Gruppen unzufriedener ZIPRA-Kämpfer desertierten und verübten bewaffnete Überfälle. Zudem kam es zu mehreren Attentatsversuchen auf Mugabe, während südafrikanische Sabotageakte zur Zerstörung der zimbabwischen Luftwaffe führten.

Es war nachvollziehbar, dass Mugabe mit der 5. Brigade eine Einheit schaffen wollte, der er vertrauen konnte. Wie Rita Schäfer in ihrem ausführlichen Bericht ausführt, hatte der südafrikanische Geheimdienst suggeriert, dass Exponenten der ZAPU, deren ethnische Basis mehrheitlich auf der Minderheitsgruppe der Ndebele beruhte, einen Staatsstreich gegen die Regierung Mugabe planten. Der damalige Geheimdienstchef Zimbabwes hieß Emmerson Mnangagwa; er ist heute Zimbabwes Präsident.

Schweigen als offizielle Erinnerungskultur

Ich erwähne diesen Hintergrund nicht, um das Vorgehen der Sicherheitskräfte in den Provinzen Matabeleland und Midlands zu rechtfertigen, die jeden und jede Sindebele Sprechende(n) unter Generalverdacht stellten und der Unterstützung der sogenannten Dissidenten beschuldigten. Was in den 5 Jahren dort geschah, ist durch nichts zu entschuldigen. Neben sexualisierter Gewalt und Folter wurde auch Hunger als Waffe eingesetzt. Während der Dürrejahre 1984/85 wurden diese Gebiete von jeglicher Nahrungsmittelhilfe abgetrennt. Auch allgemein wurden die Gebiete, in denen die 5. Brigade und der Geheimdienst die Bevölkerung drangsalierten, abgeriegelt, es drangen kaum Informationen nach draussen. Vielen Zimbabwer:innen war während langer Zeit nicht bewusst, welche Gräuel sich in diesem Teil ihres Landes abgespielt hatten und wer es wusste, durfte nicht darüber sprechen.

Die Verfolgungen hörten erst 1987 mit dem sogenannten Unity Accord auf, welcher die ZAPU und ihren Führer, Joshua Nkomo, in eine Einheitsfront mit der ZANU zwang, als Vorstufe zu dem von Mugabe angestrebten Einparteienstaat. Fortan blieben die «Ereignisse», wie verharmlosend auf den Gukurahundi Bezug genommen wurde – tabuisiert, und eine am 18.4.1988 erlassene Generalamnestie verhinderte eine strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen. Während vieler Jahre forderten lokale Menschenrechtsorganisationen vergeblich eine Aufarbeitung, einschliesslich einer Rehabilitierung der Opfer. Zwar wurden bereits in den 1980er Jahren zwei Kommissionen (Dumbutshena- und Chihambakwe) eingesetzt, deren Berichte jedoch nie veröffentlicht wurden.

In der offiziellen Erinnerungskultur Zimbabwes war kein Platz für den Gukurahundi und damit für das Leid der betroffenen Bevölkerung, er passte nicht ins Narrativ und wurde zum Tabu. Die Überlebenden konnten die irgendwo verscharrten ermordeten Verwandten nicht beerdigen, es gab keine Totenscheine für die verschwundenen Väter und damit keine Einschulung und Identitätsausweise für deren Kinder. Für das verwüstete, verbrannte Land, die zerstörte Ernte, das getötete Vieh gab es keine Entschädigung. Die vergewaltigten Frauen gebaren Kinder, die keine Väter hatten und oft von ihren Familien verstossen wurden. Es durfte nicht getrauert werden, es gab keinen Abschluss des Grauens, die kollektiven Traumata blieben in den Gemeinschaften eingeschlossen und motteten unter der Oberfläche weiter. Nichtregierungsorganisationen, welche den Überlebenden und Angehörigen der Opfer juristische und psychologische Hilfe anbieten wollten, wurden noch in den 2000er bedroht. Zudem wurde die Region im Südwesten bezüglich staatlicher Entwicklungsanstrengungen

Das Thema blieb eine schwärende Wunde, nicht nur für die betroffene Region, sondern für ganz Zimbabwe. Bei Interviews, die ich in jüngerer Zeit in einem anderen Zusammenhang mit vormaligen studentischen Aktivisten und Aktivistinnen durchführte, tauchten die nach wie vor bestehenden Spannungen in deren Erzählungen immer wieder auf. Ein Befragter erzählte, dass er erst als Erwachsener herausfand, dass sein Vater der ZIPRA, der Armee der ZAPU, angehört hatte. Bei einem anderen gehörte die Mutter der ZIPRA und der Vater der ZANLA an. Viele seiner Verwandten auf Mutterseite waren den Säuberungen zum Opfer gefallen. Da er selbst als kleines Kind nur Shona sprach, musste er in Bulawayo versteckt werden, bis er sich ausreichend in der lokalen Sprache verständigen konnte, um nicht Vergeltungsakten zum Opfer zu fallen. Die Ausgrenzung der Ndebele-Minderheit ging so weit, dass sie auch Familien betraf, die der Herkunft nach Shona waren, aber in Bulawayo lebten und Shona mit einem Ndebele-Akzent sprachen. Der Antagonismus zwischen den Volksgruppen ist aus politischem Kalkül konstruiert, das soziale Geflecht ist durchmischt durch Generationen überschreitende gegenseitige Eheschliessungen und Migration.

Das Thema blieb eine schwelende Wunde — nicht nur für die betroffene Region, sondern für ganz Simbabwe. In Interviews, die ich kürzlich mit ehemaligen studentischen Aktivistinnen und Aktivisten führte, traten die andauernden Spannungen immer wieder in ihren Erzählungen zutage. Ein Befragter berichtete, er habe erst als Erwachsener erfahren, dass sein Vater der ZIPRA, der Armee der ZAPU, angehört hatte. Bei einem anderen gehörte die Mutter zur ZIPRA und der Vater zur ZANLA; viele seiner mütterlichen Verwandten waren den Säuberungen zum Opfer gefallen. Da er als Kleinkind nur Shona sprach, musste er in Bulawayo versteckt werden, bis er die lokale Sprache so gut beherrschte, dass er nicht Vergeltungsakten ausgesetzt war. Die Ausgrenzung der sindebelesprachigen Minderheit betraf sogar Familien, die ethnisch Shona waren, aber in Bulawayo lebten und Shona mit sindebelesprachigem Akzent sprachen. Der Antagonismus zwischen den Volksgruppen ist politisch instrumentalisiert; das soziale Gefüge hingegen ist durch generationsübergreifende Heiraten und Migration eng verflochten.

Es gab und gibt kein offizielles Gedenken, keine Anerkennung und schon gar keine Reparationen für die Betroffenen. Unter der Oberfläche war das Thema jedoch immer ebenso präsent wie umstritten. Von zivilgesellschaftlichen Organisationen errichtete Gedenktafeln für die Opfer wurden mehrfach zerstört. Teams, die Opfer mit Exhumierungen zu identifizieren suchten, wurden von Geheimdienstleuten verfolgt.

Es waren Künstler:innen, welche die Erinnerung an das Unrecht trotz drohender Repressalien immer wieder in die auch internationale Öffentlichkeit trugen: mit Theaterstücken, Romanen, Kunstwerken. Weltweit bekannt wurde der Roman «Wegrennen mit Mutter» von Christopher Mlalazi: er lässt die 14jährige Rudo erzählen, wie sie mit ihrer Mutter vor der Gewalt flieht. Im Roman «Haus aus Stein» thematisiert Novuyo Rosa Thsuma das bleierne Schweigen über den Gukurahundi und dessen verheerende Folgen.

Als Kommandant der 5. Brigade war Perence Shiri verantwortlich für deren Einsatz in den Jahren 1983-84. Im Jahr 2000 starb er 65jährig, offiziell an Covid. Ob das die tatsächliche Ursache für den plötzlichen Tod des pensionierten Luftwaffenchefs und Landwirtschaftsministers war, wurde zum Gegenstand zahlreicher Spekulationen, bei denen seine Rolle im Gukurahundi nie fehlte. Wurde er vergiftet oder hatten sich die Ngozi, die Geister der Ermordeten an ihm gerächt? Im kollektiven Bewusstsein Zimbabwes ist das ungesühnte Unrecht des Gukurahundi präsent, auch in den Kreisen der damals Verantwortlichen und heutigen Regierungselite.

Bereits 1992 entschuldigte sich mit Moven Mahachi ein Minister der Mugabe-Regierung öffentlich für die Ermordung und Folter von Zivilist:innen. Mugabe selbst räumte am 2. Juli 2000 anlässlich der Beerdigungsfeier von Joshua Nkomo ein, dass Tausende ums Leben gekommen waren; er nannte das Ganze «einen Moment des Wahnsinns». Weiter wollte er nicht gehen.

Danach gab es verschiedene, wenn auch zumeist halbherzige Anläufe, sich mit der Hinterlassenschaft des Gukurahundi offiziell auseinanderzusetzen. So veranlasste die SADC (Southern African Development Community) 2009, dass Zimbabwe ein Organ of National Healing, Reconciliation and Integration (NHRI) einsetzte. Mangels Kompetenzen und Ressourcen – und vor allem mangels politischen Willens – blieb diese Initiative folgenlos. Im Januar 2018, jetzt unter der Regierung von Emmerson Mnangagwa, wurde eine National Peace & Reconciliation Commission (NPRC) ins Leben gerufen. Sie führte während kurzer Zeit Exhumierungen und Beerdigungen durch, blieb dann jedoch untätig.

2025 – eine Wende?

Dies sollte sich im Jahr 2025 auf dramatische Weise ändern. Einer Initiative des Präsidenten Mnangagwa folgend, hielten die Chiefs in den südwestlichen Provinzen in der zweiten Jahreshälfte 2025 öffentliche und nicht-öffentliche Anhörungen ab, in deren Rahmen 26’000 Zeugenaussagen aufgenommen wurden. Viele Menschen erhielten so zum ersten Mal die Gelegenheit, ihre Geschichte zu erzählen. Erstmals wurde es möglich, offen über die Vergangenheit zu sprechen.

Der Nationale Rat der Chiefs steht geschlossen hinter dem Prozess der Wahrheitsfindung. Unterstützt werden die Chiefs von zivilgesellschaftlichen Organisationen, die insgesamt 1’500 Mitglieder von Befragungsteams ausbildeten, darunter 74 Chiefs und 154 Berichterstatter:innen. Neben lokalen NGOs war auch die Schweizerische Friedensstiftung an der Ausbildung beteiligt. Unter anderem ging es darum, ein Verständnis dafür zu entwickeln, was als Menschenrechtsverletzung gilt (es werden 25 Kategorien unterschieden) und wie Aussagen sachgerecht zu dokumentieren sind.

Besonders wichtig war, dass der Schutz der Opfer im Zentrum steht. So musste etwa dem Wunsch von Vergewaltigungsopfern entsprochen werden, nicht öffentlich aussagen zu müssen. Für die Glaubwürdigkeit der Aussagen ist es jedoch wichtig, dass die Anhörungen in der Regel öffentlich stattfinden.

Dass 26’000 Menschen die Gelegenheit nutzten, von ihren leidvollen Erfahrungen zu berichten, deutet darauf hin, dass die Hearings einem realen Bedürfnis der Betroffenen entsprechen. Das sind mehr als die von der südafrikanischen Wahrheitskommission gesammelten Aussagen. Ende 2025 war zudem erst etwa die Hälfte der betroffenen Gebiete erfasst; es ist daher zu erwarten, dass die Zahl der Aussagen noch deutlich ansteigen wird.

Innerhalb der zimbabwischen Zivilgesellschaft ist umstritten, ob unter der Regierung von Emmerson Mnangagwa, der selbst zu den Tätern gezählt wird, eine ehrliche Aufarbeitung überhaupt möglich ist. Die Befürworter:innen des Prozesses argumentieren, dass sich nun die wohl letzte Gelegenheit bietet, die Überlebenden anzuhören und die Fakten zu sammeln, bevor diese sterben. Zudem verbindet man mit der Möglichkeit, über das Erlebte zu sprechen, die Hoffnung auf Entlastung. Das grundlegende Problem bleibt jedoch, dass mit den Anhörungen eine Vergangenheitsarbeit angestossen wird, ohne dass ein Machtwechsel stattgefunden hat.

Noch ist die zimbabwische Öffentlichkeit nicht umfassend über das Resultat der Befragungen informiert worden und es ist ungewiss, wie die Reaktionen ausfallen werden. Die Regierung scheint entschlossen, den begonnenen Prozess weiterzuführen, obwohl innerhalb der ZANU-PF in dieser Frage keine Einigkeit besteht. Zurzeit ist ein Gesetzesentwurf zur Aufarbeitung der Vergangenheit in Arbeit.

Primäre und sekundäre Traumatisierung

Die Anhörungen waren ursprünglich für einen Zeitraum von sechs Monaten geplant. Inzwischen zeigt sich jedoch, dass sie deutlich mehr Zeit in Anspruch nehmen werden und der Prozess Dimensionen annimmt, die mit den bisherigen Mitteln nicht mehr bewältigt werden können.

Die Anhörungen werden von einem Team von 40 Personen durchgeführt. Die dabei entstehenden Audioaufnahmen werden an eine zentrale Stelle übermittelt, wo sie transkribiert und übersetzt werden. Die Zeug:innenaussagen legen unerträgliche Grausamkeiten offen und lassen lange unterdrückte Erinnerungen aufbrechen.

Die Überlebenden und die Angehörigen der Ermordeten benötigen dringend psychosoziale Unterstützung. Doch nicht nur sie, auch viele der mit den Befragungen und deren Transkription Betrauten leiden unter grossen psychischen Belastungen und es kommt zu sogenannter sekundärer Traumatisierung. Unter diesen Menschen gibt es eine erschreckend hohe Zahl, die akut suizidgefährdet ist. Für alle diese Menschen ist rasche und kontinuierliche psychosoziale Unterstützung unabdingbar. Derzeit fehlen jedoch die erforderlichen Mittel, um diesen Bedarf angemessen zu decken. Ohne zusätzliche Ressourcen ist es nicht möglich, die notwendige psychosoziale Begleitung sicherzustellen.

Die Bedeutung sozialer Anerkennung

Professor Andreas Maercker ist Psychotraumatologe; sein Forschungsschwerpunkt der letzten Jahre sind historische Traumata. Er betont, dass soziale Anerkennung ein entscheidender Faktor für die Überwindung eines kollektiven Traumas ist.

Eine solche Anerkennung können Gedenkfeiern, jährliche Gedenktage, Denkmäler, aber auch die Berichterstattung in den Medien und die Aussagen von Politiker:innen sein. Besonders belastend sei es für politische Minderheiten, die politische Verfolgung oder Genozide erlebt haben, wenn die Täter noch leben, nie zur Verantwortung gezogen wurden und sogar noch an der Macht sind. Sie müssen nicht nur mit dem erlittenen Trauma leben, sondern müssen auch dafür kämpfen, dass dieses überhaupt anerkannt wird.

Weiter meint Maercker, dass ein Gefühl der Sicherheit und des Aufgehobenseins für die Überlebenden einer so schwerwiegenden Gewalterfahrung von zentraler Bedeutung sei. Wenn sie mit dem Bewusstsein lebten, dass bereits ihre Eltern oder Grosseltern mit Nichtanerkennung, Ausgrenzung oder Gewalt konfrontiert waren, könne sich ein Gefühl der Hoffnungslosigkeit verfestigen. Damit Heilung stattfinden kann, ist Anerkennung deshalb unerlässlich, sie wird durch eine ehrliche Erinnerungskultur und durch Gedenkorte vermittelt.

Was ist vom Aufarbeitungsprozess in Zimbabwe zu erwarten, der unter direkter Aufsicht des Präsidenten steht, dessen Motivation jedoch rätselhaft bleibt? Fürchtet er die Vergeltung der umherirrenden Geister der Toten, der Ngozi, für seine Nachfahren? Will er vermeiden, am Ende seines Lebens vor dem Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag zu stehen? Oder geht es ihm darum, sein politisches Vermächtnis zu verbessern, indem er Voraussetzungen für Versöhnung schafft? Wie dem auch sei: Der Prozess ist angestossen und wohl nicht mehr aufzuhalten. Soll er zu einem positiven Ergebnis führen, müssen die notwendigen Schritte konsequent unternommen werden.

 Der Text erschien zuerst im Blog des Schweizer Afrika Bulletin . Wir danken Barbara Müller und dem Afrika Komitee für die freundliche Genehmigung.

 

 

Aktuelles

Wandgemälde in Bulawayo zu Gukurahundi

Matabeleland, Zimbabwe: Wird das Schweigen jetzt endlich gebrochen?

Länger als 40 Jahre lang herrschte Redeverbot über die Gräuel des Gukurahundi, welche die Regierung von Robert Mugabe in den 1980er Jahren im Südwesten von Zimbabwe zu verantworten hatte. Jetzt...

Lesen ...

Rost im Sand

Kolonialnostalgie in Namibia und die blinden Flecken deutscher Erinnerung Wer durch Swakopmund spaziert, könnte für einen Moment glauben, er sei in einem architektonisch leicht verrutschten...

Lesen ...

Wirtschaftswende-Konferenz 2027 – Einladung zum Mitgestalten

Kriege, Klimakrise, soziale Ungleichheit und eine immer lautere „Wirtschaft first“-Rhetorik zeigen: Unser Wirtschaftssystem steht unter massivem Druck – und mit ihm Demokratie, Menschenrechte und...

Lesen ...

Rohstoffwende jetzt: Petition teilen & unterstützen

Der hohe Rohstoffverbrauch in Baden-Württemberg hat massive soziale, ökologische und menschenrechtliche Folgen, vor allem in den Abbauländern des Globalen Südens. Die gravierenden Auswirkungen zeigt...

Lesen ...

Elternzeitvertretung mit Perspektive – Projektstelle Namibia

Wir suchen ab dem 1. Juni 2026 eine engagierte Elternzeitvertretung (100%) zur Mitarbeit an der Aufarbeitung der deutschen Kolonialvergangenheit mit Schwerpunkt Namibia. Dienstsitz ist Heidelberg....

Lesen ...

District Six – 60 Jahre Zwangsumsiedlung

Erinnerung, Rückgabeversprechen und die Kämpfe der Gegenwart Sechzig Jahre nach der formellen Erklärung von District Six zum „White Group Area“ durch das Apartheidregime ist das Viertel in Kapstadt...

Lesen ...

Neue Studie veröffentlicht: Rohstoffwende in Baden-Württemberg

3,2 Tonnen pro Person – so hoch ist der jährliche Metallverbrauch in Baden-Württemberg. Damit liegt er mehr als doppelt so hoch wie im Bundesdurchschnitt. Gleichzeitig werden im Land selbst keine...

Lesen ...

Wen Kümmerts?


Lesen ...

„Grüne Zukunft, koloniale Schatten – Das Wasserstoffprojekt im Kontext des deutschen Kolonialerbes in Namibia“

In einem kürzlich erschienen Fachartikel zeigen Boniface Mabanza und Marita Wagner auf, dass das grüne Wasserstoffprojekt in Namibia nicht losgelöst von kolonialer Geschichte verstanden werden kann....

Lesen ...

Demo am Tag vor der Landtagswahl – Aufstand für Anstand

  Die WÖK hat das Manifest Heidelberger Bündnis „Kein Schritt nach Rechts“ unterzeichnet und ist im AK Bildung des Bündnisses aktiv. Wir unterstützen den Aufruf...

Lesen ...

Wir machen uns auf den Weg

Ausgangslage Das Projekt „Gesellschaft zusammenbringen“ setzt bei der Frage nach den Ursachen der gesellschaftlichen Spaltung und Ungleichheit an. Als Hauptursache sehen wir wirtschaftliche...

Lesen ...

Unsere Projekte 2026 – Ihre Spende

Was lange selbstverständlich schien – ein lebendiger zivilgesellschaftlicher Raum, kritische Stimmen, Räume für Debatte – gerät zunehmend unter Druck. Und während die Herausforderungen wachsen,...

Lesen ...

Spendenaufruf: Hände weg von Shark Island – Genozid-Gedenken in Namibia unterstützen

Im Konzentrationslager auf Shark Island starben während des deutschen Genozids Tausende Ovaherero & Nama. Heute ist der Ort durch den Hafenausbau für Wasserstoffexporte nach Deutschland...

Lesen ...

Die Wohlfühlrhetorik täuscht: Was der AU–EU-Gipfel wirklich zeigt

Am 25. November ging in Luanda der zweitägige AU–EU-Gipfel zu Ende. Wie üblich bei solchen Treffen bekräftigten die Verantwortlichen beider Kontinente ihr Engagement zur Stärkung ihrer langfristigen...

Lesen ...

Pressefreiheit in Namibia und der Fall Johnathan Beukes

Namibia galt über lange Zeit als eines der Vorzeigeländer für Pressefreiheit in Afrika. Die Verfassung garantiert Meinungs- und Pressefreiheit, Gesetze wie das „Access to Information Act" stärken...

Lesen ...

Gräber der Ovaherero Chiefs in Okahandja, Namibia

Der Bund hat die Pflicht zur Kolonialismus-Erinnerung

Mehr als 40 Vereine bundesweit - darunter auch die WÖK/KASA - sowie 140 Personen aus Wissenschaft, Kultur und Forschung unterstützen den Offenen Brief, der insistiert, dass der Bund in der Pflicht...

Lesen ...

Scharfe Abschwächung des EU-Lieferkettengesetzes

Am Dienstag wurden die Trilogverhandlungen zum Omnibus-I-Paket abgeschlossen. Vertreter*innen des Europäischen Parlaments, der EU-Kommission und des EU-Rats haben einen finalen Kompromisstext...

Lesen ...

BAFA-Beschwerde gegen BASF: Umweltaktivist aus Marikana fordert Verantwortung entlang der Lieferkette

  Anfang November 2025 hat der südafrikanische Umwelt- und Community-Aktivist Brown Matloko in Zusammenarbeit mit der Kampagne Plough back the fruits und dem Dachverband Kritischer...

Lesen ...

Tag der Menschenrechte

Am heutigen Tag der Menschenrechte veröffentlicht das Forum Menschenrechte einen Sammelband mit insgesamt 90 Aide-Mémoires, die in diesem Jahr von den Mitgliedsorganisationen, darunter die...

Lesen ...

Versöhnungsabkommen zum Völkermord auf der Anklagebank

Erstmals wird ein internationales Abkommen über die Aufarbeitung kolonialer Verbrechen vor einem Gericht einer ehemaligen Kolonie verhandelt. Die Ovaherero und Nama klagen gegen die „Gemeinsame...

Lesen ...

Vorerst gescheiterte Verfassungsreform in Sambia

In der ersten Jahreshälfte 2025 legte das sambische Justizministerium dem Parlament einen Entwurf für eine Verfassungsänderung vor (Bill 7) mit dem Ziel, Anpassungen am derzeitigen Wahlsystem, der...

Lesen ...

Unvollendete Versöhnung – Südafrikas langer Kampf um Wahrheit, Gerechtigkeit und Anerkennung

Südafrika gilt oft als Erfolgsgeschichte des demokratischen Übergangs. Doch im Schatten der politischen Befreiung blieb ein zentraler Bereich unvollständig: die juristische, soziale und politische...

Lesen ...

AU-EU-Gipfel in Luanda: was ist zu erwarten?

Am 24. und 25. November findet in der angolanischen Hauptstadt Luanda der siebte EU-AU Gipfel statt, auf dem auch 25 Jahre formalisierte Partnerschaft zelebriert werden soll. Die Frage, die sich...

Lesen ...

Eine gerechte Ressourcenpolitik ist möglich – 15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB

15. Entwicklungspolitische Herbstkonferenz des DEAB mit Staatssekretär Dr. Andre Baumann zur neuen Rohstoff-Studie für Baden-Württemberg (Stuttgart, 20. Nov. 2025) Lithium, Kobalt und Co. -...

Lesen ...

AU-EU People´s Summit in Angola

Der 7. EU-Afrika Gipfel findet derzeit (24./25. 11.) In der angolanischen Hauptstadt Luanda statt. Dieser Gipfel soll die Partnerschaft zwischen den beiden Regionen in Bereichen Wirtschaft und...

Lesen ...

Erstes Treffen von Forum Menschenrechte mit Außenminister Wadephul

Menschenrechte und Völkerrecht sind Interesse und Verpflichtung37 Vertreter:innen von zivilgesellschaftlichen Organisationen im Forum Menschenrechte - darunter Simone Knapp für die Werkstatt...

Lesen ...

Europäische Brandmauer gefallen, Menschenrechtsschutz geopfert!

Heute wurde im EU-Parlament erneut über die Positionierung zum Omnibus-I-Paket abgestimmt – nachdem vor zwei Wochen keine Einigung über den Vorschlag des Rechtsausschusses zustande kam. Die heutige...

Lesen ...

Ungleichheit bekämpfen am Epizentrum: Was Deutschland und die EU aus dem südlichen Afrika lernen müssen

Einleitung: Ungleichheit als globale Verantwortung Die neue Studie „Tackling Inequality at its Epicentre – Eastern and Southern Africa“, erstellt von Development Finance International, zeichnet ein...

Lesen ...

Simbabwe zwischen Angst, Autoritarismus und lokaler Hoffnung

State of Peace Report Dieser Bericht ist die wichtigste zivilgesellschaftlichen Friedensstudie Simbabwes. Herausgegeben wird er von der Zimbabwe Human Rights Association (ZimRights), einer der...

Lesen ...

Ehemaliger Parlamentarier in Swasiland soll aus dem Gefängnis entlassen werden

Laut Berichten der Online Zeitung Swaziland News, soll der ehemalige Parlamentarier Mthandeni Dube die Tage freigelassen werden, nachdem der König ihn begnadigt hatte. Die Freilassung von Dube wurde...

Lesen ...

Verhandlungen ohne die Betroffenen? Versöhnung ohne Gerechtigkeit?

Trotz der späten Stunde – Freitag, 17 Uhr – war aufmerksames Zuhören statt Wochenendstimmung in der ECCHR-Kantine angesagt: Rund 50 Personen vor Ort und weitere 20 online verfolgten die...

Lesen ...

Einweihungsfeier in unserem neuen Büro

Am 11. September haben wir unser neues Büro in der Heidelberger Weststadt feierlich eingeweiht. Gemeinsam mit Freund:innen und Wegbegleiter:innen der Werkstatt Ökonomie, Mitgliedern des Vorstands,...

Lesen ...

Stimmen der Gerechtigkeit aus Namibia

Bericht eines bewegenden Abends voller Musik, Geschichte und Widerstand Schon beim Eintreten war spürbar: Dieser Abend wird etwas Besonderes. Am 14. Oktober war der Saal im Port 25 so voll, dass...

Lesen ...

Einladung zum Workshop-Tag "Gesellschaft zusammenbringen" am 22.11. in Frankfurt

Der Workshop möchte Wege aus der aktuellen, vielseitigen Krisensituation aufzuzeigen, die wir gemeinsam gehen können. Ziel ist ein gutes Leben für alle. Um den Ansatz „Gesellschaft zusammenbringen“...

Lesen ...

Über 210.000 Menschen fordern Erhalt des Lieferkettengesetzes!

Die Petition der Initiative Lieferkettengesetz zum Erhalt des Lieferkettengesetzes und EU-Lieferkettenrichtlinie hat über 210.000 Unterschriften erhalten. Gemeinsam mit Gewerkschafter*innen und...

Lesen ...

Anti-Apartheid-Aktivistin Ursula Trautwein verstorben

Mit den Frauen für Gerechtigkeit, den ehemaligen Boykottfrauen, war sie 1996 Mitbegründerin der KASA.  Ursula Trautwein starb am 27. September im Alter von 92 Jahren. In den 1970er Jahren...

Lesen ...

Ankündigung: Speakers Tour im Oktober zu Namibia

Im Oktober wartet eine Reihe spannender Veranstaltungen zu Namibia auf euch. Zum einen sind wir von der Werkstatt Ökonomie Kooperationspartner der Attac Deutschland Speakers Tour „Grüner...

Lesen ...

Rohstoffgerechtigkeit: Simbabwe im Lithiumrausch

Um es mit den Worten des Referenten Zacharia Grant auszudrücken: „Wir bedanken uns herzlich für die erfolgreiche Ausrichtung der gestrigen Veranstaltung. Besonders beeindruckt hat uns die...

Lesen ...

Afrika neu denken 2025

Gerade in Zeiten, in denen viele Diskussionen über Afrika noch stark von außen und oft von Hilfs‑, Kolonial‑ und Armutslogiken geprägt sind, ist es wertvoll, Perspektiven zu verschieben und...

Lesen ...

GERD: Ein Projekt mit Signalwirkung?

Am 09. September2025 hat Äthiopien den Grand Ethiopian Renaissance Dam (GERD) feierlich in Betrieb genommen. GERD wird von vielen Beobachter:innen auf dem afrikanischen Kontinent als ein...

Lesen ...

SADC People´s Summit auf Madagaskar

Der diesjährige Gipfel der Staats- und Regierungschef:innen der Entwicklungsgemeinschaft des Südlichen Afrika (SADC) fand in diesem Jahr vom 16. bis 17. August auf Madagaskar statt. Gemäß den...

Lesen ...

Solidaritätsbewegungen früher und heute

Podcast der informationsstelle südliches afrika e.V. In dieser Folge wird Simone Knapp von der Werkstatt Ökonomie/Kirchlichen Arbeitsstelle Südliches Afrika (KASA) bei uns zu Gast sein. Wir wollen...

Lesen ...

Der Stand der Debatte um ein Grundeinkommen in Südafrika

Neuer Wind nach der SONA-Rede von Präsident Ramaphosa Die Debatte über ein Grundeinkommen in Südafrika hat sich in den vergangenen Jahren zu einem der zentralen sozialpolitischen Themen des Landes...

Lesen ...

Machtkampf in Simbabwe: Chiwenga gegen Mnangagwa – und der stille Aufstieg eines Tykoon

In der Regierungspartei Zanu PF spitzt sich ein erbitterter Machtkampf zu. Bei einer hitzigen Politbürositzung am 17. September 2025 kam es zu einem offenen Schlagabtausch zwischen Präsident...

Lesen ...

Gesellschaft zusammenbringen – Veranstaltungen im Herbst

In den nächsten Monaten gibt es einige Veranstaltungen innerhalb des Projektes „Gesellschaft zusammenbringen – mit fairen Regeln“ sowie im Netzwerkzusammenhang. Die gesellschaftlichen Entwicklungen...

Lesen ...

Neuer Praktikant bei der WÖK – Heiner stellt sich vor

Hallo, ich bin Heiner Machmer und arbeite seit Anfang September als Praktikant bei der Werkstatt Ökonomie. Ich studiere Volkswirtschaftslehre und Geographie in Heidelberg und beschäftige mich dabei...

Lesen ...

Bundeskongress „Jeden Kolonialismus beenden!“

Anerkennung, Widerstand, Reparationen sind Themen des Kongresses, zu dem die Bundeskoordination Internationalismus einlädt. Auf dem Kongress werden vielfältige Möglichkeiten zur...

Lesen ...

Ruth Weiss – Journalistin, Schriftstellerin, Menschenrechtlerin

Ein persönlicher Nachruf 26. Juli 1924 bis 5. September 2025 Ruth Weiss hat mich mein ganzes Erwachsenenleben begleitet. Da bin ich sicher nicht die Einzige. Zunächst waren es ihre Bücher, vor...

Lesen ...

Erste Studienergebnisse über den Rohstoffbedarf in Baden-Württemberg

Die Beschaffung von Rohstoffen hat derzeit für die Politik weltweit höchste Priorität. Doch der hohe Rohstoffbedarf, der vor allem bei Metallen durch die Digitalisierung und die Energiewende...

Lesen ...

Konferenz in Stuttgart: „Lieferkettengesetz unter Beschuss: Wirkungen und Strategien“

Am 10. Oktober organisieren wir gemeinsam mit der evangelischen Akademie Bad Boll, Südwind und Mehr Wert! die Konferenz „Lieferkettengesetz unter Beschuss: Wirkungen und Strategien”. Es werden...

Lesen ...

Veranstaltungen

Macht, Ressourcen und Wirtschaftswandel
04. März 14.00 Uhr - 04. März 2026 16.00 Uhr, Online

Wie viele Rohstoffe stecken in unserem Wohlstand? Und welchen Preis zahlen andere dafür?
17. Vernetzungstreffen der Partnerschaftsgruppen Baden-Württemberg
06. März 16.00 Uhr - 06. März 2026 18.30 Uhr, online

Demo am Tag vor der Landtagswahl – Aufstand für Anstand
07. März 13.00 Uhr - 07. März 2026 17.00 Uhr, Schwanenteichanlage neben der Stadtbücherei in Heidelberg

Weltkirche und koloniale Strukturen.
21. März 10.00 Uhr - 21. März 2026 17.00 Uhr, St. Virgil, Ernst-Grein-Straße 14, 5026 Salzburg,

China und der Globale Süden.
Forum im Rahmen der Konferenz „China und Wir. Perspektiven für Frieden, Menschenrechte und sozial-ökologischer Umbau.“ 22. März 09.30 Uhr - 22. März 2026 11.00 Uhr, Universitätsstr. 37, 50931 Köln

Wen kümmerts? - Genozide des 20. Jahrhunderts und die Rolle Deutschlands
27. März 19.00 Uhr , Karlstorkino Heidelberg

Warum Klimagerechtigkeit eine Zukunftsfrage für alle ist
23. Apr. 16.15 Uhr - 23. Apr. 2026 20.00 Uhr, Universität Freiburg, Aula

Lieferkettengesetz: konzeptuelle Debatten und zivilgesellschaftliche Erfahrungen. Wo stehen wir heute?
30. Apr. 14.00 Uhr - 30. Apr. 2026 16.30 Uhr, Online

Unsere Netzwerke und Unterstützer

  • zimbabwe_europe_network.png
  • evang-methodistische_kirche.png
  • bistum_limburg.jpg
  • attac.png
  • evang_kirche_in_heidelberg.png
  • ems.jpg
  • evang_kirche_in_hessen_und_nassau.png
  • deab.png
  • dachverband_kritische_aktionaere.png
  • fair_toys_organisation.png
  • kda_baden_mit_ekiba.png
  • eine-welt-promotorinnen-programm.png
  • berliner_missionswerk.png
  • cora-netzwerk.png
  • forum_menschenrechte.png
  • ewz_heidelberg.png
  • misereor.jpg
  • gossner_mission.png
  • erlassjahr.png
  • evang_kirche_in_baden.jpg
  • BrotFuerDieWelt.jpg
  • initiative_transparente_zivilgesellschaft.png
  • plough_back_the_fruits.png
  • evang_kirchenkreis_dortmund.jpg
  • netzwerk_geldkompass.png
  • bonhoeffer-gemeinde_hd.jpg
  • allianz_rechtssicherheit.png
  • csm_FH_mSlogan_RGB_23d44b3954.jpg
  • elm.jpg
woek woek serp takip teknik seo rehberi icerik optimizasyonu yerel seo google algoritma guncellemeleri backlink stratejileri backlink nedir dofollow nofollow backlink guest post backlink anchor text optimizasyonu broken link building core web vitals seo schema markup site hizi optimizasyonu mobile first indexing xml sitemap robots txt seo uyumlu icerik anahtar kelime arastirmasi serp takip teknik seo rehberi icerik optimizasyonu yerel seo google algoritma guncellemeleri backlink stratejileri backlink nedir dofollow nofollow backlink guest post backlink anchor text optimizasyonu broken link building core web vitals seo schema markup site hizi optimizasyonu mobile first indexing xml sitemap robots txt seo uyumlu icerik anahtar kelime arastirmasi eeat google kalite google analytics seo rakip analizi seo seo raporlama metrikleri google my business seo yerel arama siralama hacklink panel hacklink paneli hacklink satin al woek serp takip teknik seo rehberi icerik optimizasyonu yerel seo google algoritma guncellemeleri backlink stratejileri backlink nedir dofollow nofollow backlink guest post backlink anchor text optimizasyonu broken link building core web vitals seo schema markup site hizi optimizasyonu mobile first indexing xml sitemap robots txt seo uyumlu icerik anahtar kelime arastirmasi eeat google kalite google analytics seo rakip analizi seo seo raporlama metrikleri google my business seo yerel arama siralama hacklink panel hacklink paneli hacklink satin al meritking holiganbet holiganbet güncel Holiganbet güncel giriş Meritking Meritking Giriş Meritking Güncel Meritking Güncel Giriş Jojobet Jojobet giriş Jojobet güncel Jojobet Güncel Giriş Jojobet Telegram meritking casibom matbet Jojobet Jojobet giriş Jojobet güncel Jojobet Güncel Giriş Jojobet Telegram Jojobet Telegram giriş Jojobet Telegram güncel Casibom Casibom giriş Casibom güncel Jojobet Jojobet giriş Jojobet güncel Meritking Meritking giriş Meritking güncel matbet matbet giriş matbet güncel Betebet Betebet giriş Betebet güncel nổ hũ bắn cá nạp rút siêu tốc tài xỉu